08/03/12 Innovation
Wege zur Steigerung der Innovationsleistung der EU

Der diesjährige Innovationsanzeiger (Innovation Union Scoreboard) zeigt, dass die meisten Mitgliedstaaten ihre Innovationsleistungen verbessern konnten. Somit liegt die Europäische Union zwar klar vor den Schwellenländern China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika, konnte aber nicht zu Innovationsführern wie den USA, Japan und Südkorea aufschließen. Um die Schwächen der EU in diesem Bereich zu überwinden, sind weitere Anstrengungen notwendig. Ein in diesem Zusammenhang besonders wichtiger Bereich ist die Innovationsaktivität von Unternehmen.
Der Innovationsanzeiger vergleicht und bewertet die Forschungs- und Innovationsleistung der 27 Mitgliedstaaten der EU (EU-27) sowie die relativen Stärken und Schwächen ihrer Forschungs- und Innovationssysteme. In erster Linie soll der Anzeiger die Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterstützen, diejenigen Bereiche zu identifizieren, in denen vermehrte Anstrengungen notwendig sind, um ihre Innovationsleistung zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten zu stärken.
Der Anzeiger ist Teil von Europa 2020, der Strategie für das kommende Jahrzehnt, die intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in den EU-Mitgliedstaaten fördern soll, indem diese dabei unterstützt werden, Ziele in Bereichen wie Beschäftigung, Innovation, Bildungswesen, soziale Eingliederung und Energie bis 2020 zu erreichen.
Die wichtigsten Ergebnisse innerhalb der EU
Der Anzeiger macht deutlich, dass einige Mitgliedstaaten im Innovationsbereich überragende Leistungen erbringen, und zwar nicht nur auf EU-Ebene, sondern auch im internationalen Vergleich. Doch die Ergebnisse innerhalb der EU sind uneinheitlich. Die Analyse gliedert die Mitgliedstaaten in folgende vier Ländergruppen:
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Führungsgruppe: Schweden, Dänemark, Deutschland und Finnland.
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Nachfolgende Länder: Belgien, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Luxemburg, Irland, Frankreich, Slowenien, Zypern und Estland mit Innovationsleistungen, die nahe am EU-27-Durchschnitt liegen.
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Mäßig innovative Länder: Italien, Portugal, die Tschechische Republik, Spanien, Ungarn, Griechenland, Malta, die Slowakei und Polen liegen unter dem Durchschnitt der 27 Mitgliedsländer.
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Aufholländer: Rumänien, Litauen, Bulgarien and Lettland liegen weit unter dem Durchschnitt der 27 EU-Länder.
„Die diesjährigen Ergebnisse sind ein deutliches Warnsignal dafür, dass wir mehr Anstrengungen zur Förderung der Innovation unternehmen müssen. Wenn wir zu unseren wichtigsten Handelspartnern aufschließen und die aktuelle Krise überwinden wollen, gilt es, unsere ganze Kraft auf die Innovation zu richten“, so Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Industrie und Unternehmertum. „Hierbei zähle ich insbesondere auf die Unternehmen, die sich als Schlüssel zum Innovationserfolg erwiesen haben. Erfolgreiche Firmengründungen in anderen Weltregionen zeigen jedoch, dass Europa immer noch Lernbedarf hat.“
Öffentlich-private Partnerschaften steigern Innovationstätigkeit
Alle in der Führungsgruppe des Innovationsanzeigers vertretenen Länder verzeichnen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an öffentlich-privaten Partnerschaften. Dies lässt auf enge Beziehungen zwischen Wissenschaft und Unternehmen in diesen Ländern schließen. Die innovativsten Länder sind zudem überragend bei der Kommerzialisierung ihres technologischen Wissens, wie ihre guten Bilanzen bei Lizenz- und Patenterlösen aus dem Ausland zeigen.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Innovationsführer Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland auszeichnet, sind die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE), einschließlich derjenigen von Unternehmen, sowie die anderen positiven Innovationsindikatoren in Zusammenhang mit Unternehmensaktivitäten.
Der Top-Innovationsführer Schweden liegt in drei von acht Innovationsbereichen vorne: Arbeitskräfte, finanzielle Mittel und Förderung sowie Unternehmensinvestitionen. Deutschland ist in den Innovationsbereichen Vernetzung & Unternehmertum und geistige Ressourcen, Dänemark in den Bereichen Innovatoren und wirtschaftliche Auswirkungen führend.
