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Kartellrecht: Kommission verhängt Geldbußen von 30.7 Mio. EUR gegen Stahl-Strahlmittelhersteller in Kartellvergleichsverfahren Veröffentlicht am: 02/04/2014

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Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass Ervin, Winoa, Metalltechnik Schmidt und Eisenwerk Würth mehr als sechs Jahre lang an einem Kartell beteiligt waren, um ihre Preise für Stahl-Strahlmittel in Europa untereinander abzustimmen, und hat die Unternehmen deshalb mit Geldbußen von insgesamt 30 707 000 EUR belegt.

Stahl-Strahlmittel sind lose Stahlpartikel, die in der Stahl-, Automobil- und Metallindustrie sowie in der petrochemischen Industrie für die Reinigung oder Verfestigung von Metalloberflächen eingesetzt werden. Darüber hinaus werden sie genutzt, um harten Stein wie Granit und Marmor zu schneiden. Ervin wurde die Geldbuße nach der Kronzeugenregelung English der Kommission aus dem Jahr 2006 erlassen, weil das Unternehmen die Kommission von dem Kartell in Kenntnis gesetzt hatte. Da alle vier Unternehmen dem Vergleichsverfahrens zustimmten, wurden ihre Geldbußen um 10% ermäßigt.

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