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Magazin Unternehmen & Industrie

Mobile Technologien für einen individuellen Tourismus

Alle Rechte vorbehalten © Collpicto/shutterstock

Die European Mobile and Mobility Industries Alliance (EMMIA - Verband für mobile Kommunikation und Mobilität), dieregionale und nationale Entscheidungsträger und Praktiker auf europäischer Ebene zusammenbringt, hilft den europäischen Touristen, das Beste aus ihren Ausflügen herauszuholen. Durch die Nutzung modernster mobiler Technologien macht die EMMIA entfernte Ziele zum Greifen nah, stärkt so die lokale Wirtschaft und schafft unvergessliche Ausflüge.

Die Europäische Kommission hilft Tourismus-Unternehmen, sich den immer schneller verändernden Marktanforderungen durch Förderung eines  maßgeschneiderten, personalisierten Tourismus - ein wesentliches Marktsegment für kleinere Unternehmen in der EU - anzupassen. Das System der European Mobile and Mobility Industries Alliance (EMMIA) hat zum Ziel, im Bereich der Mobilität nachhaltigere Lösungen zu erarbeiten, um die länderübergreifende Zusammenarbeit und den Zugriff auf mobile Dienstleistungen zu unterstützen.  Zum Beispiel werden ebenso die folgenden Projekte durchgeführt:

1. Das CULTWAyS Projekt entwickelt eine mobile Anwendung für Touristen, die die europäischen Kulturrouten bereisen, einschließlich der Via Claudia Augusta, die von Norditalien bis nach Süddeutschland führt und dem Jakobsweg in Nordspanien. Die mobile Anwendung bietet Dienstleistungen zum kulturellen Erbe, einschließlich eines digitalen Reisepasses mit den Routen, die bereist worden sind und lokalspezifischen kulturellen Informationen.

2. Das LIMES-Projekt zielt darauf ab, touristische Sehenswürdigkeiten entlang des Limes in 10 europäischen Ländern zu verbinden - in GB, den Niederlanden, Österreich, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien. Das Projekt profiliert sich durch die gemeinsame Vermarktung zahlreicher Museen, historischer Routen und archäologischer Stätten entlang des Limes, zieht so mehr Besucher an und unterstützt damit die wirtschaftliche Entwicklung der angrenzenden ländlichen Gebiete.

3.  Grow Mobile entwickelt mobile Anwendungen und integrierte Plattformen für das Destinationsmanagement in vier Regionen in Bulgarien, Kroatien und Deutschland. Dadurch wird der Zugang zu Orten des kulturellen Kulturguts optimiert und Touristen erhalten bessere Informationen zu Freizeitaktivitäten mit Tipps für Reisen in ländliche Gegenden. Das Projekt schafft Netzwerke öffentlicher Behörden und zeigt Dienstleistungen und Geschäftsbedingungen, die in ganz Europa Schule machen werden.

Hinter all diesen Initiativen steht EMMIA. Von der Europäischen Kommission mitfinanziert wird der Verband voraussichtlich € 30 Mio. an öffentlichen und privaten Mitteln erzeugen, um die Industrien der mobilen Kommunikation und des Transportwesens zu unterstützen. Insgesamt bilden 31 Organisationen aus 14 europäischen Ländern die zentralen Akteure dieser Initiative.

Das Hauptziel ist es, skalier- und übertragbare Projekte für die Bereitstellung von mobilen Diensten für Touristen zu entwickeln und zu testen. Die Zusammenarbeit von lokalen Tourismus-Agenturen und Behörden sowie Unternehmen in ländlichen Gebieten mit weniger beachteten kulturellen Gütern wird gefördert.

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