19/11/09 Wettbewerb, Energie und Umwelt
Öko-Design für eine nachhaltige Zukunft

Durch die Annahme der überarbeiteten Ökodesign-Richtlinie ist es möglich geworden, Anforderungen festzulegen für alle Produkte, bei deren Nutzung Energie verbraucht wird, d. h. nicht nur für solche, die unmittelbar Energie verbrauchen. Die Umsetzung der Richtlinie wird gewährleisten, dass Europa seine weltweit führende Position bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen behaupten kann, um für Industrie und Bürger gleichermaßen eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen.
Der im Juli 2008 angenommene EU-Aktionsplan für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch und für eine nachhaltige Industriepolitik soll die Umweltverträglichkeit von Produkten im Binnenmarkt verbessern. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, in Europa die Umstellung auf eine CO2-arme Wirtschaft voranzubringen, während gleichzeitig die europäischen Unternehmen ermuntert werden, Fertigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, die für eine dauerhafte globale Spitzenposition im Bereich umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen notwendig sind.
Das so genannte "Öko-Design
" - d. h. die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte - ist ein zentrales Element des Aktionsplans: Von Anfang an sollen Produkte auf europäischen Märkten so gestaltet werden, dass die Umweltauswirkungen bei Herstellung, Einsatz und Entsorgung und insbesondere der anfallende Energieverbrauch möglichst gering sind. Die EU, die sich dieser Thematik schon seit den 1990er Jahren widmet, konzentrierte sich zunächst auf bestimmte Produktgruppen mit hohem Energieverbrauch, wie Warmwasserbereiter und Kühlschränke. Im Jahr 2005 wurde das Konzept durch die Ökodesign-Richtlinie erweitert, so dass nun alle Produkte, bei deren Nutzung Energie verbraucht wird, abgedeckt sind. Anstatt jedoch spezifische Anforderungen für jeden Produkttyp in der Richtlinie festzulegen, liefert sie lediglich einen Rahmen für alle energieverbrauchenden Produkte. Durch die jeweiligen Umsetzungsvorschriften können anschließend verbindliche Ökodesign-Kriterien und -anforderungen für bestimmte Produktgruppen auf Einzelfallbasis festgelegt und aktualisiert werden.
Weitreichende Wirkung
Bisher hat die Europäische Kommission neun Umsetzungsmaßnahmen verabschiedet, die zu jährlichen Einsparungen des Stromverbrauchs von schätzungsweise 341 TWh (d. h. 341 Milliarden kWh) führen werden (was 12 % des EU-weiten Verbrauchs 2007 entspricht). Zu den Beispielen gehören Anforderungen zur Senkung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten im Standby-Betrieb, zur Reduzierung des Energieverbrauchs von Haushalts-, Straßen- und Bürobeleuchtung und zur Steigerung der Energieeffizienz von Elektromotoren und Fernsehgeräten. Weitere neun Maßnahmen stehen kurz vor der Verabschiedung: Sie betreffen Produkte wie zum Beispiel Waschmaschinen, Warmwasserbereiter, PCs, Klima- und Belüftungsanlagen sowie bildgebende Geräte. Die Kommission befindet sich zudem in einem frühen Stadium der Entwicklung eines Dutzends weiterer Maßnahmen, unter anderem für gewerbliche Kälteanlagen, Transformatoren, Staubsauger und Trockner.
Die Industrie beteiligt sich in vollem Umfang an der Entwicklung der Kriterien und Anforderungen für jede Produktgruppe. In einigen Bereichen hat die Europäische Kommission auf die Initiativen der Industrie zur Entwicklung freiwilliger Ökodesign-Anforderungen reagiert und die Akteure zur Zusammenarbeit ermuntert. Derzeit finden Gespräche im Hinblick auf freiwillige Vereinbarungen über medizinische Geräte, komplexe Set-Top-Boxen, Kopiergeräte und Drucker sowie Werkzeugmaschinen statt. Bei erfolgreichem Abschluss sollen die Vereinbarungen die in der Richtlinie dargelegten Grundsätze berücksichtigen, aber in der Regel eine schnellere und flexiblere Lösung als die von der Kommission angenommenen förmlichen Umsetzungsmaßnahmen liefern. Es sei darauf hingewiesen, dass die Kommission nicht versuchen wird, Umsetzungsmaßnahmen im Falle von Produkten zu entwickeln, die weder erhebliche Umweltauswirkungen haben noch in größeren Mengen im Binnenmarkt produziert oder verkauft werden.
