26/02/09 Innovation
Virtuelle Rechnungen, reale Einsparungen

Elektronische Rechnungen ermöglichen Unternehmern wie auch ihren Kunden schnellere und effizientere Arbeitsabläufe bei zugleich geringeren Kosten. Deshalb hat die Europäische Kommission nun eine Sachverständigengruppe eingesetzt, die derzeit einen Rechtsrahmen für eine europaweite elektronische Rechnungsstellung erarbeitet.
Der europäische Binnenmarkt zählt zu den größten Errungenschaften der EU und bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Bürger. Damit diese voll ausgeschöpft werden können, muss es für europäische Unternehmen und Bürger möglich sein, ihre Geschäfte in anderen EU-Ländern ebenso einfach wie im Heimatland zu führen.
Doch dabei ist derzeit die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen noch ein beträchtliches Hindernis. Die herkömmliche Rechnungsstellung ist zeit- und kostenaufwändig. Elektronische Fakturierungs- und Zahlungsverfahren versprechen Abhilfe und sind immer öfter in zahlreichen europäischen Ländern zu finden - zum Teil mit beachtlichem Erfolg. Aufgrund unterschiedlicher Normen und Praktiken, welche über Landesgrenzen hinweg existieren, ist das Potenzial der elektronischen Rechnungsstellung längst noch nicht ausgeschöpft. Ein wesentliches Problem sind die uneinheitlichen nationalen Vorschriften zur Berechnung der Mehrwertsteuer. Die Mitgliedstaaten haben sich zwar auf gemeinsame Regelungen geeinigt, doch bei der nationalen Umsetzung gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede, beispielsweise im Hinblick auf elektronische Signaturen.
Hinzu kommt, dass zwar etliche größere Unternehmen integrierte elektronische Fakturierungs- und Zahlungssysteme entwickelt haben, die Akzeptanz unter den 24 Millionen KMU der EU und im öffentlichen Sektor jedoch noch minimal ist. Dabei könnte "E-Invoicing" allein im zwischenbetrieblichen Handel in der EU Einsparungen von rund 238 Mrd. EUR in sechs Jahren (also knapp 40 Mrd. EUR jährlich) ermöglichen. Dies geht aus einer Analyse von Capgemini hervor. Eine weitere aktuelle Studie, die ein KMU und ein Großunternehmen gegenüberstellte, untermauert diese Einschätzung: Beide Firmen realisierten mit elektronischer Rechnungsstellung Zeiteinsparungen, die 1 % ihres Umsatzes gleichkamen.
Und die Zeiten ändern sich. Fünf EU-Mitgliedstaaten (Dänemark, Finnland, Italien, Spanien und Schweden) haben im öffentlichen Beschaffungswesen bereits elektronische Rechnungen eingeführt. In Dänemark allein konnten mit "E-Invoicing" im öffentlichen Sektor nachweislich über 100 Mio. EUR jährlich gespart werden. Zahlreiche weitere Länder haben ebenfalls Umstellungspläne bekannt gegeben. Laut einer Studie aus den Niederlanden planen rund die Hälfte der Behörden des Landes, auf elektronische Rechnungen umzustellen. Bisher machte "E-Invoicing" nur einen Anteil von 3,7 % an den 10,5 Millionen eingehenden Fakturen aus.
Unterstützt werden solche Bemühungen durch die Europäische Kommission, die soeben einen weit reichenden Reformvorschlag hinsichtlich der Mehrwertsteuerregelungen verabschiedet hat. Demzufolge sollen die nationalen Behörden elektronische Rechnungen den herkömmlichen Papierdokumenten gleichstellen. Uneinheitliche nationale Vorschriften hinsichtlich elektronischer Rechnungen und der Mehrwertsteuer würden dadurch angeglichen - eine wichtige Voraussetzung für eine breitere Akzeptanz des neuen Verfahrens.
