10/02/11 KMU und Unternehmertum
Maßgeschneiderte Unterstützung für Unternehmen in 17 Branchen

Das Enterprise Europe Network hilft europäischen KMU bei der Suche nach Geschäfts- und Technologiepartnern und bei der Beantragung von EU-Fördermitteln. Darüber hinaus bietet das Netzwerk kleinen Unternehmen aus 17 wichtigen Wirtschaftszweigen – vom Einzelhandel bis zur Raumfahrttechnologie – individuelle Unterstützung. Aus den jeweiligen Sektoren kommen Fachleute aus ganz Europa zusammen, um Kooperationsveranstaltungen und Partnerbörsen zu organisieren, wobei sie ihre Fachkompetenz bei der Erschließung neuer Märkte und Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen einsetzen.
Experten für Unternehmensförderung aus 17 wichtigen Branchen haben sich zusammengeschlossen, um in ihrem Bereich Unternehmen individuell zu unterstützen. Sie gehören zum Enterprise Europe Network, das 3 000 Experten in 600 lokalen Einrichtungen aus 48 Ländern verbindet.
Das Netzwerk hilft kleinen und mittleren Unternehmen, die Geschäftspartner suchen, Technologie- und Forschungspartnerschaften eingehen möchten, beraten werden wollen, wie sie europäische und internationale Märkte bestmöglich nutzen können oder die Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten benötigen.
Um die Unterstützung noch besser auf die Bedürfnisse bestimmter Branchen ausrichten zu können, bündelt das Enterprise Europe Network seine Kompetenzen in 17 Sektorgruppen der wichtigsten Industriezweige (siehe Kasten), von der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der Umweltindustrie bis hin zu intelligenten Energiesystemen und Informations- und Kommunikationstechnologien.
Positionierung im Tourismussektor
Die Sektorgruppe für Tourismus und Kulturerbe strebt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Tourismusindustrie und die Förderung von Innovationen innerhalb der Branche an. Außerdem unterstützt die Gruppe den Bereich „Kulturerbe“ als bedeutenden Faktor des europäischen Tourismus. Die EU ist das weltweit am häufigsten angesteuerte Reiseziel. Mit einem Tourismussektor, der aus rund 1,8 Mio. Unternehmen – viele davon KMU – besteht trägt er jeweils etwa 5 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und zur Beschäftigtenzahl der Union bei.
„Unsere Hauptziele bestehen darin, Innovation im Tourismus zu fördern und uns für eine nachhaltige Nutzung des Natur- und Kulturerbes durch Unterstützung des neuen politischen Rahmens für Tourismus der Europäischen Union einzusetzen“, erklärt Sabrina Montaguti des in Florenz ansässigen Netzwerkpartners Promofirenze und Vorsitzende der Sektorgruppe. „Außerdem wollen wir die Zusammenarbeit von Unternehmen sowie nachhaltige Partnerschaften fördern.“
Die Sektorgruppe setzt sich aus Vertretern der Wirtschaft aus 13 Ländern zusammen. Sie führt eine Reihe von Aktivitäten durch, so etwa der Entwurf von Leitlinien zur Gründung eines Tourismusunternehmens, die Erfassung nationaler, europäischer und internationaler Tourismusveranstaltungen, die Verbreitung bewährter Verfahren sowie der kontinuierliche Dialog mit Entscheidungsträgern. Die Sektorgruppe hat ferner Benchmarkanalysen für Strategien zur Tourismusförderung auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene entwickelt.
Bislang konnten bei den von der Sektorgruppe „Tourismus und Kulturerbe“ organisierten Kooperationsveranstaltungen bereits Partnerschaftsabkommen zwischen europäischen KMU unterzeichnet werden. Bei einem deutschen Reisebüro, das Ferien für Menschen mit eingeschränkter Mobilität organisiert, führte das Treffen mit einem griechischen Hotelunternehmen schnell zu positiven Ergebnissen.
Klein, aber fein
Darüber hinaus finden auch weniger traditionelle Branchen Unterstützung. Die Mikrotechnologie hat vor allem in den Bereichen Informatik, Elektronik und Maschinen unsere Arbeitsweise und Freizeit revolutioniert. „In den letzten 25 Jahren hat die Bedeutung der Mikrotechnologie stark zugenommen, und dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen“, betont Rim Stroeks, Berater des Enterprise Europe Network vom niederländischen Netzwerk Syntens. „Der Industriezweig war früher nur in einer Handvoll von Ländern vertreten, aber nachdem in den letzten Jahren neue Akteure in Erscheinung getreten sind, gibt es eine breitere geografische Streuung.“
Die nächste technologische Revolution scheint sich im Nanometerbereich (ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter) anzubahnen. Die Nanotechnologie zieht große Aufmerksamkeit auf sich, sowohl von Wissenschaftlern als auch von Unternehmen.
