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Energieeffizienz

Gebäude

Dieser Bericht soll den für die Kohäsionspolitik zuständigen Behörden dabei helfen, nachhaltige Energieinvestitionen in Gebäude im Rahmen von operationellen Programmen zu planen und durchzuführen. Er umfasst ein Verzeichnis mit bewährten Vorgehensweisen und Fallstudien und gibt den zuständigen Behörden Aufschluss über die europäischen Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Ferner gibt er einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungsmechanismen, die die Behörden zur Förderung nachhaltiger Energieprojekte im Rahmen von operationellen Programmen in Anspruch nehmen können, um Großinvestitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden zu lancieren und mehr Investitionen von privater Seite anzuschieben.

On 28 June 2013, the Commission published a report on progress by member States towards Nearly Zero-Energy Buildings (NZEB), which are to become the norm for all new buildings in the EU by the end of 2020, and two years earlier for public buildings. This report is largely based on the information contained in the national plans for NZEBs submitted by eight Member States (BE, DK, CY, FI, LT, NL, SE and UK) as of the end of November 2012. In addition, information was drawn from the second National Energy Efficiency Action Plans.

The conclusion of the report is that too little progress has been made by the Member States in their preparations towards NZEBs by 2020. Member States have to significantly step up their efforts to implement the requirements regarding NZEBs in the EPBD to ensure that the EU's longer-term climate objectives are not jeopardised and the building sector can take full advantage of the opportunities NZEBs present.

The report is available here

Am 20. Juni 2013 veröffentlichte die Kommission eine Studie über Energieeffizienzausweise für Gebäude und deren Auswirkung auf Kaufpreise und Mieten in ausgewählten EU-Ländern. Die Studie zeigt, dass sich Energieeffizienzausweise gemäß der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Richtlinie 2010/31/EU) günstig auf Kaufpreise und Mieten auswirken, was darauf schließen lässt, dass sich Energieeffizienz im Markt auszahlt. Die Studie, eine der ersten ihrer Art mit einer Analyse der Wohnungsmärkte in Europa, kommt zu dem Ergebnis, dass in den meisten in die Analyse einbezogenen Mitgliedstaaten für Gebäude höherer Effizienzklassen im Schnitt auch ein höherer Kauf- bzw. Mietpreis erzielt wird. Die Studie wurde von einem Konsortium unter der Federführung von BIO INTELLIGENCE SERVICE durchgeführt.

Am 18. April 2013 veröffentlichte die Kommission einen Bericht über die finanzielle Förderung der Energieeffizienz von Gebäuden, in dem sie hervorhob, dass die EU die finanzielle Förderung in diesem Bereich verbessern muss, wenn sie ihre für 2020 und 2050 gesteckten Ziele erreichen will. Der Bericht wurde zusammen mit einem mehr ins Detail gehenden Arbeitspapier der Kommissionsdienstellen vorgelegt und wird als Grundlage für die Diskussion auf der informellen Tagung des Energierates am 22. April dienen.

Ergänzend zur Analyse des Investitionspotenzials für Energieeffizienz in Gebäuden und der Inanspruchnahme von Finanzierungsinstrumenten auf nationaler Ebene führte Ecorys für die Kommission zwei spezielle Studien durch, die hier heruntergeladen werden können:

Am 8. Mai 2012 fand auf Einladung der Europäischen Kommission eine Stakeholderkonferenz zum Thema finanzielle Unterstützung für Energieeffizienz mit Schwerpunkt auf Gebäuden statt. Ziel der Konferenz war, über die Rolle des Regulierungsrahmens, der EU-Finanzierungsinstrumente und der Mitgliedstaaten zu diskutieren, um finanzielle Unterstützung für Energieeffizienz anzuschieben.

Am 16. Januar 2012 wurde die delegierte Verordnung (EU) Nr. 244/2012 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden erlassen.

Nach Artikel 5 der Richtlinie 2010/31/EU erstellt die Kommission einen Rahmen für eine Vergleichsmethode zur Berechnung kostenoptimaler Niveaus von Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und Gebäudekomponenten. Um Sachverständigenbeiträge zur Entwicklung dieses Rahmens einzuholen, hat die Kommission zwei Sachverständigentreffen organisiert.

Am 19. Mai 2010 verabschiedete die EU die Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Diese Richtlinie ist das Hauptrechtsinstrument zur Verringerung des Energieverbrauchs von Gebäuden.

Gemäß der Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude einführen und anwenden, für die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude sorgen und die regelmäßige Wartung und Inspektion von Heizungs- und Klimaanlagen vorschreiben. Außerdem müssen die Mitgliedstaaten dafür sorgen, dass ab 2021 nur noch so genannte "Niedrigstenergiegebäude" neu gebaut werden.

Neufassung der Richtlinie 2002/91/EG

Die Richtlinie 2010/31/EU wurde auf die Erfahrungen mit der Durchführung der ersten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2002/91/EG) in den Mitgliedstaaten hin verabschiedet. Die Kommission hatte den Vorschlag, der auf einer detaillierten Folgenabschätzung basiert, 2008 unterbreitet. Mit dieser Neufassung sollten einige Bestimmungen präzisiert bzw. vereinfacht und andere wirksamer ausgestaltet werden sowie der öffentlichen Hand eine Vorreiterrolle übertragen werden.