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| Nature of the experimental activities to be implemented | Rating |
| Guidance, counselling | *** |
| Training | ** |
| Integrated measures (pathway to integration) | *** |
| Employment creation and support | *** |
| Training of teachers, trainers and staff | *** |
| Conception for training programs, certification | ** |
| Work organisation, improvement of access to work places | ** |
| Guidance and social services | *** |
| Awareness raising, information, publicity | *** |
Text available in
Prozessorientiert
Die Basis für den Aufbau der PSPP Modelle ist eine prozessorientierte Innovation: Erstmalig und wirklich an einem Tisch sitzend entwickeln private, sozialwirtschaftliche und öffentliche PartnerInnen neue Dienstleistungen im öffentlichen Interesse. Diese werden einen nachhaltigen Nutzen im Sinne einer ökonomischen, ökologischen und sozialen Qualität erbringen. Der Nutzen für alle ParterInnen wird klar als Verhandlungsbasis auf den Tisch gelegt. Die Sozialwirtschaft tritt als attraktive und emanzipierte Partnerin in diesem PSPP Modell aus.
Am Ende des Prozesses in EQUAL gibt es eine klare Beschreibung und erste Bewertung für dieses neue Struktur- und Finanzierungsmodell und im besten Fall drei PSP-Partnerschaften mit dem für ein Funktionieren notwendigen Regelwerk. Am Ende der EQUAL Arbeit sollen diese PSP-Partnerschaften als institutionalisierte Einrichtungin den regionalen wirtschaftlichen Entwicklungsprozess integriert werden.
Begleitet wird diese partnerschaftliche Aufbauarbeit durch ein professionelles strategisches Ent-wicklungsteam (mod 5), das exemplarisch einen prozessorientierten Leitfaden für den Aufbau neuer Dienstleistungen in einer PSP-Partnerschaft entwickelt.
Zielorientiert
Die zielorientierte Innovation in der EP PSPP ist die Schaffung neuer Tätigkeitsfelder (Dienstleistungen) in der Sozialwirtschaft. Das Thema der Dienstleistung lädt gleichmäßig private und öffentliche PartnerInnen zur Mitarbeit ein. Diese Dienstleistungen sind klare Nischenprodukte, die zwar im gesellschaftspolitischen Prozess und zum Nutzen aller PSP PartnerInnen erwünscht, aber noch nicht, oder auch nicht mehr marktfähig sind! Diese Dienstleistungen sind präventiv (auch im Sinne einer Umweltvorsorge und Sozialarbeit) und lösen regionale gesellschaftspolitische Probleme (mod 2,3,4). Die geschaffenen Arbeitsplätze bieten nicht nur Beschäftigung, sondern heben auch durch diese Art der Beschäftigung Unterstützung des Umwelt- und Stadtentwicklungsgedankens - auch das Image des/r Beschäftigten selbst; er/sie arbeitet für eine gute Sache!
Das Angebot der neuen Dienstleistung soll auch höhere Eigenerwirtschaftungsbeträge ermöglichen und den öffentlichen Auftraggebern die Augen öffnen, dass ihre Förderungen Investitionen in die Zukunft sind. Damit werden diese sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen in ihrer wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit gestärkt werden.
Auch die Adaption approbierter privatwirtschaftlicher Instrumente wie die Balanced Score Card oder das Nachhaltigkeitsreporting (CSR - Report) an die Bedingungen der Sozialwirtschaft stellen Innovationen im Sinne einer Ausarbeitung unter neuen Rahmenbedingungen dar.
Kontextorientiert
An kontextorientierter Innovation seitens PSPP ist zum ersten die engere Anbindung der beteiligten sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen an den regulären Arbeitsmarkt zu erwähnen. Sie erfolgt durch die Einbindung von privaten PartnerInnen in die neuen PSPP Struktur- und Finanzie-rungsmodelle, aber auch durch die Übernahme privatwirtschaftlicher Strategieelemente in den Aufbau der PSPP Partnerschaft.