Der Nanometerbereich zeichnet sich durch völlig unterschiedliche Materialeigenschaften aus. Durch Nutzung dieser Eigenschaften hoffen Wissenschaftler, auf zahlreichen Gebieten stärkere, leichtere und widerstandsfähigere Materialien und Geräte entwickeln zu können – von Datenverarbeitung, Halbleitern und Nanoelektronik bis hin zum medizinischen Bereich. Zu den möglichen Anwendungen zählen extrem reißfeste und leichte Gewebe, lichtemittierende Dioden, die keine Wärme erzeugen und Computerchips, die so klein sind, dass 400 von ihnen auf einem Stecknadelkopf Platz finden.
Um KMU dabei zu helfen, mit dem hohem Innovationstempo und dem technologischen Wandel in diesem sich schnell verändernden Bereich Schritt halten zu können, hat das Enterprise Europe Network die Sektorgruppe Nano- und Mikrotechnologien ins Leben gerufen. „Die Nanotechnologie ist ein neuer Industriezweig mit herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund benötigen wir eine Sektorgruppe, die Industrie und Wissenschaft zusammenbringt“, erklärt Stroeks, Vorsitzender der Gruppe.
Die Gruppe bietet Industrie und Forschungseinrichtungen gezielte Unterstützung, fördert die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kooperationen in den Bereichen Forschung und Technologie, hilft beim Abbau von Markthemmnissen, die bei Spitzentechnologien erheblich sein können, befasst sich mit ethischen Fragen, dokumentiert die Situation in den Vereinigten Staaten und in Japan und weckt Verständnis für neue Maßnahmen und Vorschriften der EU.
„Da die Nanotechnologie noch ein junger Wirtschaftszweig ist, wirft sie eine Reihe von Fragen zu Sicherheit, Gesundheit und Ethik auf“, bemerkt Stroeks. „Die Sektorgruppe kann das öffentliche Bewusstsein schärfen und eine öffentliche Debatte fördern, die sich auf Fakten stützt.“
Den richtigen Partner finden
Die Sektorgruppen organisieren regelmäßige Kooperationsveranstaltungen und Partnerbörsen sowie Besichtigungen von Unternehmen. Die Sektorgruppe Nano- und Mikrotechnologien richtete die siebte derartige Veranstaltung auf der letztjährigen Micronora aus, einer alle zwei Jahre stattfindenden Messe für Mikro- und Nanotechnologie in Frankreich, mit Hunderten von Ausstellern und rund 15 000 Besuchern.
Eineinhalb Tage lang brachte die Kontaktbörse Vertreter von Unternehmen und Instituten aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und der Schweiz zusammen. Auf der Basis von Präferenzen, die vor der Veranstaltung angegeben werden konnten, lernten sich die Kooperationswilligen bei einem halbstündigen „Speed-Dating“ kennen.
Im Rahmen eines Firmenbesuchs stellte die Sektorgruppe „Nano- und Mikrotechnologien“ Unternehmen eines im niederländischen Eindhoven ansässigen Clusters für Feinmechanik und Mechatronik einem thüringischen Cluster vor, welcher sich unter anderem auf Direktantriebstechnik, Leistungselektronik und Sensoren spezialisiert hat. Im Juni 2010 reiste eine niederländische Delegation nach Thüringen, während im folgenden Dezember eine deutsche Delegation nach Eindhoven fuhr. Aus den Besuchen gingen vier Partnerschaftsabkommen zwischen den niederländischen und deutschen Unternehmen hervor.
Die Sektorgruppen des Netzwerks
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Es wird mehr neue Unternehmen geben, wenn die entsprechende Ausbildung verbessert wird. Studien zufolge haben Schüler mit unternehmerischer Bildung nicht nur bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – sie gründen auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ihre eigene Firma. Mit einer Reihe von Maßnahmen will die EU-Kommission junge Menschen für Selbstständigkeit begeistern, um so neue Arbeitsplätze in Europa zu schaffen.
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Mehr Wachstum und Beschäftigung – dafür braucht Europa mehr Unternehmer, denn durch neue Firmen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), entstehen jedes Jahr mehr als vier Millionen neue Arbeitsplätze in der EU. KMU sind damit die mit Abstand größte Quelle neuer Beschäftigung. Um diese wirtschaftliche Schlüsselrolle der Unternehmer weiter zu fördern, hat die Europäische Kommission den Aktionsplan „Unternehmertum 2020“ vorgelegt, der mit einer Kombination aus Investitionen, gesetzlichen Anpassungen sowie Bildungsangeboten Europa neue Impulse für neues Wirtschaftswachstum geben wird.
