Mit der heute in London erfolgten Unterzeichnung weiterer Verträge für Satelliten und Startdienstleistungen verlaufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme von Galileo im Jahr 2014 planmäßig; den Bürgerinnen und Bürgern stehen ab dann verbesserte Dienstleistungen im Bereich der Satellitennavigation zur Verfügung.
Insgesamt wurden drei Verträge unterzeichnet: der mit OHB System AG (DE) ausgehandelte Vertrag über acht Satelliten mit einem Wert von rund 250 Mio. EUR sowie ein zweiter Vertrag mit Arianespace (FR) über eine Reservierungsoption von bis zu drei Starts mit Ariane-5-Raketen (Reservierungsgebühr von 30 Mio. EUR). Ein dritter Vertrag mit einem Wert von rund 30 Mio. EUR wurde mit Astrium SAS (FR) abgeschlossen, um die derzeit genutzte Ariane-5-Rakete für den gleichzeitigen Transport von vier Galileo-Satelliten pro Start zu modifizieren. Galileo-Satelliten werden derzeit paarweise an Bord der russischen Sojus-Trägerrakete befördert. Aufgrund des besonders wettbewerbsorientierten Angebots des Auftragnehmers und der Steigerung der Zahl an Satelliten, die bis 2014 in ihre Umlaufbahn gebracht werden sollen, konnte die Kommission den gesamten Verlauf beschleunigen.