Ein gemeinsames Merkmal der mäßig innovativen und Aufholländer am unteren Ende des Anzeigers ist, dass in ihren Forschungs- und Innovationssystemen Ungleichgewichte herrschen. Insbesondere die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in diesen Ländern, die Innovationen im Produkt- oder Prozessbereich oder auf Marketing- und Organisationsebene einführen, ist sehr gering.
Die EU im Vergleich mit ihren wichtigsten internationalen Wettbewerbern
Im Durchschnitt liegt die Europäische Union noch klar vor den Schwellenländern China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika (die sogenannten BRICS-Staaten), aber China schließt schnell auf.
Die Europäische Union liegt jedoch weiter hinter den USA, Japan und Südkorea. Südkorea konnte hier seinen Vorsprung ausbauen, die USA konnten ihre Position halten, und Japan fiel etwas zurück.
Bei den Indikatoren zu Unternehmenstätigkeit und öffentlich-privaten Partnerschaften liegen die USA und Japan weit vor der Europäischen Union, so in den Bereichen Ausgaben für FuE im Unternehmenssektor, öffentlich-private Kopublikationen, Lizenz- und Patenterlöse aus dem Ausland sowie PCT-Patentanmeldungen. Südkorea baut seinen Abstand zu den 27 Mitgliedsländern der EU zunehmend aus und liegt bei Ausgaben für FuE im Unternehmenssektor an der Spitze.
Der Bereich Unternehmensinvestitionen umfasst zwei Indikatoren, die Investitionen in FuE und sonstige Investitionen von Unternehmen zur Entwicklung von Innovationen betreffen. Der Bereich Vernetzung & Unternehmertum umfasst drei Indikatoren und gibt Aufschluss über unternehmerische Leistungen und Kollaborationen sowohl zwischen innovativen Firmen als auch zwischen innovativen Firmen und dem öffentlichen Sektor. Der Bereich geistige Ressourcen umfasst verschiedene Formen des Urheberrechtsschutzes (Intellectual Property Rights – IPR), die während des Innovationsprozesses zum Tragen kommen.
Fokus auf den Unternehmenssektor
Den größten Abstand zwischen den 27 Mitgliedsländern der EU und ihren wichtigsten Wettbewerbern verzeichnet der Innovationsanzeiger bei den Innovationen im Unternehmenssektor. Hier gewährt ein anderes Analyseinstrument der Europäischen Kommission, der EU-Anzeiger für FuE-Investitionen der Industrie, interessante Einblicke. Der Anzeiger liefert Informationen zu den führenden 1.400 Unternehmen weltweit (400 mit Sitz in Europa und 1.000 außerhalb der EU), gemessen an ihren Investitionen in FuE.
Insgesamt haben 15 der 50 Unternehmen mit den größten Investitionen in FuE ihren Sitz in Europa, 18 in den USA und 13 in Japan.
Volkswagen (6,3 Mrd. EUR) ist auf Platz 6 das führende europäische Unternehmen, gefolgt von Nokia (4,9 Mrd. EUR) auf Platz 11, Daimler (4,8 Mrd. EUR) auf Platz 13 und Sanofi-Aventis (4,4 Mrd. EUR) auf Platz 14.
Mehr als zwei Drittel der Unternehmensinvestitionen in FuE erfolgten laut Anzeiger von Firmen mit Sitz in den drei größten europäischen Volkswirtschaften – Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Deutschland verzeichnete mit 8,1 % das größte Wachstum innerhalb eines Jahres, hauptsächlich getragen von einigen Automobilunternehmen (Daimler, Volkswagen und BMW). Großbritannien konnte seine Investitionen in FuE um 5,8 % steigern und bewegte sich somit nahe dem europäischen Durchschnitt. Französische Unternehmen brachten es auf 3,8 %.
