16/12/09 Innovation
Vom Wissen zur Innovation

Europa ist zwar bereits eine der weltweit führenden Wissensregionen, aber jetzt muss es zu einer Triebkraft der Innovation werden. Mithilfe eines innovativen Anhörungsverfahrens hat ein unabhängiges Gremium innovativer Unternehmer seine Sicht zu den künftigen Schwerpunkten der EU-Innovationspolitik dargestellt.
Innovation ist schon immer der Schlüssel zum Erfolg Europas gewesen, und viele der weltweit bedeutendsten und dauerhaftesten Innovationen tragen die Aufschrift "Made in Europe". Innovation bleibt die Quintessenz einer wissensbasierten Wirtschaft, wie sie die EU derzeit aufbaut. Bei ständig zunehmendem globalen Wettbewerb und durch die Innovationsleistungen der Hauptkonkurrenten Europas jedoch - ganz zu schweigen von der weltweiten Wirtschaftskrise und den vor uns liegenden sozialen und ökologischen Herausforderungen - muss Europa seinen Einsatz erhöhen, um im Bereich Innovation führend zu bleiben.
"Ich habe eine Leidenschaft für Innovation," erklärte
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der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, auf dem ersten Innovationsgipfel im Oktober. "Nur so können wir die vor uns liegenden großen gesellschaftlichen Herausforderungen bewältigen. […] Vor allem wird uns Innovation bei der Entwicklung eines soliden und dauerhaften Wachstumsmodells unterstützen."
Anschließend skizzierte Barroso die Schwerpunkte der nächsten Europäischen Kommission: "Ich möchte, dass in den nächsten fünf Jahren eine von der Industrie vorangetriebene und anwendungsbezogene FuE verfolgt wird. Dies ist notwendig, da Europa zwar gut darin ist, neue Ideen zu produzieren, wir aber nicht gut genug sind, sie auf den Markt zu bringen."
"Im kommenden Frühjahr werden wir eine neue EU-Reformagenda für das nächste Jahrzehnt vorstellen, bei der Innovation eine zentrale Rolle spielt", fügte er hinzu. Ein europäischer Rechtsakt zur Innovation
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könnte Bestandteil der neuen Agenda werden. Dies ergab eine kürzliche Überarbeitung der Innovationspolitik durch die Europäische Kommission, bei der fünf wichtige Maßnahmenbereiche hervorgehoben wurden: finanzielle Unterstützung von Innovation, Verbesserung der Marktbedingungen, Förderung der Marktakzeptanz und Investitionen in Menschen.
Den Innovationsbegriff weiter fassen
Um den künftigen Kurs abstecken zu können, hat die Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission ein spezielles Unternehmenspanel
aus Innovationsexperten eingerichtet, um aus der Sicht von Unternehmen Anregungen zu den Prioritäten der künftigen EU-Innovationspolitik zu erhalten. Das Gremium legte seinen Abschlussbericht "Europa durch Innovation neu erfinden
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" vor, der sich auf Meinungen externer Vordenker und sonstiger Interessenvertreter stützt, die in einem sogenannten "Mitgestaltungsprozess" in Sitzungen und einem Web 2.0-Internetforum zum Ausdruck kamen.
Der anlässlich des ersten europäischen Innovationsgipfels veröffentlichte unabhängige Bericht wurde von Fachleuten begrüßt und als "Musterkonzept" und "strategische Ausrichtung" für die Zukunft bezeichnet.
Während das Gremium einräumt, dass es Europa nicht an Ideen mangele und ein "Mehr an Technologie nicht die Lösung" sei, skizziert der Schlussbericht indessen ein Fünf-Punkte-Programm zur Steigerung der Innovationskraft in der EU, indem Europa die Chance erhält, sich von einer Wissensgesellschaft hin zu einer Innovationsgesellschaft zu entwickeln.
Erstens weist der Bericht darauf hin, dass Europa sein Innovationskonzept auf eine breitere Grundlage stellen muss, um sowohl wirtschaftliche als auch soziale Innovationen berücksichtigen zu können, und es an "sozialen Herausforderungen, die uns zum Handeln zwingen", orientieren muss. "Europa steht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen. […] Schrittweise Veränderungen und Innovation in Unternehmen allein genügen nicht. Soziale Innovation ist zu 75 % am Erfolg von Innovation beteiligt", führt der Bericht aus. "Neue Wege zu gehen erfordert auf Zusammenarbeit beruhende, bereichsübergreifende Antworten unter Einbeziehung von Unternehmen, öffentlicher Politik, Forschung, allgemeiner und beruflicher Bildung, öffentlichen Diensten, Finanzen und NRO."
