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Galileo und GPS – gemeinsam für mehr Flugsicherheit

Alle Rechte vorbehalten © European Commission

Die Europäische Kommission kombiniert Europas Satellitennavigationssystem „Galileo“ mit dessen US-Pendant „GPS“ – ein bilaterales Abkommen mit globalen Synergieeffekten. Es wird Flugreisen sicherer machen und dazu beitragen, internationale Normen für Flugnavigationssysteme zu etablieren.

Galileo – das ist Europas globales Satellitennavigationssystem. Jetzt wird es mit GPS, dem globalen Positionsbestimmungssystem der USA, kombiniert, um die Flugsicherheit zu verbessern. Denn zusammen können beide Systeme auf mehr als 50 Satelliten zurückgreifen und somit Flüge und Landungen sicherer machen. Durch das Bündeln ihrer Satellitenkonstellationen warnen Galileo und GPS Piloten innerhalb von Sekunden vor möglichen Gefahren und leiten Flugzeuge sicher weiter.

Der Name dieses Systems ist ARAIM (Advanced Receiver Autonomous Integrity Monitoring), das auf Jahrzehnte hinaus die Grundlage für internationale Standards in der Flugnavigation sein wird. Damit wird die Luftfahrt weiterentwickelt – nicht nur in Europa und den USA, sondern weltweit. Es ist der erste Schritt hin zu zivilen satellitenbasierten Navigations- und Timing-Systemen der nächsten Generation.

Ein bedeutender Vorteil von ARAIM: Da das System auf mehr Satelliten zurückgreifen kann, ist es weniger von den Infrastrukturen am Boden abhängig. Diese werden nur noch vereinzelt genutzt, um zu überprüfen, dass ARAIM reibungslos funktioniert. Wichtig für neue Produkte und Dienstleistungen im privaten Bereich ist auch, dass das 2004 unterzeichnete Abkommen Nutzer und Zulieferer von Satellitennavigation mit einer größeren Palette an Dienstleistungen und Ressourcen versorgen wird – und so mehr zivile Produktentwicklungen möglich macht.

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Weitere Informationen finden Sie online unter:

www.ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/_getdocument.cfm?doc_id=7793