Navigationsleiste

News feeds

Kernenergie

Nukleare Sicherheit

Die EU fördert höchste Sicherheitsstandards bei allen zivilen kerntechnischen Aktivitäten. Dazu zählen auch die Erzeugung von Strom und die Lagerung von Abfällen sowie medizinische Anwendungen.

Für die Sicherheit von Kernkraftwerken sind in erster Linie deren Betreiber zuständig, die von den nationalen unabhängigen Regulierungsbehörden überwacht werden. In Reaktion auf den Unfall von Fukushima plant die Kommission, EU-weit strengere Sicherheitsvorschriften einzuführen.

Die Kommission arbeitet auch eng mit nicht zur EU gehörenden Ländern zusammen, insbesondere mit ihren unmittelbaren Nachbarn. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) hilft sie Ländern, die Kernenergie in ihren Energiemix aufnehmen möchten, bei der Einhaltung international anerkannter Sicherheitsstandards und der Einrichtung der erforderlichen Sicherheitsinfrastruktur.

Amended Nuclear Safety Directive

In order to keep nuclear installations safe and enhance European leadership on nuclear safety worldwide, the EU amended the 2009 Nuclear Safety Directive on 8 July 2014. The amendment is based on the lessons learned from the Fukushima nuclear accident, EU nuclear stress tests, and the safety requirements of the Western European Nuclear Regulators Association (WENRA) and the International Atomic Energy Association (IAEA).

The new Directive:

  • Strengthens the power and independence of national regulatory authorities
  • Introduces a high-level EU-wide safety objective to prevent accidents and avoid radioactive releases
  • Sets up a European system of peer reviews on specific safety issues every six years
  • Increases transparency on nuclear safety matters by informing and involving the public
  • Promotes an effective nuclear safety culture.

Further information:

 

Kommission und IAEO unterzeichnen Vereinbarung - 17. September 2013

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Europäische Kommission unterzeichneten eine Vereinbarung, die einen Rahmen für die Zusammenarbeit zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in Europa schafft. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von EU-Energiekommissar Oettinger und IAEO-Generaldirektor Amano. Dabei handelt es sich um einen verbesserten Rahmen für die Planung verschiedener Formen der Zusammenarbeit wie Peer Reviews durch Sachverständige und Ausbau der Kapazitäten im Bereich Notfallvorsorge und Notfallmaßnahmen. Dieser Rahmen ermöglicht beiden Partnern, von der Arbeit des jeweils anderen Partners zu profitieren, Doppelarbeit zu vermeiden und zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in der ganzen Welt beizutragen.