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Europäische Satellitennavigation: Zwei weitere Galileo-Satelliten starten

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Ferdinando Nelli Feroci, der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, erklärte hierzu: „Mit dem Start dieser beiden Satelliten treten wir in die Phase der vollständigen Betriebsbereitschaft von Galileo ein. Damit wird dem Programm Galileo neuer Elan verliehen, diesem wahrhaft europäischen Projekt, das sich auf die Ressourcen der EU-Länder stützt, um so größtmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der EU zu erzielen. Galileo wird in einem technologischen Grenzbereich eingesetzt und bietet Anwendungen mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial, wodurch die Ziele der EU in den Bereichen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden.

Am 22. August 2014 werden zwei weitere Galileo-Satelliten gestartet, wodurch sich die Anzahl der sich in einer Umlaufbahn befindenden Satelliten des Satellitennavigationsprogramms der EU auf sechs erhöht. Der Start erfolgt auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana um 14.31 Uhr MEZ und kann mitverfolgt werden.

Der Start ist ein weiterer Meilenstein für Galileo auf dem Weg zu einem eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystem. Diese beiden Satelliten sind die ersten einer neuen Reihe, die vollständig Eigentum der EU ist. Mit dem bevorstehenden Eintreffen einer neuen Welle solcher Satelliten zusätzlich zu den bereits vorhandenen werden sich sowohl die Verfügbarkeit des Galileo-Signals als auch seine Abdeckung schrittweise verbessern und die EU geht einen Schritt weiter in Richtung auf die vollständige Betriebsbereitschaft des Programms. Die Satelliten, die gestartet werden, wurden nach den beiden Schulkindern Doresa und Milena benannt, die den EU-weiten Malwettbewerb gewannen, mit dem zwei Namen für die Satelliten gefunden werden sollten.

Vorteile eines europäischen Satellitennavigationssystems

Die von Galileo bereitgestellten verbesserten Positions- und Zeitinformationen werden positive Auswirkungen auf viele Dienste und Nutzer in Europa mit sich bringen. Produkte, die Menschen täglich nutzen, beispielsweise bordeigene Fahrzeugnavigationssysteme und Mobiltelefone, werden von der zusätzlichen Genauigkeit von Galileo profitieren. Die Galileo-Daten für Satellitennavigation werden auch den sogenannten kritischen Dienstleistungen zu Gute kommen, z. B. werden die Verkehrssysteme Straße und Schiene sicherer und unsere Reaktionen auf Notsituationen verbessert.

Sobald Galileo in seine Betriebsphase eingetreten ist, werden eine ganze Reihe von innovativen neuen Produkten und Dienstleistungen in anderen Branchen entstehen und daraus Wirtschaftswachstum, Innovation und hochqualifizierte Arbeitsplätze resultieren. Im Jahr 2013 wurde das jährliche globale Marktvolumen für weltweite Satellitennavigationsprodukte und -dienstleistungen auf 175 Mrd. EUR geschätzt, und es wird davon ausgegangen, dass es in den kommenden Jahren auf schätzungsweise 237 Mrd. EUR im Jahr 2020 steigen wird.

Die nächsten Schritte

Die Kommission ist bestrebt, die vollständige Konstellation von dreißig Galileo-Satelliten (einschließlich sechs im Orbit aktiver Ersatzsatelliten) vor Ende dieses Jahrzehnts in Betrieb zu nehmen.

Zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und zur Maximierung der sozioökonomischen Vorteile des Systems beabsichtigt die Kommission, den Aktionsplan der EU für Anwendungen des globalen Satellitennavigationssystems zu aktualisieren und schlägt neue Maßnahmen zur Förderung der Nutzung von Galileo vor.

Pressemitteilung und MEMO/14/509 (Häufig gestellte Fragen (FAQ) über Galileo, das Satellitennavigationssystem der EU) English (en)

Ferdinando Nelli Feroci, der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, erklärte hierzu: „Mit dem Start dieser beiden Satelliten treten wir in die Phase der vollständigen Betriebsbereitschaft von Galileo ein. Damit wird dem Programm Galileo neuer Elan verliehen, diesem wahrhaft europäischen Projekt, das sich auf die Ressourcen der EU-Länder stützt, um so größtmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der EU zu erzielen. Galileo wird in einem technologischen Grenzbereich eingesetzt und bietet Anwendungen mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial, wodurch die Ziele der EU in den Bereichen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden.

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