Um dies in die Tat umzusetzen, schlägt das Unternehmenspanel unter anderem vor, Maßnahmen im Hinblick auf die wichtigsten sozialen Herausforderungen auszuarbeiten, Sozialfonds für Innovation zu schaffen und zur innovativen Zusammenarbeit zwischen den Generationen aufzurufen. Die europäische Zivilgesellschaft hat diese Bestätigung der sozialen Dimension von Innovation begrüßt.
Eile ist geboten
Zweitens betont das Panel die Bedeutung von Geschwindigkeit und Gleichlauf für einen optimalen Einsatz innovativer Technologien. "In Bezug auf Innovation sind Geschwindigkeit und Umfang die wichtigsten Faktoren. Europas derzeitige Strukturen und Institutionen reagieren zu langsam und nur bruchstückhaft. So werden die hier entwickelten Ideen andernorts mit größerem Erfolg ausgebaut", betont der Bericht.
Um die Reaktionsfähigkeit Europas auf neue Ideen zu beschleunigen, empfiehlt der Bericht, EU-Maßnahmen nicht nur auf soziale Herausforderungen hin abzustellen, sondern auch deren Koordinierung und schnelle Durchführung zu gewährleisten. Zudem sollte das öffentliche Beschaffungswesen zur Förderung von Innovation umgestaltet werden.
Drittens drängt der Bericht Europa zu umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft. "Die derzeitigen Konjunkturprogramme sind zu sehr auf Gebäude statt auf andere Arten der Infrastruktur ausgerichtet, auf Beton statt auf Breitbandnetze, auf alte Industrien anstelle neuer", so der Bericht weiter. "Darüber hinaus wird bei solchen Infrastrukturinvestitionen das umwälzende Potenzial neuer Technologien unterschätzt oder sie ziehen keinen Nutzen daraus, wie sehr neue Technologien mit dem wirtschaftlichen und sozialen Wandel interagieren, ja diesen sogar ermöglichen."
Das Gremium schlägt vor, allen Europäern vollen Zugang zu superschnellen Breitbandnetzen und Anschluss an "intelligente Stromnetze" zu gewähren. Außerdem sollte die EU den Infrastrukturaufbau für neue Technologien erleichtern.
Viertens benötigt Europa einen grundlegend neuen Zugang zur Finanzierung von Innovationen, "um das bruchstückhafte und kurzfristige Konzept von Regierungen, privaten Finanzierern und traditionsreichen Unternehmen umzugestalten", unterstreicht der Bericht. "Europäische Politik muss die Schwächen, die derzeit bei der Finanzierung von Innovation bestehen, durch neue Partnerschaften beheben, um Risiken zu teilen."
Das Gremium empfiehlt eine Erweiterung des Anwendungsbereichs des Europäischen Investitionsfonds, der soziale Innovationen umfassen und in größerem Umfang grenzübergreifende Partnerschaften fördern sollte. Zudem sollte die Bereitstellung von Risikokapitalfonds und die Gründung von mehr Privatfonds von der EU gefördert werden.
Schließlich sollte die EU die Zusammenarbeit etwa durch Web 2.0-Technologien sowie virtuelle Netzwerke und Labore verbessern helfen. "Innovation lebt von Zusammenarbeit, von der Verknüpfung und dem Vergleich verschiedener Ideen, Sichtweisen und Erfahrungen. Die EU ist in der Lage, den Wandel von geschlossenen Prozessen hin zu machtvollen Netzwerken zu fördern", so der Bericht.
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Die European Mobile and Mobility Industries Alliance (EMMIA - Verband für mobile Kommunikation und Mobilität), dieregionale und nationale Entscheidungsträger und Praktiker auf europäischer Ebene zusammenbringt, hilft den europäischen Touristen, das Beste aus ihren Ausflügen herauszuholen. Durch die Nutzung modernster mobiler Technologien macht die EMMIA entfernte Ziele zum Greifen nah, stärkt so die lokale Wirtschaft und schafft unvergessliche Ausflüge.
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Mit dem „Planetary Robotics Vision Scout“-Projekt (ProViScout) fördert die Europäische Kommission die zukünftige Erkundung des Alls. Als gemeinsames EU-Projekt führt es die wichtigsten europäischen Gruppen zusammen, die an robotischem Sehen für die planetarische Weltraumforschung arbeiten. Das Ergebnis ist futuristische Technologie – heute.
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Europa steht vor einer Reihe von Herausforderungen, die von einer gegen chronische Erkrankungen kämpfenden alternden Bevölkerung bis hin zum Unvermögen junger Menschen, eine geeignete Beschäftigung zu finden, reicht. Aus diesem Grund engagiert sich die Europäische Kommission Lösungen zu finden, die sowohl unseren sozialen als auch wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechen. Mithilfe des europäischen Wettbewerbs zur sozialen Innovation ermittelt die Kommission neue Quellen für Arbeitsplätze, die aus den heute dringendsten Herausforderungen geschaffen werden.