Neu und innovativ ist auch die in diesem Modell prolongierte Einbindung der PSPP Modelle in den nachhaltigen regionalen Entwicklungsprozess (die NachhaltigkeitskoordinatorInnen der Stadt Graz und Land Steiermark sind PartnerInnen in dieser EP!). Diese PSP-Partnerschaftensind ein gutes Instrument zur Umsetzung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, die der partnerschaftlich, partizipative Ansatz verwirklicht und die Dimensionen Umwelt, Soziales und Ökonomie idealtypisch und nachhaltig in einem Projekt verbunden werden. Sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen können sich auch mit diesen neu geschaffenen PSPP Modellen in die Struktur der territorialen Beschäftigungspakte einfügen (PSPP als Strukturmodell).
Produktorientiert
Alle Module sind Entwicklungsmodule und liefern als solche klare Produktinnovationen im Sinne von
- PSP-Partnerschaften
die das Angebot an neuen Dienstleistungen erarbeiten, planen, vorbereiten, umsetzen, Regelwerke schaffen, Verträge kreieren etc.! Diese good practices (mod 2,3,4) sind auf andere Regionen/Städte übertragbar.
Diese in dem Prozess gemachten Erfahrungen werden für weitere interessierte PartnerInnen gesammelt und weitergegeben:
- Manual ´Aufbau eines PSPP Modells auf Initiative der Sozialwirtschaft´, das die Erfahrungen der operativen PartnerInnen beim Aufbau des PSPP Modells nach einer Analysephase sammelt (Modul 1)
- Leitfaden zur ´Strategischen Entwicklung neuer Dienstleistungen im PSPP´ und ´Nachhaltigkeitsreport für sozialwirtschaftliche Dienstleistungen in Unternehmen´ (Modul 5)
- Beratungs- / Betreuungsleitfaden zu Präventives Finanzmanagement für ArbeitnehmerInnen und Arbeitsuchende und Präventives Finanzmanagement für Jugendliche(Modul4)
Der innovative Mehrwert dieser EP PSPP liegt klar im Angebot, dieses PSPP Modell aufzubauen, auszukleiden und mit Leben zu erfüllen, um
- das anerkannte PPP Modell für die Sozialwirtschaft nutzbar zu machen, und damit die Finanzierung und strategische Entwicklungsmöglichkeit (mit all den Möglichkeiten für die Beschäftigung benachteiligten Menschen) der Sozialwirtschaft zu garantieren
- die Sozialwirtschaft als emanzipierte und attraktive Partnerin im Wirtschaftsgeschehen zu etablieren PSPP als S zwischen den 2 Ps-, und damit die Einbettung der Sozialwirtschaft in die regionale Struktur zu garantieren
- den Mehrwert der Sozialwirtschaft auch in Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung darstellen zu können, und damit die Akzeptanz und Anerkennung der Angestellten und Zielgruppenpersonen in der Sozialwirtschaft zu erhöhen!
- auch eine Verankerung dieser PSP-Partnerschaften im regionalen wirtschaftlichen Entwicklungsprozess zu erreichen.
Aus EQUAL I kommt diese Idee PSPP als Produkt der Arbeitsgruppe PPP im Netzwerk Sozialwirtschaft. Hier wurde an der Initiation dieses Themas gearbeitet und ein Symposion zum Thema PSPP durchgeführt. Erst in EQUAL II lässt sich durch die Aufstellung einer eigenen EP PSPP dieses Thema zu einem anerkannten Modell einer nachhaltigen regionalen Entwicklung ausarbeiten.
Aus der EP Repanet (3-08/135) kommt die Idee, diese Partnerschaften und Netzwerke für die Umsetzung des Reparaturgedankens zu nutzen. In der EP Styria Integra (1B - 18/05) wurde heraus gearbeitet, wie wichtig innovative Wohnversorgung behinderter Frauen und Männer für ihre Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt ist (Thema Modul 3). In der EP Schulden-Shredder (1A-04/65) wurde das Arbeits- Aufnahmehindernis Schulden dargestellt und in der Arbeitsmarktintegration Obersteiermark Ost (1A-18/115) wurde die Expertise der Schuldnerberatung geleistet.
