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Energie aus dem Ausland

Frühwarnsystem

Nach dem Gasstreit im Jahre 2009 richteten die EU und Russland ein Frühwarnsystem ein, um potenzielle Risiken und Probleme bei der Energieversorgung frühzeitig einzuschätzen. Ferner soll der Mechanismus sicherstellen, dass in Notfällen bzw. bei Gefahr von Notfällen rasch reagiert wird.

Sollte es zu nennenswerten Engpässen bzw. Unterbrechungen der Erdgas-, Öl- oder Stromlieferungen aus der Russischen Föderation in die Europäische Union kommen, bewerten beide Partner die Lage und erarbeiten Empfehlungen. Kann die Gefahr bzw. der Notfall durch diese Maßnahmen nicht abgewendet werden, erfolgen Konsultationen in der Sachverständigengruppe zum Frühwarnsystem. Der Sachverständigengruppe gehören Vertreter der EU und Russlands an, darunter Mitglieder der Arbeitsgruppe für Energiestrategien, -prognosen und -szenarien sowie der Arbeitsgruppe für Marktentwicklungen.

Darüber hinaus ermöglicht das Frühwarnsystem, eine Überwachungsgruppe einzurichten, die in

Überarbeitetes Frühwarnsystem

Am 24. Februar 2011 unterzeichneten Kommissar Günther Oettinger und der russische Energieminister Sergej Schmatko eine überarbeitete Fassung des Frühwarnsystems EU-Russland im Energiebereich. Das überarbeitete Frühwarnsystem ermöglicht gemeinsame Aktionen der Koordinatoren im Energiedialog EU-Russland und zielt darauf ab, Energiekrisen zu überwinden, ihre Folgen abzufedern und derartige Situationen künftig zu verhindern.