Geltungsbereich ausweiten
Eine wesentliche Maßnahme des Aktionsplans war die Ausweitung der Ökodesign-Richtlinie, so dass sie nicht nur energiebetriebene Produkte, sondern auch andere energiebezogene Produkte umfasst. Diese Produkte wirken sich während ihres Betriebs auf den Energieverbrauch aus, auch wenn sie nicht unmittelbar Energie verbrauchen. Beispiele sind unter anderem Duschköpfe und Wasserhähne, die den Warmwasserverbrauch und dadurch den Wärmeenergiebedarf mitbestimmen, Fenster und Isolierstoffe, die den Heizenergiebedarf eines Gebäudes beeinflussen, sowie Reinigungsmittel, die über die zur Reinigung benötigte Warmwassermenge entscheiden.
Das Europäische Parlament und der Rat verabschiedeten im Oktober 2009 die überarbeitete Ökodesign-Richtlinie
[1 MB] . Abgesehen von der Ausweitung des Geltungsbereichs der Richtlinie auf diese zusätzlichen Produkttypen bleiben ihre sonstigen Bestimmungen unverändert, einschließlich der Mittel zur Festlegung von Umsetzungsmaßnahmen für einzelne Produktgruppen. Die Europäische Kommission soll die Wirksamkeit der Richtlinie bis 2012 überprüfen und insbesondere feststellen, ob ihr Geltungsbereich weiter auszudehnen ist, d. h. auf Produkte, deren Betrieb sich weder unmittelbar noch mittelbar auf den Energieverbrauch, jedoch auf andere Umweltbedingungen auswirkt.
Energieverbrauchskennzeichnung
Die Verbraucher sind mit der Angabe der Energieeffizienzklasse - A, A+ usw. - auf Haushaltsgeräten vertraut. Ein Hinweis auf den Energiebedarf eines bestimmten Produkts im Verhältnis zu anderen gleichartigen Produkten ist die Energieverbrauchskennzeichnung
. Damit sollen Verbraucher veranlasst werden, neben dem anfänglichen Kaufpreis auch die laufenden Kosten und die Umweltverträglichkeit eines Produkts während des Lebenszyklus zu berücksichtigen. Das System der Energieverbrauchskennzeichnung wurde 1992 durch eine Richtlinie zu Haushaltsgeräten, der so genannten "Weißen Ware", eingeführt. Alle Produkte dieser Art müssen die Energieverbrauchskennzeichnung tragen, wenn sie neu verkauft werden.
Im Aktionsplan hat die Europäische Kommission nun die Ausweitung der Energieverbrauchskennzeichnungsrichtlinie auf alle energiebezogenen Produkte vorgeschlagen. Dadurch würde sie an die überarbeitete Ökodesign-Richtlinie angeglichen werden, so dass Bestimmungen für Entwurfskriterien und Schwellenwerte bei der Verbrauchsbewertung gemeinsam festgelegt werden können, wodurch die Vorbereitung von Umsetzungsmaßnahmen vereinfacht wird.
Darüber hinaus hat die Kommission vorgeschlagen, das Niveau anzugleichen, ab dem Verbrauchern Anreize für umweltfreundliche Optionen angeboten werden können. Dadurch soll zum Beispiel vermieden werden, dass Verbraucher in einigen Mitgliedstaaten eine Steuerermäßigung oder einen Zuschuss für den Kauf eines Kühlschranks der Energieeffizienzklasse B oder besser erhalten, während solche Vergünstigungen in anderen Ländern nur für Kühlschränke erhältlich sind, die mit A+ oder besser beurteilt wurden. Ein weiterer Vorschlag der Kommission sieht vor, dass die Mitgliedstaaten bei ihren öffentlichen Ausschreibungen die umfassende Markteinführung von energiesparsamen Produkten fördern sollten, beispielsweise durch die Festlegung von minimalen Energieeffizienzklassen für Produkte, welche die Teilnehmer von Ausschreibungen anbieten dürfen. Eine derartige Angleichung von Anreizen und öffentlichen Vergabekriterien wird zudem zukunftsorientierten Herstellern, die neue leistungsfähige Produkte entwickeln, Planungssicherheit und wirtschaftliche Vorteile verschaffen.