1 500 000 – 2 000 000 €
| Assistance to persons | M | F |
| Unemployed | 8.9% | 8.9% |
| Employed | 28.6% | 26.8% |
| Others (without status, social beneficiaries...) | 13.4% | 13.4% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Migrants, ethnic minorities, … | 0.0% | 0.0% |
| Asylum seekers | 0.0% | 0.0% |
| Population not migrant and not asylum seeker | 50.9% | 49.1% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Physical Impairment | 1.8% | 1.8% |
| Mental Impairment | 0.9% | 0.9% |
| Mental Illness | 0.0% | 0.0% |
| Population not suffering from a disability | 48.2% | 46.4% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Substance abusers | 0.0% | 0.0% |
| Homeless | 0.0% | 0.0% |
| (Ex-)prisoners | 0.0% | 0.0% |
| Other discriminated (religion, sexual orientation) | 0.0% | 0.0% |
| Without such specific discriminations | 50.9% | 49.1% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| < 25 year | 13.4% | 13.4% |
| 25 - 50 year | 25.9% | 24.1% |
| > 50 year | 11.6% | 11.6% |
| 100.0% | ||
| Assistance to structures and systems and accompanying measures | Rating |
| Gender discrimination | ** |
| Support to entrepreneurship | *** |
| Disabilities | *** |
| Age | ** |
| Low qualification | ** |
| Unemployment | *** |
With beneficiaries| Participation |
| Promoting individual empowerment |
| Developing collective responsibility and capacity for action |
| Participation in the project design |
| Participation in running and evaluating activities |
| Changing attitudes and behavior of key actors |
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Für die teilnehmenden sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen und ihre Geschäftsführungen sollen sich neue höherwertiger Tätigkeitsfelder (Dienstleistungen) bzw. auch neue Geschäftsbereiche erschließen. Ihre Aktivitäten werden auf zusätzliche Standbeine, neue Partnerschaften, bessere regionale und strukturelle Verankerung, insgesamt auf eine breitere Basis gestellt. Damit sollen sie befähigt werden, als Organisationen wirtschaftlich autarker und weniger förderabhängig zu agieren, und sich Handlungsspielräume anzueignen, die notwendig sind, um die in diesem Markt zunehmend geforderte Professionalität und Flexibilität weiterhin aufbringen und sogar ausbauen zu können. Ihr ursprünglicher arbeitsmarktpolitischer Auftrag, darf dabei nicht vergessen werden.
Die Moduldefinition, -gestaltung und Zielformulierung in allen Modulen, wie auch im gesamten Antrag, erfolgt über die verantwortlichen Modulkoordinatorinnen in Abstimmung mit den mitarbeitenden sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen und potentiellen privaten PartnerInnen - lediglich die Rahmenbedingungen dafür sind entweder extern vorgegeben (z.B. durch das Programm EQUAL) oder wurden/werden von der Gesamt-EP mit-entschieden (das Budget z.B.). Damit ihre Vorhaben gelingen, sind umfassende Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen für die Umsetzungsarbeit vorgesehen (z.B. Module 1 und 5) sowie im Bedarfsfall die Beiziehung externer BeraterInnen (in alle Modulen).
Zu den in Modul 5 geplanten Unterstützungs-und Begleitmaßnahmen zur strategischen Entwicklung und Aufbau der neuen Dienstleistungen in einer PSPP Partnerschaft, für die Sozialwirtschaft, in mod 2-4 werden die mit der Umsetzung dieser Vorhaben betrauten MitarbeiterInnen der sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen und auch die PSP PartnerInnen direkt in die detaillierte Modulentwicklung, - planung, -gestaltung und Zielformulierung eingebunden. Damit wird zum einem der Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen der agierenden Personengruppen forciert, und die MitarbeiterInnen der sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen arbeiten an dem strategischen Entwicklungsprozess direkt mit.
