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Energieinfrastruktur

Verbundplan für den baltischen Energiemarkt (BEMIP)

Am 17. Juni 2009 haben acht Ostseeanrainer eine Vereinbarung über den Verbundplan für den baltischen Energiemarkt (Baltic Energy Market Interconnection Plan - BEMIP) unterzeichnet. Der BEMIP ist das Ergebnis von neun Monaten Arbeit, die auf Initiative der Europäischen Kommission begonnen wurde, um konkrete Maßnahmen zur besseren Anbindung von Litauen, Lettland und Estland an europäische Energienetze zu untersuchen.

Berichte der Arbeitsgruppen

Haftungsausschlusserklärung: Die Studien unterliegen einer Erklärung über den Haftungsausschluss und einem urheberrechtlichen Hinweis. Die Studien wurden im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt. Sie geben den Standpunkt der Organisation wieder, die die Studie durchgeführt hat. Die Kommission hat diese Standpunkte weder angenommen noch in irgendeiner Weise genehmigt, sodass sie nicht als Standpunkt der Europäischen Kommission oder der Generaldirektion Verkehr und Energie angesehen werden können. Die Europäische Kommission übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der angeführten Daten und Informationen und lehnt jede Haftung im Zusammenhang mit deren Nutzung ab. Jede Vervielfältigung oder Verwendung dieser Studie kann ausschließlich von den Verfassern genehmigt werden. Entsprechende Anträge sind schriftlich bei den Verfassern der Studie einzureichen.

Zweite Überprüfung der Energiestrategie

BEMIP-Karte

Im November 2008 verabschiedete die Kommission die zweite Überpüfung der Energiestrategie. Die effektive Anbindung des Ostseeraums wurde als eines der sechs prioritären Energieinfrastrukturprojekte benannt. Die Hauptzielsetzung – vor dem Hintergrund der 20-20-20-Ziele der EU – ist die vollständige Integration der drei baltischen Staaten in den europäischen Energiemarkt durch den Ausbau der Verbindungen zu ihren EU-Nachbarländern.

In diesem Zusammenhang wurde eine hochrangige Gruppe eingesetzt, in der Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden vertreten sind und Norwegen als Beobachter teilnimmt. Die Gruppe unter Vorsitz der Kommission trat erstmals im November 2008 zusammen und legte im Juni 2009 einen Aktionsplan vor. Sie wurde von Arbeitsgruppen für Strom und Gas sowie von externen Beratern in ihrer Arbeit unterstützt.

BEMIP-Projektkart Juni 2009

Der BEMIP ist - mit zwei Modellprojekten zur Marktintegration und zum Infrastrukturausbau - auch Teil der EU-Strategie für den Ostseeraum. Die Kommission ist dafür zuständig, über die Umsetzung des BEMIP zu wachen. Der erste Fortschrittsbericht wurde der hochrangigen Gruppe im Dezember 2009 übermittelt.