Elektronische Rechnungsstellung nach Maß
Ziel der Lissabon-Strategie ist es, die EU zu einer wettbewerbsfähigen und wissensbasierten Wirtschaft zu machen, die Wachstum und Arbeitsplätze hervorbringt. Ein Schwerpunkt der wirtschaftlichen Reformbemühungen ist es, die Rahmenbedingungen für Unternehmen weiter zu verbessern, wozu die elektronische Rechnungsstellung beitragen kann, denn sie verspricht einen einfacheren, effizienteren Geschäftsverkehr - gewissermaßen eine Wirtschaft in 'Echtzeit'. Mit wenigen Mausklicks können Transaktionen inner- und außerhalb der Landesgrenzen abgeschlossen werden. Interessant ist auch das Potenzial elektronischer Rechnungen für eine effizientere Gestaltung des Binnenmarkts.
Derzeit konzentriert sich die Europäische Kommission auf drei wesentliche Bereiche, die der Ausweitung der elektronischen Rechnungsstellung noch im Wege stehen, und zwar auf die rechtlichen, technischen und unternehmerischen Aspekte.
Zu den rechtlichen Hindernissen zählen abweichende Regelungen für die Besteuerung und Rechnungsstellung, während im technischen Bereich Fragen der Sicherheit, der Authentifizierung und der anwendbaren Normen zu lösen sind. Aus unternehmerischer Perspektive schließlich gilt es, das System je nach Sektor und Unternehmensart unterschiedlich zu gestalten. So hat etwa die straff organisierte Automobilbranche andere Anforderungen als ein Buchhändler vor Ort.
Die Bedeutung, die der elektronischen Rechnungsstellung beigemessen wird, zeigt sich auch im Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (2007-2013), das Pilotprojekte zu sämtlichen Aspekten der elektronischen Beschaffung, einschließlich der elektronischen Rechnungsstellung, fördert. Ein Beispiel ist das Projekt PEPPOL (Pan-European Public Procurement On-line), dem EU-Gelder in Höhe von knapp 10 Mio. EUR zufließen. PEPPOL befasst sich mit Pilotprojekten zur Förderung elektronischer Fakturierungsverfahren im öffentlichen Beschaffungswesen.
Die Zukunft ist elektronisch
Die Europäische Kommission setzte eine informelle Arbeitsgruppe für elektronische Rechnungsstellung ein, welche ein stimmiges Gesamtkonzept erarbeitete. Der Abschlussbericht wurde im Juli 2007 vorgelegt. Die Arbeitsgruppe unterbreitete eine Reihe strategischer Vorschläge und Empfehlungen, um gesetzliche und operationelle Hemmnisse abzubauen, um das Vertrauen zu stärken und um einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Zur Vertiefung dieser Arbeit wurde eine unabhängige Sachverständigengruppe für elektronische Rechnungsstellung einberufen. 30 Experten, die einen Querschnitt verschiedener Sparten, Länder und Unternehmensgrößen bilden, nahmen im Februar 2008 offiziell ihre Arbeit auf.
Bo Harald, Vorsitzender dieser Gruppe, hält eine breite Durchsetzung der elektronischen Rechnungsstellung für unabkömmlich. Als unmittelbares Anliegen der Gruppe nennt er die Sensibilisierung der Beteiligten: "Gleich als Erstes möchten wir den europäischen Unternehmen - insbesondere den KMU - und dem öffentlichen Sektor vermitteln, in welcher Weise sie von E-Invoicing profitieren können."
Harald führt mehrere so genannte "Megagründe" an, warum elektronische Rechnungen zur gängigen Praxis werden sollten. Dabei geht es nicht nur um die bereits erwähnten Kosteneinsparungen, sondern auch um Umweltschutz, zum Beispiel durch die Reduzierung des Papierbedarfs und der Beförderung auf dem Postweg, sowie um die Automatisierung als notwendige Reaktion auf die Bevölkerungsalterung.