Der gewichtigste Beitrag zum Empowerment der Zielgruppe der Begünstigten ist (1) das Angebot eines höherschwelligen und jobmäßig erfolgversprechenderen Arbeitsfeldes (mod 2). Die in diesem Modul geplanten Dienstleistungen (sie werden im Zeit-rahmen der EQUAL Partnerschaft entwickelt und vorbereitet, aber können mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht umgesetzt werden) sind sehr akzeptiert, von Nutzen und anerkannt von den PSP PartnerInnen. Das heisst ein "erweiterter Kreis" hat Interesse, dass diese Arbeit durchgeführt wird. Dadurch erntet die Zielgruppenperson direkt von den KundInnen Anerkennung und Lob (vielleicht auch ein Trinkgeld). Das höhere, auch auf Marktanfor-derungen abgestimmte Qualifikationsniveau soll es den Zielgruppenpersonen wiederum erleichtern, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Arbeit zu finden so wie nach einer erfolgten Integration ihre dortigen Verbleibschancen besser abzusichern. Eine Einbeziehung dieser KlientInnen direkt in die (inhaltliche) Maßnahmengestaltung wäre zuviel verlangt, denn in der Regel kann man bei ihnen die dafür notwendigen einschlägigen Kenntnisse nicht voraussetzen. Im Prozeß der Selbstevaluierung kommt ihnen aber zur Rückmeldung und Beurteilung eine gewichtige Rolle zu, indem ihre Aussagen dazu beitragen sollen, die angebotenen Maßnahmen dahingehend nach zu justieren und zu optimieren. (2) beinhalten die über mod 3 und 4 angebotenen neuen Dienstleistungen ein hohes Potential für Empowerment dieser Ziel-gruppen über die Prävention. Wie bereits in den Modulbeschreibungen vermerkt wurde, werden in diesen Bereichen die Be-troffenen über verschiedene Instrumentarien in den Gestaltungsprozess mit einbezogen. Es geht um die persönliche Erfahrung bei der Planung, Darstellung und Argumentation der Maßnahmen. Diese werden soweit als möglich den Bedürfnissen dieser Klientel angepaßt werden. Die Mitarbeit der Zielgruppenpersonen in diesen Modulen wird so organisiert , dass keine Beschränkungen - wie Barrieren, Betreuungspflichten, etc. - die Mitarbeit behindern.
Between national partners
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Die Bildung dieses Netzwerks der PartnerInnen in dieser EP er-folgte nach zwei Gesichtspunkten. Im Zentrum stehen sozial-wirtschaftliche Unternehmen und Organisationen und deren Geschäftsführungen, die durch den Vorstoß in neue Partnerschaftsmodelle die Entwicklung und damit auch die Finanzierung neuer Dienstleistungen der Sozialwirtschaft garantieren und ihre strategische Positionierung als Entwicklungspartnerin im nachhaltigen regionalen Wirtschaftsgeschehen vorantreiben wollen (Mehrwert eines partnerschaftlichen Ansatzes). Um dieses Vorhaben in ein gutes, umfassendes und ganzheitliches Umfeld zu setzen, werden folgende PartnerInnen - in der überschaubaren Region Steiermark - um Mithilfe gebeten:
- AMS Steiermark, zentraler Fördergeber
- AK und WK Steiermark als SozialpartnerInnen
- Land Steiermark und Stadt Graz: Nachhaltigkeitskoordinatoren und Fachabteilungen
- Fachhochschule Joanneum - Studienlehrgang Sozialarbeit
- Banken (potentielle PartnerInnen)
- Stadtmarketing GmbH als neue City Management von Graz (potentielle PartnerIn)
- Treuhandgesellschaften, Planungsbüros, Unternehmens-beraterInnen, u.a. (potentielle PartnerInnen)
Gemeinsam vereinen sie in dieser regionalen Partnerschaft jene Organisationen, die an den Entwicklung von "Produkten" dieser EP PSPP interessiert sind. Alle diese PartnerInnen sind von sehr un-terschiedlicher Größenordnung und übernehmen in dieser Partnerschaft partnerschaftlich und gleichberechtigt Verantwortung für die Entstehung und Umsetzung des Projektantrags für Aktion 2 und 3. Das wechselseitige Lernen wird durch den intensiven Erfahrungsaustausch zu mod 1 und mod 5 über die Managementgruppe, bzw. auch durch die Verbreitungsaktivitäten in Aktion 3 und die aktive Mitarbeit der VertreterInnen von operativen PartnerInnen in der TCA garantiert.