In anderen Mitgliedsländern entfielen große Teile der FuE-Investitionen auf einige große Unternehmen, so auf Novo Nordisk (27,3 %) und Vestas (49,8 %) in Dänemark und Banco Santander (56,3 %), Telefonica (16 %) und Amadeus (33,2 %) in Spanien. Rapide wachsende Unternehmen wie TomTom (Niederlande) im Elektroniksektor, Autonomy (Großbritannien) und Gameloft (Frankreich) im Software-Sektor sowie Morphosys (Deutschland) im Biotechnologiesektor machten 2010 mit starken Leistungen von sich reden.
„Die Erhöhung der FuE-Investitionen in EU-Unternehmen ist ein positives Signal. Sie verspricht Wachstum und Arbeitsplätze in Europa durch Innovation. Der nach wie vor bestehende Rückstand auf unsere Konkurrenten in anderen Ländern zeigt jedoch, dass wir die Rahmenbedingungen für die Unternehmen weiter verbessern müssen, was auch den Zielen unserer Innovationsunion entspricht.“, so Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung und Innovation. „Es ist wichtig, dass die neu vorgelegten oder erwarteten Vorschläge der Europäischen Kommission zum Einheitspatent, zu Normen, zum öffentlichen Auftragswesen und zu Risikokapital schnell verabschiedet und umgesetzt werden“, fügte sie hinzu.
Führende Länder beim Innovationswachstum nach Gruppen:
- Bei der Führungsgruppe: Finnland
- Bei den nachfolgenden Ländern: Zypern, Estland und Slowenien
- Bei den mäßig innovativen Ländern: Malta and Portugal
- Bei den Aufholländern: Bulgarien
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Die European Mobile and Mobility Industries Alliance (EMMIA - Verband für mobile Kommunikation und Mobilität), dieregionale und nationale Entscheidungsträger und Praktiker auf europäischer Ebene zusammenbringt, hilft den europäischen Touristen, das Beste aus ihren Ausflügen herauszuholen. Durch die Nutzung modernster mobiler Technologien macht die EMMIA entfernte Ziele zum Greifen nah, stärkt so die lokale Wirtschaft und schafft unvergessliche Ausflüge.
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Mit dem „Planetary Robotics Vision Scout“-Projekt (ProViScout) fördert die Europäische Kommission die zukünftige Erkundung des Alls. Als gemeinsames EU-Projekt führt es die wichtigsten europäischen Gruppen zusammen, die an robotischem Sehen für die planetarische Weltraumforschung arbeiten. Das Ergebnis ist futuristische Technologie – heute.
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Europa steht vor einer Reihe von Herausforderungen, die von einer gegen chronische Erkrankungen kämpfenden alternden Bevölkerung bis hin zum Unvermögen junger Menschen, eine geeignete Beschäftigung zu finden, reicht. Aus diesem Grund engagiert sich die Europäische Kommission Lösungen zu finden, die sowohl unseren sozialen als auch wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechen. Mithilfe des europäischen Wettbewerbs zur sozialen Innovation ermittelt die Kommission neue Quellen für Arbeitsplätze, die aus den heute dringendsten Herausforderungen geschaffen werden.
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Ein Schlüssel für den Erfolg am globalen Markt ist für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Einbindung in den elektronischen Datenaustausch – genannt „electronic data interchange“ (EDI). Dieses System ermöglicht Betrieben einen besseren Datentransfer zwischen ihrer Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie der von ihren Kunden und Zulieferern. Aufgrund der hohen Kosten brachte EDI in den vergangenen Jahren fast nur großen Firmen Vorteile. Dank einiger Pilotprojekte – gefördert von der Europäischen Kommission – können KMU nun leichter IKT-Systeme für die globalen Lieferketten in der Automobilindustrie („auto-gration“) sowie im Transport- und Logistiksektor („DiSCwise“) nutzen.
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Kann Innovation im öffentlichen Sektor Wachstum fördern? Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist diese Frage von besonderer Bedeutung, da effektive Wege zur Schaffung von Wirtschaftswachstum gesucht werden. Eine neue Umfrage liefert zu diesem Thema interessante Daten aus Unternehmenssicht, da viele der Befragten die Verbesserungen von öffentlichen Dienstleistungen für Unternehmen auf Innovation zurückführen. Außerdem besteht eine große Nachfrage nach Innovation im öffentlichen Sektor, und die Europäische Kommission will im Verlauf des Jahres ein Pilotprojekt in Form eines Innovationsanzeigers für den öffentlichen Sektor starten, um die Mitgliedstaaten beim Austausch der besten Verfahrensweisen zu unterstützen.