Die Sachverständigengruppe möchte aber nicht nur ein Umdenken erreichen, sondern arbeitet auch an einem umfassenden politischen und technischen Rahmen des E-Invoicing. Offene, interoperable Verfahren sollen eine integrierte elektronische Rechnungsstellung ermöglichen, um den uneinheitlichen, komplexen und kostspieligen Status quo zu überwinden. "Dieser Bezugsrahmen wird einen Konsens über elektronische Rechnungsstellung zwischen allen Beteiligten schaffen", so Harald. "Um dem System eine möglichst breite Zustimmung zu sichern, muss es Kosten sparend und unkompliziert in der Anwendung sein."
Zu einem späteren Zeitpunkt könnte der standardisierte Rahmen für elektronische Rechnungsstellung in den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area, SEPA) integriert werden. Dieser hat zum Ziel, im gesamten Euro-Währungsgebiet einen bargeldlosen Zahlungsverkehr zu ermöglichen, der mit dem inländischen System vergleichbar ist.
Expertengruppe ruft zum Abbau von Hürden für elektronische Rechnungsstellung auf
Die Sachverständigengruppe für elektronische Rechungsstellung hat kürzlich einen Zwischenbericht
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veröffentlicht, der Grundsätze eines Europäischen Rahmens für elektronische Rechnungsstellung (European Electronic Invoicing, EEI) darlegt. Trotz des enormen Potenzials, so die Sachverständigen, existieren noch eine Reihe von Faktoren, die einer weiteren Verbreitung elektronischer Rechnungen im Wege stehen. In dem Bericht werden erste Vorschläge zu ihrer Reduzierung oder Überwindung unterbreitet.
Insbesondere ruft die Gruppe zu einer Harmonisierung der Rechtsvorschriften und einer Vereinheitlichung der Normen auf, um eine wahrhaft offene, interoperable Umgebung für Handelspartner zu schaffen. Darauf aufbauend sollen praktische Leitregeln für Handelspartner, Dienstleister und Steuerbehörden erarbeitet werden. Weiterhin plant die Gruppe die Entwicklung eines Vernetzungsmodells, das Interoperabilität, Wählbarkeit des Dienstleisters und einen europaweiten Austausch elektronischer Rechnungen ermöglichen soll.
Die Kommission bittet, Kommentare zum Bericht vorzugsweise bis zum 13. März 2009 einzureichen.
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Die European Mobile and Mobility Industries Alliance (EMMIA - Verband für mobile Kommunikation und Mobilität), dieregionale und nationale Entscheidungsträger und Praktiker auf europäischer Ebene zusammenbringt, hilft den europäischen Touristen, das Beste aus ihren Ausflügen herauszuholen. Durch die Nutzung modernster mobiler Technologien macht die EMMIA entfernte Ziele zum Greifen nah, stärkt so die lokale Wirtschaft und schafft unvergessliche Ausflüge.
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Mit dem „Planetary Robotics Vision Scout“-Projekt (ProViScout) fördert die Europäische Kommission die zukünftige Erkundung des Alls. Als gemeinsames EU-Projekt führt es die wichtigsten europäischen Gruppen zusammen, die an robotischem Sehen für die planetarische Weltraumforschung arbeiten. Das Ergebnis ist futuristische Technologie – heute.
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Europa steht vor einer Reihe von Herausforderungen, die von einer gegen chronische Erkrankungen kämpfenden alternden Bevölkerung bis hin zum Unvermögen junger Menschen, eine geeignete Beschäftigung zu finden, reicht. Aus diesem Grund engagiert sich die Europäische Kommission Lösungen zu finden, die sowohl unseren sozialen als auch wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechen. Mithilfe des europäischen Wettbewerbs zur sozialen Innovation ermittelt die Kommission neue Quellen für Arbeitsplätze, die aus den heute dringendsten Herausforderungen geschaffen werden.
