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Kohle

Finanzierung

Die Kohleforschung wird hauptsächlich mit Mitteln des EU-Forschungsrahmenprogramms (RP7) finanziert. Der Schwerpunkt der zurzeit geförderten Maßnahmen liegt auf der Entwicklung hocheffizienter kostenwirksamer Technologien für die Schaffung einer nachhaltigeren Energiewirtschaft in Europa und der übrigen Welt.

Saubere Kohletechnologien (CCT) und CO2-Abscheidung und -lagerung (CCS) zählen zu den Prioritäten des RP7. Ziel ist die Stromerzeugung und umweltverträgliche Nutzung von Kohle, um den CO2-Fußabdruck energieintensiver Wirtschaftszweige zu verringern.

Neben dem RP7 gibt es noch ein weiteres Forschungsprogramm im Rahmen des Forschungsfonds für Kohle und Stahl (RFCS). Daraus werden Forschungs- und Demonstrationsprojekte sowie flankierende, unterstützende und vorbereitende Maßnahmen im Kohle- und Stahlbereich finanziert, die beispielsweise den Kohlebergbau oder die Nutzung und Umwandlung von Kohle betreffen. Alle in einem EU-Land niedergelassenen Forschungseinrichtungen und Forscher können an dem Programm teilnehmen. Das RFSC-Programm wurde aufgestellt, als der Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 2002 auslief.

Vorschläge können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingereicht werden. Stichtag ist der 15. September jeden Jahres. Es gibt keine Obergrenze für ein Projektbudget oder die Zahl der Projektpartner. Drittländer können teilnehmen, sind aber von einer finanziellen Förderung durch die EU ausgeschlossen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt im Wege eines Peer-Review-Systems.