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Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) operieren nur ungern jenseits der eigenen Landesgrenzen, weil sie befürchten, dass ihre Rechnungen nicht bezahlt werden könnten. Neben dem Ärger über die entgangenen Zahlungen, kommen noch befürchtete Kosten und Aufwand für Rechtsberatung, Anwälte oder Übersetzungsleistungen hinzu. Ein Gerichtsverfahren gegen Schuldner im EU-Ausland – egal ob Unternehmen oder Privatperson – erscheint aus Sicht der KMU abschreckend, kompliziert und teuer.
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Südostasien zählt zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt – und bietet europäischen Unternehmen enorme Möglichkeiten. Doch dem stehen viele Herausforderungen gegenüber – zum Beispiel unterschiedliche Auffassungen zum Recht am geistigem Eigentum. Um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hier zur Seite stehen zu können, nahm jetzt der ASEAN IPR SME Helpdesk der EU-Kommission seine Arbeit auf.
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Im In- wie im Ausland: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind bei säumigen Kunden besonders verletzlich, denn Zahlungsverzug ist einer der Hauptgründe für Bankrotte. Der Mangel an Schutz für KMU schädigt indes nicht nur Firmen und die Konjunktur. Er schreckt potenzielle Unternehmer von der Selbstständigkeit ab. Mit mehreren Maßnahmen will die EU-Kommission deshalb KMU helfen, mehr Dynamik in die Wirtschaft zu bringen.
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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind Europas Job-Motor. Sie schaffen 85 Prozent der neuen Arbeitsplätze in der EU. Deshalb hat die EU eine Reihe konkreter Maßnahmen entwickelt, um die Ausgangsbedingungen für die 21 Millionen europäischen KMU zu verbessern, um diese erfolgreicher zu machen und in die Lage zu versetzen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.
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Die europäische Modebranche steht für mehr als nur die neuesten Trends. Mit ihren Verkaufspunkten, ihren Herstellern und weiteren Gliedern der Lieferkette repräsentiert sie Hunderttausende von Unternehmen und Millionen von Arbeitsplätzen. Um sicherzustellen, dass dieser Industriezweig weiterhin erfolgreich ist, unternimmt die Europäische Kommission die erforderlichen Maßnahmen: Sie beseitigt Handelsschranken, schützt das geistige Eigentum und erleichtert den Eintritt in internationale Märkte.
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China ist mittlerweile ein enorm wichtiger Markt für KMU, die nach Übersee expandieren wollen. Allerdings steht diesen im Reich der Mitte eine Reihe von Herausforderungen im Weg. So gibt es Probleme beim Schutz des geistigen Eigentums und ein Labyrinth von Vorschriften. Der China-KMU-Helpdesk für IPR, das KMU-Zentrum der EU sowie das Enterprise Europe Network helfen: Sie klären auf über die Risiken – und natürlich auch die Vorteile – des chinesischen Marktes.
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Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in die Märkte jenseits des Atlantiks zu erleichtern, ist das gemeinsame Ziel der Europäischen Kommission und der US-Regierung. Das Enterprise Europe Network (EU) und die International Trade Administration (USA) unterzeichneten im Dezember 2012 eine gemeinsame Absichtserklärung, die die Zusammenarbeit weiter voranbringen soll. Vorgesehen sind Veranstaltungen und Aktivitäten für KMU-Geschäftspartnerschaften, branchenspezifische Seminare sowie Netzwerk-Möglichkeiten für KMU.
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Wussten Sie, dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Europäische Kommission kontaktieren können, wenn sie im Zusammenhang mit Gesetzen und Richtlinien der EU auf Probleme stoßen? Mit Hilfe der 600 Enterprise-Europe-Network-Partner der EU können KMU auf ihre Lage aufmerksam machen, und zwar nicht nur während des Prozesses der Gesetzgebung, sondern auch nachdem Vorschriften erlassen worden sind, ebenso wie auf fortlaufender Basis – durch ein standardisiertes Konsultationsverfahren des Enterprise Europe Network.
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Das Potenzial von Unternehmerinnen ist bei der Schaffung von Wirtschaftswachstum nur bedingt gefragt. Lediglich 34,4 % der Selbständigen in Europa sind weiblich. Dies legt nahe, dass Frauen mehr Unterstützung benötigen, um unternehmerisch tätig zu werden. Die Europäische Kommission hat zwei Netzwerke geschaffen, die sie inspirieren und ihnen praktische Ratschläge geben sollen: das European Ambassador Network und das European Mentor Network. Nun liegt es an den Frauen, die Herausforderung anzunehmen ...