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Ein Schlüssel für den Erfolg am globalen Markt ist für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Einbindung in den elektronischen Datenaustausch – genannt „electronic data interchange“ (EDI). Dieses System ermöglicht Betrieben einen besseren Datentransfer zwischen ihrer Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie der von ihren Kunden und Zulieferern. Aufgrund der hohen Kosten brachte EDI in den vergangenen Jahren fast nur großen Firmen Vorteile. Dank einiger Pilotprojekte – gefördert von der Europäischen Kommission – können KMU nun leichter IKT-Systeme für die globalen Lieferketten in der Automobilindustrie („auto-gration“) sowie im Transport- und Logistiksektor („DiSCwise“) nutzen.
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Kann Innovation im öffentlichen Sektor Wachstum fördern? Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist diese Frage von besonderer Bedeutung, da effektive Wege zur Schaffung von Wirtschaftswachstum gesucht werden. Eine neue Umfrage liefert zu diesem Thema interessante Daten aus Unternehmenssicht, da viele der Befragten die Verbesserungen von öffentlichen Dienstleistungen für Unternehmen auf Innovation zurückführen. Außerdem besteht eine große Nachfrage nach Innovation im öffentlichen Sektor, und die Europäische Kommission will im Verlauf des Jahres ein Pilotprojekt in Form eines Innovationsanzeigers für den öffentlichen Sektor starten, um die Mitgliedstaaten beim Austausch der besten Verfahrensweisen zu unterstützen.
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Soziale Innovation in Europa kann dazu beitragen, die Herausforderungen im Grenzbereich zwischen „Sozialem“ und „Wirtschaftlichem“ zu bewältigen. Dies ist jedoch nur mit einer angemessenen Finanzierung möglich. In einem neuen Bericht werden die Finanzierungsmöglichkeiten zur Unterstützung sozialer Innovation in Europa durch staatliche Förderprogramme, private Mittel und gemeinnützige Stiftungen aufgezeigt und Empfehlungen ausgesprochen. Der Bericht bietet auch eine Reihe konkreter Empfehlungen für künftige Finanzierungsprogramme und betont, dass soziale Innovation ein ganzes Maßnahmenbündel erfordert, von Finanzierungsideen bis hin zu einer breit angelegten Durchführung etwa in den Bereichen Pflege, Bildung und Mobilität.
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Eine abschließende Bewertung der Leitmarktinitiative der Europäischen Union, mit der neue Märkte für innovative Produkte und Dienstleistungen geschaffen und weiterentwickelt werden sollen, kam zu dem Schluss, dass dieses Konzept in verschiedenen Branchen zwar konkrete Ergebnisse vorzuweisen hat, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas jedoch noch weiter ausgebaut werden muss.
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Durch öffentliche Beschaffungen können europäische Staaten und Behörden eine wichtige Rolle bei der Umsetzung innovativer Lösungen und Entwicklung neuer Märkte spielen und zugleich zur qualitativen Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen beitragen. Die Europäische Kommission hat mehrere Initiativen auf den Weg gebracht, um das innovative Potenzial öffentlicher Aufträge in der EU optimal auszuschöpfen. Eine aktuelle Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen innerhalb des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) konzentriert sich auf Bereiche, die durch große gesellschaftliche Herausforderungen gekennzeichnet sind.
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Die EU betrachtet die soziale Innovation als eines der maßgeblichen Werkzeuge, mit deren Hilfe Europa sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen kann, und hat deshalb in jüngster Zeit eine Reihe von Initiativen präsentiert, um die Öffentlichkeit für diesen Begriff zu sensibilisieren und den privaten Sektor zur Mitwirkung zu ermuntern. Im Zentrum dieser Strategie steht die kürzlich gestartete Initiative „Soziale Innovation für Europa“. Zudem eröffnet gesellschaftlicher Wandel auch neue Geschäftsmöglichkeiten zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte in Bereichen wie Pflege, Verkehr und Bildung.
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In der Industriepolitik können Innovationen im Dienstleistungsbereich eine wichtige Rolle übernehmen, da sie die europäischen Unternehmen verändern und somit einen bedeutenden Beitrag zur „Europa 2020“-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum leisten können. Dies ist eine der wesentlichen Schlussfolgerungen eines Berichts, den der Expertenausschuss für Dienstleistungsinnovationen in der EU vorgelegt hat und in dem Empfehlungen zu fünf Bereichen ausgesprochen werden, um dieses Ziel zu erreichen.