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Die Europäische Kommission hat eine ehrgeizige Europäische Innovationspartnerschaft für Rohstoffe vorgeschlagen mit dem Ziel, Europa bis zum Jahr 2020 als Vorreiter bei der Rohstofferschließung, -gewinnung, -verarbeitung und dem Rohstoffrecycling sowie bei entsprechenden Ersatztechnologien zu etablieren. Die wesentlichen Ziele bestehen darin, eine nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen für die europäische Industrie sicherzustellen und EU-Unternehmen dabei zu unterstützen, innovative Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf den Markt zu bringen.
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Der diesjährige Innovationsanzeiger (Innovation Union Scoreboard) zeigt, dass die meisten Mitgliedstaaten ihre Innovationsleistungen verbessern konnten. Somit liegt die Europäische Union zwar klar vor den Schwellenländern China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika, konnte aber nicht zu Innovationsführern wie den USA, Japan und Südkorea aufschließen. Um die Schwächen der EU in diesem Bereich zu überwinden, sind weitere Anstrengungen notwendig. Ein in diesem Zusammenhang besonders wichtiger Bereich ist die Innovationsaktivität von Unternehmen.
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Soziale Innovation in Europa kann dazu beitragen, die Herausforderungen im Grenzbereich zwischen „Sozialem“ und „Wirtschaftlichem“ zu bewältigen. Dies ist jedoch nur mit einer angemessenen Finanzierung möglich. In einem neuen Bericht werden die Finanzierungsmöglichkeiten zur Unterstützung sozialer Innovation in Europa durch staatliche Förderprogramme, private Mittel und gemeinnützige Stiftungen aufgezeigt und Empfehlungen ausgesprochen. Der Bericht bietet auch eine Reihe konkreter Empfehlungen für künftige Finanzierungsprogramme und betont, dass soziale Innovation ein ganzes Maßnahmenbündel erfordert, von Finanzierungsideen bis hin zu einer breit angelegten Durchführung etwa in den Bereichen Pflege, Bildung und Mobilität.
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Eine abschließende Bewertung der Leitmarktinitiative der Europäischen Union, mit der neue Märkte für innovative Produkte und Dienstleistungen geschaffen und weiterentwickelt werden sollen, kam zu dem Schluss, dass dieses Konzept in verschiedenen Branchen zwar konkrete Ergebnisse vorzuweisen hat, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas jedoch noch weiter ausgebaut werden muss.
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Durch öffentliche Beschaffungen können europäische Staaten und Behörden eine wichtige Rolle bei der Umsetzung innovativer Lösungen und Entwicklung neuer Märkte spielen und zugleich zur qualitativen Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen beitragen. Die Europäische Kommission hat mehrere Initiativen auf den Weg gebracht, um das innovative Potenzial öffentlicher Aufträge in der EU optimal auszuschöpfen. Eine aktuelle Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen innerhalb des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) konzentriert sich auf Bereiche, die durch große gesellschaftliche Herausforderungen gekennzeichnet sind.
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Die EU betrachtet die soziale Innovation als eines der maßgeblichen Werkzeuge, mit deren Hilfe Europa sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen kann, und hat deshalb in jüngster Zeit eine Reihe von Initiativen präsentiert, um die Öffentlichkeit für diesen Begriff zu sensibilisieren und den privaten Sektor zur Mitwirkung zu ermuntern. Im Zentrum dieser Strategie steht die kürzlich gestartete Initiative „Soziale Innovation für Europa“. Zudem eröffnet gesellschaftlicher Wandel auch neue Geschäftsmöglichkeiten zur Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte in Bereichen wie Pflege, Verkehr und Bildung.
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In der Industriepolitik können Innovationen im Dienstleistungsbereich eine wichtige Rolle übernehmen, da sie die europäischen Unternehmen verändern und somit einen bedeutenden Beitrag zur „Europa 2020“-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum leisten können. Dies ist eine der wesentlichen Schlussfolgerungen eines Berichts, den der Expertenausschuss für Dienstleistungsinnovationen in der EU vorgelegt hat und in dem Empfehlungen zu fünf Bereichen ausgesprochen werden, um dieses Ziel zu erreichen.