In Aktion 1 wurden alle strategischen Überlegungen (inkl. GM), finanzielle Detailplanungen und die Antragunterlagen in Workshops diskutiert und durch die koordinierende und die finanz-verantwortliche PartnerIn letztendlich im Antrag zusammengefasst. Dabei wurden auch die Geschäftsordnung der EP PSPP - auch zur Wahrung einer kollektiven Verantwortung und Handlungskompetenz - beschlossen und folgende Vorkehrungen zur Stärkung der Handlungskompetenz der einzelnen PartnerInnen getroffen:
1. Prozess der Entscheidungsfindung Beschlüsse in der EP im gesamten Netzwerk sind notwendig, wenn Änderungen in der EP-Arbeit anfallen, die zu einem Wegfall der Fördergrundlage führen. Beispiele: Jeder Ausschluß oder Ausstieg eines/r PartnerIn, aber auch die Jahresberichte. Alle Beschlüsse in der EP im gesamten Netzwerk (Stimmrecht haben nur die PartnerInnen der EP, andere NW Mitglieder haben beratende Funktion) sollen gemeinsam fallen.
Kann dieser Konsens - durch welchen Härtefall auch immer - nicht erreicht werden, gelten folgende Regeln:
- Eine qualifizierte 2/3-Mehrheit muß zustimmen.
- Die finanzverantwortliche Stelle, die Gender Werkstätte und die einfache Mehrheit der operativen PartnerInnen haben ein Vetorecht gegen solche Mehrheitsentscheidungen.
In der Managementgruppe werden alle operativen Entschei-dungen gefällt. Die MaG gilt auch als Schiedsgericht im Konfliktfall; in diesem Fall sollen an die PartnerInnen zumindest Lösungsvor-schläge und Empfehlungen weitergegeben werden
2. Jährliche(s) Netzwerktreffen (minimal 1x pro Jahr)
In diesem Treffen sollen neben EP Beschlüssen (siehe oben) vor allem auch Belange der Reflexion, Evaluation und GM thematisiert werden. Die koordinierende PartnerIn übernimmt dabei eine moderierende Rolle: es sollen vor allem Strategien, Inhalte, Umsetzungen und Ablauf dargestellt und diskutiert werden. Aus jeder dieser Sitzungen soll im Protokoll festgehalten werden, welche Spielregeln die Zusammenarbeit erleichtern und die Qualität der Ergebnisse garantieren.
3. Gender Team
Die MitarbeiterInnen der Genderwerkstätte Graz bieten notwendige Trainings für die MitarbeiterInnen und PartnerInnen der EP PSPP an. Ziel dabei ist die Weiterentwicklung der persönlichen Genderkompetenz, die zur selbstständigen Erarbeitung von GM Zielen und deren Erreichung, der Reflexion und Analyse der Arbeit in den Modulen und zur Wissensvermehrung bzw. der Wahrnehmung von "gender" dienen soll.