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Dem neuen Leistungsanzeiger der Innovationsunion zufolge hat die Europäische Union im Bereich Innovation Fortschritte zu verzeichnen, verliert jedoch gegenüber einigen Mitbewerbern an Boden. Dies zeigt, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen zur Steigerung des Innovationspotenzials verstärken müssen, um Ideen in neue Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum zu verwandeln. Durch Bündelung der Kräfte im Rahmen der Leitinitiative „Innovationsunion“ sollte Europa dazu in der Lage sein.
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Während die elektronische Rechnungsstellung Kunden und Unternehmen erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse verspricht, gibt es noch immer einige Hürden auf dem Weg zu ihrer vollständigen Einführung. Die Europäische Kommission hat kürzlich einen Plan vorgelegt, um Europa bei der vollen Ausschöpfung der Vorteile elektronischer Rechnungsstellung zu unterstützen.
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Die Europäische Kommission hat ein anspruchsvolles Konzept zur Förderung des Innovationspotenzials in Europa vorgelegt, um Ideen in Arbeitsplätze und umweltfreundliches Wachstum umzusetzen. Dieser strategische Ansatz konzentriert die Bemühungen auf wichtige Herausforderungen wie Klimawandel, Energie- und Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheit und die Alterung der Bevölkerung. Zudem sollen die Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor verbessert und Engpässe beseitigt werden, die verhindern, dass es Ideen bis zur Marktreife schaffen.
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Unternehmenscluster sind zu einem Motor für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der EU geworden. Auf einer neulich in Brüssel veranstalteten Konferenz ist man jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit der Akzent stärker auf Exzellenz und Qualität gelegt werden muss. Eine Reihe von EU-Initiativen strebt dies unter anderem durch bessere Kontakte zwischen Forschung und Industrie an.
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Eine effizientere Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kann die europäische Modeindustrie, die sich einem scharfen internationalen Wettbewerb ausgesetzt sieht, durch Stärkung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich die Europäische Kommission für eine gesamteuropäische Initiative zur Förderung durchgängiger digitaler Lieferketten in verschiedenen Industriezweigen und Dienstleistungsbereichen ein. Die Unternehmen der Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie gehören zu den ersten, die von dieser Initiative profitieren.
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Für den europäischen Dienstleistungssektor, der immer stärker auf Forschung und Entwicklung, Patente sowie neue und effizienzsteigernde Betriebsabläufe setzt, spielt Innovation eine herausragende Rolle. Viele Unternehmen jedoch schöpfen das Innovationspotenzial noch immer nicht voll aus und sind zudem der Meinung, dass die ihnen gebotene Innovationsförderung nicht ganz ihren Bedürfnissen entspricht. Die jährliche Partnering-Veranstaltung von Europa INNOVA ging der Frage nach, wie Innovation im Dienstleistungsbereich am besten gefördert werden kann.
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Die Abwanderung europäischer Talente über den Atlantik gibt seit langem Anlass zur Sorge. Kürzlich wurden auf einer Veranstaltung Möglichkeiten ausgelotet, wie Brücken zwischen im amerikanischen Silicon Valley arbeitenden Innovatoren und Forschern aus Europa und europäischen innovationsunterstützenden Dienstleistern gebaut werden können, um Jungunternehmen den Zugang zu Netzwerken von im Ausland lebenden Europäern zu erleichtern.
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Einige der erfindungsreichsten Geister dieser Welt wurden bei der Verleihung der Preise für "Europäische Erfinder des Jahres 2010" für ihre nachhaltigen Verdienste um den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geehrt. Die Preise wurden am Rande des Europäischen Patentforums übergeben, das einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Technologie und Innovation vor dem Hintergrund der Verpflichtungen der EU zur Eindämmung des Klimawandels legte.
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