Der Vorschlag für eine Überarbeitung der Energieverbrauchskennzeichnungsrichtlinie wird derzeit im Europäischen Parlament und Rat diskutiert. Es ist zu beachten, dass die Energieverbrauchskennzeichnung nicht verwechselt werden darf mit dem Umweltzeichen
, einem freiwilligen System, durch das die Hersteller die Verbraucher über die umweltfreundlichen Eigenschaften ihres Produkts informieren.
Umweltinnovation
Um umweltfreundlichere Produkte auf den Markt zu bringen, sind Innovationen notwendig. Die europäischen Unternehmen sind bereits führend bei zahlreichen umweltfreundlichen Produkten, es gibt aber noch viel zu tun - verstärkte Anstrengungen bei den Produkten sind wichtig, damit Europa seine Spitzenposition behaupten kann. Die Finanzierung von Umweltinnovations
projekten ist wichtiger Bestandteil des Rahmenprogramms der EU für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP). Bei zwei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen wurden bereits Hunderte von Projektideen eingereicht, insbesondere von KMU. Die nächste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ist für April 2010 geplant.
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Eine internationale Kommunikationskampagne hebt derzeit die vielfältigen Kulturgüter und Naturschönheiten hervor, die Europa zu bieten hat und das zu jeder Jahreszeit. Die Kampagne ‘Europe – whenever you´re ready (Bereit für Europa)’, die Ende 2012 gestartet wird und bis Dezember 2013 läuft, erinnert Touristen an den alten Kontinent und animiert sie, eine einmalige Reiseerfahrung zu machen.
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Um die Energieeffizienz industrieller Produktion zu steigern und einen besseren Marktzugang für energieeffiziente Produkte zu schaffen, arbeiten Europa und China an gemeinsamen Grundlagen für industrielle Effizienz. Nach der bereits erfolgten Zustimmung zu zahlreichen Kooperationsthemen wird diese Zusammenarbeit den Marktzugang erleichtern und helfen, Treibhausgase zu verringern.
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Die Europäische Kommission hat ihren jährlichen Bericht zur industriellen Leistungsfähigkeit der Mitgliedstaaten veröffentlicht. Anhand fünf unterschiedlicher Kriterien analysiert er die wirtschaftliche Situation der einzelnen Länder mit ihren Stärken und Schwächen. Daraus leitet er Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung ab.
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Trotz zunehmender Konkurrenz durch aufstrebende Industriestaaten bleibt die Europäische Union sowohl der größte Exporteur der Welt als auch das wichtigste Ziel ausländischer Direktinvestitionen. In ihrem jährlichen „Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit“ unterstreicht die Europäische Kommission, in welchen Bereichen die EU einen Spitzenplatz behaupten konnte und was sie tut, um diese Position zu sichern.
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Bis zum Jahr 2020 werden durch die Ökodesign-Richtlinie voraussichtlich 400 Millionen Tonnen an Kohlendioxidemissionen in der EU eingespart, vergleichbar mit dem Beitrag, den das Emissionshandelssystems (Emissions Trading Scheme, ETS) zur Verringerung von Kohlendioxid bis 2020 leisten wird. Neben den 13 bereits bestehenden und 20 anstehenden Ökodesign-Maßnahmen für Produkte wird die Europäische Kommission im Laufe der nächsten 2 Jahre Maßnahmen für B2B-Produkte (Business to Business) ergreifen, wie beispielsweise für professionelle Kühlsysteme, Elektrizitätstransformatoren, industrielle Heiz- und Backöfen sowie Klima- und Belüftungsanlagen. Es bestehen ferner Pläne, „energierelevante“ Produkte in die Ökodesignstrategie mit einzubeziehen: Dies sind Produkte, die selbst nicht direkt Energie verbrauchen, aber Energieeinsparungen fördern.