4. PSPP Management Gruppe
Die MaG besteht aus den VertreterInnen von FCO, GKO, TCA, Aktion 3 und allen ModulkoordinatorInnen, agiert wie ein Vorstand in einem Unternehmen und übernimmt folgende Aufgaben:
- In diesem Organ werden alle Entscheidungen, inhaltlicher und finanzieller Natur vorgeprüft und an alle PartnerInnen im Netzwerk eine Empfehlung weitergegeben
- Die MaG gilt auch als Schiedsgericht im Konfliktfall; auch in diesem Fall sollen an die PartnerInnen zumindest Lösungsvorschläge und Empfehlungen weitergegeben werden
- Aufbereitung der Erfahrungen und Ergebnisse in den operativen Modulen 2 - 4 für eine Weiterbearbeitung in den Modulen 1 und 5 (doppelte Klammerfunktion, siehe auch Organigramm)
- Mitbestimmung der Planung und Feedback zur Arbeit in Modul 1 und 5
- Organisation der Mitarbeit operativer PartnerInnen an der transnationalen Kooperation und Mainstreaming Arbeit im Rahmen der Aktion 3
- Die MaG begleitet auch die Arbeit des/r koordinierenden und der finanzverantwortlichen PartnerIn im Equal Netzwerk Thema 3 und in der Transnationalen Kooperation zur Entwicklung von Strategien zur Umsetzung der Ergebnisse und Erfahrungen der EP-PSPP
- Die MaG übernimmt als Gruppe unter Moderation der koordinierenden Stelle die Mitarbeit an der Reflexion der geleisteten Arbeit in PSPP? auch in Hinblick auf Strategie und Maßnahmenplanung.
5. Informationspflicht der strategischen PartnerInnen
Das Strategieteam hat gegenüber den EP-PartnerInnen (insbesondere den strategischen) eine Informationspflicht in Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit, die Repräsentation, das Mainstreaming und den Ergebnistransfer im Namen der EP PSPP! Diese Informationspflicht beinhaltet auch die Möglichkeit zur Reaktion für die Partner-Innen.
Linguistic skills
Percentage of the budget for transnational activities
Transnational Co-operation Partnerships| Transnational Co-operation Agreement | DPs involved |
| 3721 eXchange of Points |
DE XB4-76051-20-RP/201 ES ES20040202 IT IT-G2-SAR-052 IT IT-G2-VEN-028 SI 3 |
Involvment in previous EU programmesThe DP PSPP is not established as a corporate entity in its own right; the financial responsibility is carried by "ARGE Müllvermeidung Förderprogramm-Management GmbH". The financially responsible organization will make a bilateral contract with each organization that is operationally active (i.e. party to financial transactions) within the DP. This contract lays down that payments to the partner organizations can only be made after monthly accounts are submitted and these (and the primary documentation: bills, receipts, contracts) have been examined for compliance with ESF criteria and any other criteria specified in the grant contract. These payments may only be made in the proportion to which the funds are actually paid by the grantgiving body. This procedure ensures that payment for work done by all the partner organizations (including the financially responsible organization) is only provided in proportion to the share of the operational activities of the DP that each organization actually contributes. It is additionally agreed that the operationally active partners may only act in their own name (never on behalf of the DP) and are liable for their own share of the grant finances. Use of an Internet-based accounting database (incorporating primary documentation, supporting documentation and hours of work) enables the payments to the partners to be made quickly.
The financially responsible organization makes an additional agreement with the strategic part-ners, which governs the cooperation within the DP and also contains a disclaimer of liability.
Development Partnership Agreement summaryGeschäftsordnung
Last update: 12-12-2005
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(Arge FPM)
Dreihackengasse 1 8020 Graz www.findata.at Tel:+43 (316) 712309-88 Fax:+43 (316) 712309-99 Email:schleich@arge.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Schleich | Berthold | +43 (316) 712309-88 | schleich@arge.at | finanzielle Verantwortung |
Last update: 12-12-2005
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(ARGE GmbH)
Dreihackengasse 1 8020 Graz http://www.arge.at Tel:+43 (316) 712309-0 Fax:+43 (316) 712309-99 Email:office@arge.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Kern | Andrea | +43 (316) 712309 | kern@arge.at | Aktion 3 |
