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Galileo: Europäische Kom­mis­sion fordert von Arianespace und der ESA volle Aufklärung über Startprobleme Veröffentlicht am: 25/08/2014, Letzte Aktualisierung: 01/09/2014

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Kommissar Ferdinando Nelli Feroci sagte zu dem Vorfall: „Der missglückte Start der beiden Galileo-Satelliten ist sehr bedauerlich. Die Europäische Kommission wird zusammen mit der ESA eine Untersuchung über die Ursachen des Vorfalls durchführen und dabei klären, inwieweit die beiden Satelliten für das Galileo-Programm genutzt werden können. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Galileo von strategischer Bedeutung ist und ich bin zuversichtlich, dass die Errichtung der Satellitenkonstellation wie geplant fortgesetzt werden wird.“

Nachdem am 22. August der Versuch fehlgeschlagen war, die Galileo-Satelliten 5 und 6 in die richtige Umlaufbahn zu bringen, hat die Kommission Arianespace und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) aufgefordert, umfassende Informationen zu dem Vorfall sowie einen Zeitplan und einen Aktionsplan für die Behebung des Problems vorzulegen.

Ersten Informationen von Arianespace zufolge kam es zu einem Problem mit der oberen Stufe der Trägerrakete, so dass die Satelliten nicht in der richtigen Erdumlaufbahn ausgesetzt wurden.

Die Kommission beteiligt sich an dem Untersuchungsausschuss, der die Ursachen des Problems klären und in der ersten Septemberhälfte vorläufige Ergebnisse vorlegen soll. Dieser Untersuchungsausschuss wird versuchen, Korrekturmaßnahmen auf der Ebene von Arianespace einzuführen, damit derartige Vorfälle bei künftigen Starts vermieden werden können.

Die ESA hat der Kommission mitgeteilt, dass ihr Kontrollzentrum in Darmstadt die Satelliten unter Kontrolle hat, obwohl diese sich nicht auf ihrer vorgesehenen Umlaufbahn befinden. Die Kommission arbeitet eng mit der ESA zusammen, um die Möglichkeiten zu optimieren, die beiden Satelliten als Teil des Galileo-Netzwerks zu nutzen.

Die Kommission hat eine interne Taskforce zur Überwachung der Lage eingesetzt, die eng mit der ESA und Arianespace zusammenarbeitet. Sowohl die ESA als auch Arianespace wurden nach Brüssel eingeladen, um dem Europäischen Kommissar für Unternehmertum und Industrie, Ferdinando Nelli Feroci, in der ersten Septemberwoche die ersten Untersuchungsergebnisse vorzulegen.

Pressemitteilung

Kommissar Ferdinando Nelli Feroci sagte zu dem Vorfall: „Der missglückte Start der beiden Galileo-Satelliten ist sehr bedauerlich. Die Europäische Kommission wird zusammen mit der ESA eine Untersuchung über die Ursachen des Vorfalls durchführen und dabei klären, inwieweit die beiden Satelliten für das Galileo-Programm genutzt werden können. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Galileo von strategischer Bedeutung ist und ich bin zuversichtlich, dass die Errichtung der Satellitenkonstellation wie geplant fortgesetzt werden wird.“