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Der Tourismus hat enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU. Bis zu 14 Millionen Arbeitsstellen sind davon betroffen. Eine Umfrage aus dem Jahr 2012 liefert interessante Einblicke hinsichtlich der Präferenzen europäischer Touristen und zeigt, dass 73 % der befragten EU-Bürger planen, dieses Jahr zu verreisen.
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Die Initiative für eine CO2-arme nachhaltige Industrie (SILC) unterstützt europäische energieintensive Verarbeitungsindustrien, die wirtschaftliche und umweltbezogene Ziele miteinander verknüpfen wollen, indem sie Nutzen aus der Senkung von Treibhausgasemissionen ziehen. Als EU-Beihilferegelung fördert SILC die Entwicklung innovativer Lösungen zur Verringerung der CO2-Intensität und zur Schaffung neuer Märkte und Arbeitsplätze mit dem Ziel, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas sicherzustellen und gleichzeitig den Klimawandel zu bekämpfen.
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Sozial verantwortungsbewusst handelnde Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle für nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch die Schaffung von Verbrauchervertrauen und ihren positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlstand. Verantwortungsbewusstes Unternehmertum zu unterstützen zählt zu den Prioritäten der EU-Politik, wie ein kürzlich beschlossenes Maßnahmenpaket zeigt.
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Durch Auszeichnung von Gebieten, in denen das Konzept eines nachhaltigen Tourismus verfolgt wird, schärft die Initiative EDEN das Bewußtsein für die Vielfalt und Qualität des Tourismus in Europa und fördert die Verbreitung bewährter Praktiken. Themenschwerpunkt 2011 war die Sanierung von Standorten, die zu touristischen Attraktionen umgewandelt wurden und so eine umfassende Erneuerung der jeweiligen Region vorangetrieben haben. Begleiten Sie uns auf einer Tour zu herausragenden Reisezielen.
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Europa braucht dringend mehr Wachstum und Arbeitsplätze. Dies darf jedoch nicht zulasten der Umwelt geschehen. Daher muss eine Industriepolitik, die wirkungsvoll sein will, Wert auf Ressourceneffizienz legen. Zwei kürzliche vorgelegte Studien liefern wertvolle Erkenntnisse zu den in Europa erzielten Fortschritten sowie den künftigen Chancen für nachhaltiges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen.
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Während natürliche Ressourcen für die Wirtschaft und den Erhalt unserer Lebensqualität von zentraler Bedeutung sind, setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass unsere derzeitigen Verbrauchsgewohnheiten alles andere als nachhaltig sind. Die Europäische Union hat mit einer Reihe von Initiativen reagiert, um sicherzustellen, dass die Wirtschaft eine wichtige Rolle beim Aufbruch in eine ressourceneffizientere Zukunft übernimmt, und um dem Thema einen hohen politischen Stellenwert einzuräumen. Ein interessantes Beispiel liefert das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), über das mehrere Projekte in diesem Bereich finanziert werden und das so den Beweis liefert, dass sich durch verbesserte Ressourcennutzung eine Vielzahl von Herausforderungen bewältigen lässt.
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Im Mittelalter versuchten die Alchimisten, Kupfer in Gold zu verwandeln. Auch wenn sich das Forschungsinteresse heutiger Chemiker auf andere Ziele richtet, so sind die in ihren Labors hergestellten Verbindungen und Stoffe doch beeindruckend und stellen das Fundament eines der wichtigsten, innovativsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftszweige Europas dar. Da sich der Sektor nun mit der Wirklichkeit eines neuen Jahrzehnts konfrontiert sieht, hat die Europäische Kommission Initiativen zur Ermutigung aller beteiligten Akteure ins Leben gerufen, durch gemeinsame Anstrengungen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie zu steigern und ihr Potenzial zur Lösung der in der „Europa 2020“-Strategie aufgezeigten gesellschaftlichen Herausforderungen voll auszuschöpfen.