| Schleich | Berthold | +43 (316) 712309-0 | office@arge.at | Ansprechperson |
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(FA11B)
Hofgasse 12 8010 Graz www.verwaltung.steiermark.at Tel:+43 (316) 877-4079 Fax:+43 (316) 877-5853 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Buchacher | Ulrike | +43 (316) 877-4079 | ulrike.buchacher@stmk.gv.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(FA19D)
Bürgergasse 5a 8010 Graz www.verwaltung-steiermark.at Tel:+43 (316) 877-2153 Fax:+43 (316) 877-2416 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Himmel | Wilhelm | +43 (316) 877-2153 | wilhelm.himmel@stmk.gv.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(FA1C)
Burgring 4 8010 Graz www.verwaltung.steiermark.at Tel:+43 (316) 877-2527 Fax:+43 (316) 877-4814 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Titz | Martin | +43 (316) 877-2527 | martin.titz@stmk.gv.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(AMS Stmk)
Babenbergerstrasse 33 8020 Graz www.ams.or.at Tel:+43 (316) 7081-667 Fax:+43 (316) 7081-630 Email:ams.steiermark@600.ams.or.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Gross | Margarete | +43 (316) 7081-667 | margarete.gross@600.ams.or.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(BAN)
Ungergasse 31 8020 Graz www.ban-soeb.at Tel:+43 (316) 716637 Fax:+43 (316) 716637-20 Email:office@ban.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Wolf | Christian | +43 (316) 716637 | office@ban.at | Ansprechperson |
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Schönaugasse 8a 8010 Graz www.kutz.at Tel:+43 (699) 115 585 58 Fax:+43 (316) 814 665-16 Email:grabher@kutz.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Grabher | Andrea | +43 (699) 115 585 58 | grabher@kutz.at | Koordinierende Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(FHJ SAM)
Eggenberger Allee 9-11 8020 Graz www.fh-joanneum.at Tel:+43 (316) 5453-8700 Fax:+43 (316) 5453-8701 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Posch | Klaus | +43 (316) 5453-8700 | klaus.posch@fh-joanneum.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(Frauenservice)
Idlhofgasse 20 8020 Graz www.frauenservice.at Tel:+43 (316) 716022 Fax:+43 (316) 716022 Email:office@frauenservice.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Ruecker | Lisa | +43 (316) 716022 | lisa.ruecker@frauenservice.org | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(Chance B)
Franz Josef Straße 3 8200 Gleisdorf www.chanceb.at Tel:+43 (3112) 4911-85 Fax:+43 (3112) 4911-83 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| SenarclensdeGrancy | Regina | +43 (3112) 4911-85 | regina.grancy@chanceb.at | Ansprechperson |
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(AK Stmk)
Hans-Resel-Gasse 8-14 8020 Graz www.stmk.arbeiterkammer.at Tel:+43 (316) 7799-0 Fax:+43 (316) 7799-2387 Email:info@akstmk.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Bauer | Susanne | +43 (316) 7799-0 | info@akstmk.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(KiG)
Feuerbachgasse 25 8020 Graz kig.mur.at Tel:+43 (316) 720267 Fax: Email:office@kig.mur.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Hofer | Anita | +43 (316) 720267 | office@kig.mur.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(Pasch)
Griesgasse 27 8020 Graz www.pasch.or.at Tel:+43 (316) 848486 Fax:+43 (316) 848486-5 Email:office@pasch.or.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Tarkusch | Peter | +43 (316) 848486 | office@pasch.or.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(SB Stmk)
Annenstraße 47 8020 Graz www.schuldnerberatung.at Tel:+43 (316) 372507 Fax:+43 (316) 372507-20 Email:office@schuldnerinnenberatung.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Loesch | Christof | +43 (316) 372507 | office@schuldnerinnenberatung.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(Umweltamt)
Kaiserfeldgasse 1 8010 Graz www.oekostadt.graz.at Tel:+43 (316) 872 4303 Fax: Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Thiel | Wolfgang | +43 (316) 872 4303 | wolfgang.thiel@stadt.graz.at | Ansprechperson |
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(BIG-Bruck/Mur)