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Ein Schlüssel für den Erfolg am globalen Markt ist für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Einbindung in den elektronischen Datenaustausch – genannt „electronic data interchange“ (EDI). Dieses System ermöglicht Betrieben einen besseren Datentransfer zwischen ihrer Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie der von ihren Kunden und Zulieferern. Aufgrund der hohen Kosten brachte EDI in den vergangenen Jahren fast nur großen Firmen Vorteile. Dank einiger Pilotprojekte – gefördert von der Europäischen Kommission – können KMU nun leichter IKT-Systeme für die globalen Lieferketten in der Automobilindustrie („auto-gration“) sowie im Transport- und Logistiksektor („DiSCwise“) nutzen.
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Kann Innovation im öffentlichen Sektor Wachstum fördern? Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist diese Frage von besonderer Bedeutung, da effektive Wege zur Schaffung von Wirtschaftswachstum gesucht werden. Eine neue Umfrage liefert zu diesem Thema interessante Daten aus Unternehmenssicht, da viele der Befragten die Verbesserungen von öffentlichen Dienstleistungen für Unternehmen auf Innovation zurückführen. Außerdem besteht eine große Nachfrage nach Innovation im öffentlichen Sektor, und die Europäische Kommission will im Verlauf des Jahres ein Pilotprojekt in Form eines Innovationsanzeigers für den öffentlichen Sektor starten, um die Mitgliedstaaten beim Austausch der besten Verfahrensweisen zu unterstützen.
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Die Europäische Kommission hat eine ehrgeizige Europäische Innovationspartnerschaft für Rohstoffe vorgeschlagen mit dem Ziel, Europa bis zum Jahr 2020 als Vorreiter bei der Rohstofferschließung, -gewinnung, -verarbeitung und dem Rohstoffrecycling sowie bei entsprechenden Ersatztechnologien zu etablieren. Die wesentlichen Ziele bestehen darin, eine nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen für die europäische Industrie sicherzustellen und EU-Unternehmen dabei zu unterstützen, innovative Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf den Markt zu bringen.
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Der diesjährige Innovationsanzeiger (Innovation Union Scoreboard) zeigt, dass die meisten Mitgliedstaaten ihre Innovationsleistungen verbessern konnten. Somit liegt die Europäische Union zwar klar vor den Schwellenländern China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika, konnte aber nicht zu Innovationsführern wie den USA, Japan und Südkorea aufschließen. Um die Schwächen der EU in diesem Bereich zu überwinden, sind weitere Anstrengungen notwendig. Ein in diesem Zusammenhang besonders wichtiger Bereich ist die Innovationsaktivität von Unternehmen.
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Soziale Innovation in Europa kann dazu beitragen, die Herausforderungen im Grenzbereich zwischen „Sozialem“ und „Wirtschaftlichem“ zu bewältigen. Dies ist jedoch nur mit einer angemessenen Finanzierung möglich. In einem neuen Bericht werden die Finanzierungsmöglichkeiten zur Unterstützung sozialer Innovation in Europa durch staatliche Förderprogramme, private Mittel und gemeinnützige Stiftungen aufgezeigt und Empfehlungen ausgesprochen. Der Bericht bietet auch eine Reihe konkreter Empfehlungen für künftige Finanzierungsprogramme und betont, dass soziale Innovation ein ganzes Maßnahmenbündel erfordert, von Finanzierungsideen bis hin zu einer breit angelegten Durchführung etwa in den Bereichen Pflege, Bildung und Mobilität.
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Eine abschließende Bewertung der Leitmarktinitiative der Europäischen Union, mit der neue Märkte für innovative Produkte und Dienstleistungen geschaffen und weiterentwickelt werden sollen, kam zu dem Schluss, dass dieses Konzept in verschiedenen Branchen zwar konkrete Ergebnisse vorzuweisen hat, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas jedoch noch weiter ausgebaut werden muss.
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Durch öffentliche Beschaffungen können europäische Staaten und Behörden eine wichtige Rolle bei der Umsetzung innovativer Lösungen und Entwicklung neuer Märkte spielen und zugleich zur qualitativen Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen beitragen. Die Europäische Kommission hat mehrere Initiativen auf den Weg gebracht, um das innovative Potenzial öffentlicher Aufträge in der EU optimal auszuschöpfen. Eine aktuelle Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen innerhalb des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) konzentriert sich auf Bereiche, die durch große gesellschaftliche Herausforderungen gekennzeichnet sind.
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Die EU betrachtet die soziale Innovation als eines der maßgeblichen Werkzeuge, mit deren Hilfe Europa sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen kann, und hat deshalb in jüngster Zeit eine Reihe von Initiativen präsentiert, um die Öffentlichkeit für diesen Begriff zu sensibilisieren und den privaten Sektor zur Mitwirkung zu ermuntern. Im Zentrum dieser Strategie steht die kürzlich gestartete Initiative „Soziale Innovation für Europa“. Zudem eröffnet gesellschaftlicher Wandel auch neue Geschäftsmöglichkeiten zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte in Bereichen wie Pflege, Verkehr und Bildung.