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Die europäische Raumfahrtpolitik befindet sich an einem entscheidenden Punkt, da dieser Bereich mit dem Vertrag von Lissabon eine neue Rechtsgrundlage erhält. Nach einer hochrangigen Konferenz im Oktober 2010 stellt das Magazin Unternehmen & Industrie eine Reihe von europäischen Raumfahrtinitiativen vor, deren innovative Impulse zur Förderung des Wachstums sowie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen sollen.
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Das Konzept des "sozialen Tourismus" ist vielleicht noch nicht allen Europäern geläufig. Aber sozialer Tourismus erfreut sich bereits zunehmender Beliebtheit, und die Europäische Kommission unterstützt ihn aufgrund seines sozialen und wirtschaftlichen Nutzens. Die EU investiert jetzt in neue Projekte zur Förderung des grenzüberschreitenden Tourismus in der Nebensaison. Die Initiative "Calypso" soll jungen wie älteren Reisenden, Menschen mit Behinderungen und Familien mit geringem Einkommen neue Horizonte eröffnen und zugleich neue Jobs und Geschäftsmöglichkeiten außerhalb der Hauptsaison schaffen.
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Europa ist das weltweit beliebteste Reiseziel. Um angesichts des globalen Wandels diesen ersten Platz behaupten zu können, hat die Europäische Kommission eine politische Strategie vorgestellt, die mit 21 Maßnahmen den Weg hin zu einem europäischen Tourismussektor des 21. Jahrhunderts weisen soll, der sich durch größere Wettbewerbsfähigkeit und mehr Nachhaltigkeit auszeichnet.
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Verantwortliches und soziales Handeln von Unternehmen (Corporate Social Responsibility, CSR) ist gut für Gesellschaft und Umwelt, aber auch für die Unternehmen selbst. Daher engagiert sich die Europäische Kommission für die Förderung von CSR in verschiedenen Industriezweigen.
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Umweltfreundliche Technologien und öko-innovative Lösungen sind wichtige Faktoren für die künftige Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der EU. Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihres Programms für Öko-Innovation eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Wert von 35 Mio. EUR für Projekte veröffentlicht, mit denen ökologische Herausforderungen in neue Geschäftsmöglichkeiten verwandelt werden sollen.
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Das Magazin Unternehmen & Industrie traf Antonio Tajani, den neuen EU-Kommissar für Industrie und Unternehmertum, um etwas über die Schwerpunkte seiner Amtszeit zu erfahren, sein Bestreben, Industrie und Umwelt miteinander zu versöhnen und darüber, wie er sein Ressort nutzen möchte, um die europäische Wirtschaft intelligent, umweltfreundlich und integrativ zu gestalten.
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Durch die Annahme der überarbeiteten Ökodesign-Richtlinie ist es möglich geworden, Anforderungen festzulegen für alle Produkte, bei deren Nutzung Energie verbraucht wird, d. h. nicht nur für solche, die unmittelbar Energie verbrauchen. Die Umsetzung der Richtlinie wird gewährleisten, dass Europa seine weltweit führende Position bei der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen behaupten kann, um für Industrie und Bürger gleichermaßen eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen.
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Europäischen Stadtplanern steht ein neues Instrument zur Verfügung, um nicht nur ein nachhaltiges, sondern auch ein sicheres städtisches Wachstum zu gewährleisten. Die in diesem Jahr durch die Dienste der Globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES) erstmals erstellten digitalen Karten des "Urban Atlas" bieten zuverlässige und vergleichbare Stadtplanungsdaten. Mit dem Erreichen der für 2011 vorgesehenen vollen Einsatzfähigkeit wird dieses Instrument Anwendungen in mehreren Bereichen ermöglichen und dabei auch zum tieferen Verständnis des Klimawandels beitragen.
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Lediglich die Artikeltexte können reproduziert werden, sofern die Quelle des jeweiligen Artikels angegeben wird: Magazin Unternehmen & Industrie (http://ec.europa.eu/enterprise/magazine/index_de.htm), © Europäische Union, 2008 - 2012