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Sie haben eine geniale Geschäftsidee, sind sich aber nicht sicher, wie Sie diese umsetzen können? Sie sind Jungunternehmer und benötigen Unterstützung? Vielleicht leiten Sie bereits erfolgreich Ihr eigenes Unternehmen, würden aber gerne expandieren und von einigen frischen Ideen profitieren? Dann ist das Programm Erasmus für Jungunternehmer, eine von der Europäischen Union finanzierte Mobilitätsinitiative, genau das Richtige für Sie.
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Im Rahmen der Anstrengungen der Europäischen Gemeinschaft, das Unternehmertum in Europa zu fördern, werden 37 beispielhafte europäische kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die auf internationaler Ebene erfolgreich sind, in einer Publikation vorgestellt. „Das Geheimnis des Erfolgs 2012-13“ ist eine Flaggschiff-Publikation für die Europäische KMU-Woche, die vom 15. bis 21. Oktober 2012 stattfindet. Ein Ziel der Veranstaltung ist, das Unternehmertum zu fördern und mehr Europäer zu inspirieren, die Gründung eines Unternehmens als praktikable Karriereoption in Betracht zu ziehen.
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Wenn Sie in Betracht ziehen, diese Märkte erstmals zu betreten oder in diese zu expandieren, bietet Ihnen die Europäische Kommission zur Unterstützung zwei attraktive Förderprogramme. Bisherige Teilnehmer erklären, wie ihre Unternehmen von dem Executive Training Programme (ETP) und dem EU Gateway Programm profitiert haben.
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Große multinationale Unternehmen neigen dazu, sich den Hauptanteil an Medienberichterstattungen in Europa zu sichern, denn es werden fortlaufend zahlreiche Artikel über ihre Aktivitäten und Pläne veröffentlicht. Die Realität jedoch zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein entscheidender Motor unserer Wirtschaft sind und mehr als 98 % der europäischen Unternehmen repräsentieren. KMU können von der Unterstützung durch die EU auf verschiedene Weise profitieren. Ein kürzlich veröffentlichter Leitfaden gibt einen Überblick über die wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.
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Daniel Calleja Crespo ist KMU-Beauftragter der Europäischen Kommission und bildet in dieser Funktion die aktive Schnittstelle zwischen Kommission und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
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Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) fördert Maßnahmen, die sich mit den Herausforderungen der europäischen Industrie befassen, und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Erfordernisse kleiner und mittelständischer Unternehmen. Hinsichtlich der angestrebten Ziele ist das Programm laut eines neuen Berichts, der einige seiner Errungenschaften aufzeigt, erfolgreich. Auf Grundlage dieser Errungenschaften wird der Förderungsnachfolger des CIP - das neue Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMUs (COSME) - voraussichtlich ab 2014 die Maßnahmen in diesem Bereich weiter ausbauen und optimieren.
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Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in der Europäischen Union sind von elementarer Bedeutung für das Wirtschaftswachstum. Das Enterprise Europe Network ist das größte globale Support-Netzwerk für Unternehmen: Es bietet KMUs nicht nur strategische Dienstleistungen zur grenzüberschreitenden Kooperation, sondern auch wertvolle Informationen und Ratschläge zum Zugang zu EU-Fördermitteln.
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Eine Ausdehnung der Geschäftstätigkeit über die Grenzen der EU hinaus ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch immer mit Hindernissen verbunden. Dies wird jedoch durch den Nutzen, den eine Internationalisierung für ihr Wachstum bedeuten kann, mehr als wettgemacht. Die Europäische Kommission hat daher eine Strategie vorgestellt, um die Maßnahmen, die der Unterstützung europäischer KMU bei der weltweiten Wahrnehmung von Chancen dienen, zu straffen und zu stärken.
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Unternehmern eine zweite Chance auf wirtschaftlichen Erfolg einzuräumen und Anreize für die Übergabe von Unternehmen zu schaffen sind einer neuen Untersuchung zufolge entscheidende Elemente, um Europas Wohlstand langfristig zu sichern. Diese Themen standen auch kürzlich während der Europäischen KMU-Woche 2011 im Vordergrund.
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Lediglich die Artikeltexte können reproduziert werden, sofern die Quelle des jeweiligen Artikels angegeben wird: Magazin Unternehmen & Industrie (http://ec.europa.eu/enterprise/magazine/index_de.htm), © Europäische Union, 2008 - 2012