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In der Industriepolitik können Innovationen im Dienstleistungsbereich eine wichtige Rolle übernehmen, da sie die europäischen Unternehmen verändern und somit einen bedeutenden Beitrag zur „Europa 2020“-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum leisten können. Dies ist eine der wesentlichen Schlussfolgerungen eines Berichts, den der Expertenausschuss für Dienstleistungsinnovationen in der EU vorgelegt hat und in dem Empfehlungen zu fünf Bereichen ausgesprochen werden, um dieses Ziel zu erreichen.
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Dem neuen Leistungsanzeiger der Innovationsunion zufolge hat die Europäische Union im Bereich Innovation Fortschritte zu verzeichnen, verliert jedoch gegenüber einigen Mitbewerbern an Boden. Dies zeigt, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen zur Steigerung des Innovationspotenzials verstärken müssen, um Ideen in neue Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum zu verwandeln. Durch Bündelung der Kräfte im Rahmen der Leitinitiative „Innovationsunion“ sollte Europa dazu in der Lage sein.
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Während die elektronische Rechnungsstellung Kunden und Unternehmen erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse verspricht, gibt es noch immer einige Hürden auf dem Weg zu ihrer vollständigen Einführung. Die Europäische Kommission hat kürzlich einen Plan vorgelegt, um Europa bei der vollen Ausschöpfung der Vorteile elektronischer Rechnungsstellung zu unterstützen.
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Die Europäische Kommission hat ein anspruchsvolles Konzept zur Förderung des Innovationspotenzials in Europa vorgelegt, um Ideen in Arbeitsplätze und umweltfreundliches Wachstum umzusetzen. Dieser strategische Ansatz konzentriert die Bemühungen auf wichtige Herausforderungen wie Klimawandel, Energie- und Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheit und die Alterung der Bevölkerung. Zudem sollen die Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor verbessert und Engpässe beseitigt werden, die verhindern, dass es Ideen bis zur Marktreife schaffen.
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Unternehmenscluster sind zu einem Motor für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der EU geworden. Auf einer neulich in Brüssel veranstalteten Konferenz ist man jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit der Akzent stärker auf Exzellenz und Qualität gelegt werden muss. Eine Reihe von EU-Initiativen strebt dies unter anderem durch bessere Kontakte zwischen Forschung und Industrie an.
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Eine effizientere Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kann die europäische Modeindustrie, die sich einem scharfen internationalen Wettbewerb ausgesetzt sieht, durch Stärkung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich die Europäische Kommission für eine gesamteuropäische Initiative zur Förderung durchgängiger digitaler Lieferketten in verschiedenen Industriezweigen und Dienstleistungsbereichen ein. Die Unternehmen der Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie gehören zu den ersten, die von dieser Initiative profitieren.
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Für den europäischen Dienstleistungssektor, der immer stärker auf Forschung und Entwicklung, Patente sowie neue und effizienzsteigernde Betriebsabläufe setzt, spielt Innovation eine herausragende Rolle. Viele Unternehmen jedoch schöpfen das Innovationspotenzial noch immer nicht voll aus und sind zudem der Meinung, dass die ihnen gebotene Innovationsförderung nicht ganz ihren Bedürfnissen entspricht. Die jährliche Partnering-Veranstaltung von Europa INNOVA ging der Frage nach, wie Innovation im Dienstleistungsbereich am besten gefördert werden kann.
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Die Abwanderung europäischer Talente über den Atlantik gibt seit langem Anlass zur Sorge. Kürzlich wurden auf einer Veranstaltung Möglichkeiten ausgelotet, wie Brücken zwischen im amerikanischen Silicon Valley arbeitenden Innovatoren und Forschern aus Europa und europäischen innovationsunterstützenden Dienstleistern gebaut werden können, um Jungunternehmen den Zugang zu Netzwerken von im Ausland lebenden Europäern zu erleichtern.
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Einige der erfindungsreichsten Geister dieser Welt wurden bei der Verleihung der Preise für "Europäische Erfinder des Jahres 2010" für ihre nachhaltigen Verdienste um den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geehrt. Die Preise wurden am Rande des Europäischen Patentforums übergeben, das einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Technologie und Innovation vor dem Hintergrund der Verpflichtungen der EU zur Eindämmung des Klimawandels legte.
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Lediglich die Artikeltexte können reproduziert werden, sofern die Quelle des jeweiligen Artikels angegeben wird: Magazin Unternehmen & Industrie (http://ec.europa.eu/enterprise/magazine/index_de.htm), © Europäische Union, 2008 - 2012