Diese Seite wurde am 02/02/2015 archiviert
02/02/2015

Navigationsleiste

Weitere Extras

Magazin Unternehmen & Industrie

Neue Website: EU – Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen

Alle Rechte vorbehalten © racorn/Shutterstock

Die EU hält für Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten im Wert von über 100 Milliarden Euro bereit. Ein neues, nutzerfreundliches Onlineportal informiert Unternehmer und KMU über die Zugangsbedingungen und ermöglicht ihnen so, die Probleme hinter sich lassen, die ihre Entwicklung hemmen. Bereitgestellt werden die Mittel von über 1.000 EU-geförderten Banken und sonstigen Finanzinstitutionen.

Banken und andere Investoren sind zögerlicher und weniger risikofreundlich, wenn es um die Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geht. Fast ein Drittel der KMU, die in den letzten zwei Jahren einen Kredit beantragten, erhielten eine Absage oder nur einen Teil der benötigten Summe.

Angesichts der wachsenden Schwierigkeiten, Geldmittel und Investoren zu finden, hat die Europäische Kommission ein Onlineportal über EU-Finanzierungsmöglichkeiten eingerichtet. Unternehmer finden dort umfassende, leicht verständliche und aktuelle Informationen darüber, wie sie Zugang zu den über 100 Milliarden Euro erhalten können, die die EU in diversen Programmen im Zeitraum von 2007 bis 2013 bereitstellt hat. Das Portal informiert zudem über EU-Strukturfonds wie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERDF) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Die Neuerungen führten zu einer Verdopplung der Anzahl der Partnerbanken und -fonds auf über 1.000. Generell dient das Portal als entscheidende Informationsquelle für die Finanzierung von KMU durch Bürgschaften, Kredite und Risikokapital.

Nutzerfreundliche Website

So zeigt die Website beispielsweise detailliert, wie sich KMU für EU-geförderte Finanzierung bewerben können. Mehr noch: Interessenten haben die Möglichkeit, Finanzierung zu erhalten, die auf ihre speziellen Bedürfnisse – gemessen unter anderem an der Unternehmensgröße oder dem jeweiligen Investmentfokus – zugeschnitten sind.

Informationen über EU-Finanzinstrumente

Mit ihrer Reihe von Initiativen möchte die Europäische Kommission KMU, mit 85% aller neuen Arbeitsplätze Europas Jobmaschine, helfen, Entwicklungshemmnisse hinter sich zu lassen. Konkrete Werkzeuge der Unterstützung sind das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), das Mikrofinanzierungsinstrument PROGRESS, das Instrument für Risikoteilung (RSI unter dem 7. Rahmenprogramm FP7) und Kredite der Europäische Investitionsbank (EIB). Hinzu kommen nun auch nationale und regionale Arbeitsprogramme der Mitgliedsstaaten, die den Zielen der Kohäsionspolitik zur Durchsetzung verhelfen.

Regionen: entscheidend für neues Wachstum

Im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik 2007-2013 sind Ende des Jahres 2011 bereits 3,6 Milliarden Euro in Unternehmen geflossen – durch fast 68.000 Kredite, durch Bürgschaften, Risiko- und Eigenkapital oder andere Finanzprodukte.

Bis Ende 2011 waren in 25 Mitgliedsstaaten und einer grenzüberschreitenden Kooperationsregion 484 konkrete Finanzierungsmittel für Unternehmen (Kredite, Bürgschaften, Eigen- und Risikokapital etc.) ins Leben gerufen worden. Insgesamt kamen 69,7 Milliarden Euro aus dem ERDF und dem ESF der Unterstützung von KMU zugute. Berechnet man die nationale Kofinanzierung mit ein, erhöht sich die Summe auf 95,4 Milliarden. Bis Ende Dezember 2012 mobilisierten die Finanzinstrumente des CIP-Programms Garantien im Wert von fast 13 Milliarden und Risikokapital im Wert von über 2,3 Milliarden Euro. Europaweit haben mittlerweile mehr als 220.000 KMU Nutzen aus dem Programm ziehen können.

„Eine der Schlüsselprioritäten der Kommission ist es, zu vereinfachen und die Hindernisse abzubauen, auf die Unternehmen stoßen. Ebenso legen wir Mitgliedsstaaten und Regionen nahe, Finanzinstrumente der EU zu nutzen, da diese die Wirkung von Kohäsionspolitik verstärken. Sie beschleunigen entscheidende Investitionen, die benötigt werden, um der europäischen Wirtschaft einen wichtigen Schub zu verleihen und Jobs zu schaffen.“ – Vizepräsident Antonio Tajani, Kommissar für Industrie und Unternehmertum

Kontakt

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://bit.ly/17orvUA

Weiterempfehlen: FacebookGoogle+LinkedInSeite versenden