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Dem neuen Leistungsanzeiger der Innovationsunion zufolge hat die Europäische Union im Bereich Innovation Fortschritte zu verzeichnen, verliert jedoch gegenüber einigen Mitbewerbern an Boden. Dies zeigt, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen zur Steigerung des Innovationspotenzials verstärken müssen, um Ideen in neue Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum zu verwandeln. Durch Bündelung der Kräfte im Rahmen der Leitinitiative „Innovationsunion“ sollte Europa dazu in der Lage sein.
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Während die elektronische Rechnungsstellung Kunden und Unternehmen erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse verspricht, gibt es noch immer einige Hürden auf dem Weg zu ihrer vollständigen Einführung. Die Europäische Kommission hat kürzlich einen Plan vorgelegt, um Europa bei der vollen Ausschöpfung der Vorteile elektronischer Rechnungsstellung zu unterstützen.
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Die Europäische Kommission hat ein anspruchsvolles Konzept zur Förderung des Innovationspotenzials in Europa vorgelegt, um Ideen in Arbeitsplätze und umweltfreundliches Wachstum umzusetzen. Dieser strategische Ansatz konzentriert die Bemühungen auf wichtige Herausforderungen wie Klimawandel, Energie- und Nahrungsmittelsicherheit, Gesundheit und die Alterung der Bevölkerung. Zudem sollen die Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor verbessert und Engpässe beseitigt werden, die verhindern, dass es Ideen bis zur Marktreife schaffen.
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Unternehmenscluster sind zu einem Motor für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der EU geworden. Auf einer neulich in Brüssel veranstalteten Konferenz ist man jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit der Akzent stärker auf Exzellenz und Qualität gelegt werden muss. Eine Reihe von EU-Initiativen strebt dies unter anderem durch bessere Kontakte zwischen Forschung und Industrie an.
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Eine effizientere Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kann die europäische Modeindustrie, die sich einem scharfen internationalen Wettbewerb ausgesetzt sieht, durch Stärkung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich die Europäische Kommission für eine gesamteuropäische Initiative zur Förderung durchgängiger digitaler Lieferketten in verschiedenen Industriezweigen und Dienstleistungsbereichen ein. Die Unternehmen der Textil-, Bekleidungs- und Schuhindustrie gehören zu den ersten, die von dieser Initiative profitieren.
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Für den europäischen Dienstleistungssektor, der immer stärker auf Forschung und Entwicklung, Patente sowie neue und effizienzsteigernde Betriebsabläufe setzt, spielt Innovation eine herausragende Rolle. Viele Unternehmen jedoch schöpfen das Innovationspotenzial noch immer nicht voll aus und sind zudem der Meinung, dass die ihnen gebotene Innovationsförderung nicht ganz ihren Bedürfnissen entspricht. Die jährliche Partnering-Veranstaltung von Europa INNOVA ging der Frage nach, wie Innovation im Dienstleistungsbereich am besten gefördert werden kann.
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Die Abwanderung europäischer Talente über den Atlantik gibt seit langem Anlass zur Sorge. Kürzlich wurden auf einer Veranstaltung Möglichkeiten ausgelotet, wie Brücken zwischen im amerikanischen Silicon Valley arbeitenden Innovatoren und Forschern aus Europa und europäischen innovationsunterstützenden Dienstleistern gebaut werden können, um Jungunternehmen den Zugang zu Netzwerken von im Ausland lebenden Europäern zu erleichtern.
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Einige der erfindungsreichsten Geister dieser Welt wurden bei der Verleihung der Preise für "Europäische Erfinder des Jahres 2010" für ihre nachhaltigen Verdienste um den technischen und wirtschaftlichen Fortschritt geehrt. Die Preise wurden am Rande des Europäischen Patentforums übergeben, das einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Technologie und Innovation vor dem Hintergrund der Verpflichtungen der EU zur Eindämmung des Klimawandels legte.
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Lediglich die Artikeltexte können reproduziert werden, sofern die Quelle des jeweiligen Artikels angegeben wird: Magazin Unternehmen & Industrie (http://ec.europa.eu/enterprise/magazine/index_de.htm), © Europäische Union, 2008 - 2012