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Unternehmensdienstleistungen sichern die Leistungsfähigkeit der Industrie in Europa

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Die große Bedeutung von Unternehmensdienstleistungen sollte sich in der Strategie Europa 2020 angemessen niederschlagen. Dies ist die Aussage eines Berichts der hochrangigen Gruppe zu diesem Thema.

Der für Unternehmens- und Industriepolitik zuständige Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani erklärte hierzu: „Die Unternehmensdienstleistungen in Europa bieten, insbesondere bei der Produktivität und der Übernahme von Innovationen, ein erhebliches Wachstumspotenzial, das bisher nicht ausgeschöpft wurde. Der Bericht der Gruppe hat ein Schlaglicht auf die Bedeutung von Unternehmensdienstleistungen für die europäische Wirtschaft geworfen. Es wird darin nachgewiesen, dass Unternehmensdienstleistungen hoher Qualität ein entscheidendes Glied der Wertschöpfungsketten unserer Wirtschaft und damit ein maßgeblicher Faktor der Wettbewerbsfähigkeit Europas sind. Für das Wiedererstarken unserer Industrie kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu.“

Die hochrangige Gruppe „Unternehmensdienstleistungen“ wurde von Vizepräsident Tajani und Kommissar Barnier im März 2013 eingerichtet und sollte zur Festlegung einer europäischen politischen Agenda für diesen wichtigen Bereich beitragen. Unternehmensdienstleistungen sind Dienstleistungen von Unternehmen an andere Unternehmen. Typische Beispiele sind Managementberatung und juristische Dienstleistungen, Dienste im Bereich der Entwicklung, Konstruktion und technischen Wartung, Personalrekrutierung, Sicherheit und Gebäudereinigung. Als fester Bestandteil der industriellen Wertschöpfungskette sind Unternehmensdienstleistungen unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit Europas, einen starken Binnenmarkt und ein Wiedererstarken der Industrie. Die hochrangige Gruppe unter dem Vorsitz von Professor Carlo Secchi von der Bocconi-Universität sollte die bestehenden Mängel in diesem Bereich untersuchen und den politischen Entscheidungsträgern ein besseres Verständnis der aktuellen Herausforderungen ermöglichen. Die Gruppe empfiehlt Maßnahmen unterschiedlicher Zielrichtung. Diese umfassen außer einer vorrangigen Berücksichtigung von Unternehmensdienstleistungen in der Strategie Europa 2020 die Vollendung des Binnenmarktes für Dienstleistungen, die Nutzung von Chancen im Ausland und die bedarfsorientierte Entwicklung von Fertigkeiten und technologischen Infrastrukturen für die europäischen Unternehmen. Die Empfehlungen richten sich an die Kommission, aber auch an die Mitgliedstaaten und die Industrie (zu den vollständigen Empfehlungen siehe MEMO/14/265 English).

Pressemitteilung

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