Kol.-Wallisch-Platz 1 8605 Kapfenberg www.bigbruck.at Tel:+43 (3862) 8989-111 Fax:+43 (3862) 8989-105 Email:verein@bigbruck.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Schneider | Evelyne | +43 (3862) 8989-111 | verein@bigbruck.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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(WK Stmk - IWS)
Körblergasse 111-113 8021 Graz www.wko.at/stmk/iws Tel:+43 (316) 601-624 Fax:+43 (316) 601-733 Email: |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Schrank | Franz | +43 (316) 601-624 | franz.schrank@wkstmk.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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Asperngasse 16 8020 Graz www.oekoservice.at Tel:+43 (316) 586670-0 Fax:+43 (316) 586670-6 Email:office@oekoservice.at |
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| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Krizanic | Christian | +43 (316) 586670-0 | office@oekoservice.at | Ansprechperson |
Last update: 12-12-2005
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Ausgangslage:
Charakterisierung sozialwirtschaftlicher Unternehmen und Organisationen und Idee PSPP
Diese EP richtet sich im besonderen an Unternehmen, die eine arbeitsmarktpolitische Dienstleistung zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration ihrer Zielgruppen (Begüns-tigten) durchführen. Diese sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen sind dadurch charakterisiert, dass sie Aufgaben der Öffentlichen Hand dort übernehmen, wo die Öffentliche Hand zwar Interessen, aber über keine oder über zu geringe Ressourcen zur Umsetzung verfügt, und anderseits zuwenig Markt für privatwirtschaftliche Lösungen und Interessen vorhanden ist. Sie greifen qualitative Defizite unserer Zivilgesellschaft auf und führen sie einer Lösung zu. Sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen sind nicht Gewinn orientiert, Gewinne werden im Sinne des Social Profits re-investiert. In Österreich besser bekannt unter dem Begriff Gemeinnützigkeit!
Sie orientieren sich in ihren Planungen und Strategien an den regionalen Bedürfnissen, sie entstehen auch sehr oft auf Initiative engagierter Menschen und suchen nachhaltige Lösungen im Sinne der Abstimmung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielsetzungen. Diese besonderen Qualitäten sozialwirtschaftlicher Unternehmen machen sie zu wichtigen PartnerInnen nachhaltiger regionaler Wirtschaftsentwicklung.
Um diese Rolle auch wirklich in Anspruch nehmen zu können, bedarf es einer verstärkten und neuen Bewußtseinsarbeit für die Leistungen dieser Unternehmen in der Region und des Aufbaus von Kooperationsstrukturen mit den möglichen Partnerorganisationen - wie Kommunen, Landesstellen mit sozialen und ökologischen Themen und dem Arbeitsmarktservice auf einer Seite, aber auch privaten Unternehmen, Banken auf der anderen Seite.
Zur Zeit werden die Anforderungen an sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen immer größer. Es gehen beständig Mitteln und Ressourcen in den Diskussionen zwischen Mehr oder Weniger Staat oder Wirtschaft auf Kosten des sozialwirtschaftlichen Bereichs verloren, und das bei steigenden Anforderungen, Erwartungen und Professionalisierungen. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist die Arbeit an Strategien zur Entwicklung der Sozialwirtschaft durch neue Partnerschaftsmodelle am regionalen Markt ein dringendes Muß geworden. Das in dieser EP entwickelte PSPP Modell ist ein wichtiges Standbein für die Entwicklung sozialwirtschaftlicher Unternehmen, die über dieses Modell zur/m paktfähigen PartnerIn werden.
Bereits in EQUAL I wurde der Begriff Public Social Private Partnership (PSPP) über das thematische Netzwerk Sozialwirtschaft in Österreich erstmalig geprägt, das PSPP als ein gesamtgesellschaftlich motiviertes Kooperationsmodell mit konkreten Anwendungsfeldern, das allen Beteiligten Markt(t)räume erweitert. Erst in EQUAL II kann dieses Modell basierend auf den Erfahrungen beim Aufbau von PSP Partnerschaften zielorientiert entwickelt, ausgewertet und bewertet werden, PSP-Partnerschaften strategisch aufgebaut und die entsprechende Ausbildung im Management der sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen in Hinblick auf dieses neue Modell abgestimmt werden. VertreterInnen von drei der vier EP der AG PPP des thematischenNetzwerks Sozialwirtschaft in Österreich (EQUAL I Runde ), EP RepaNet, Styrian Service und Sozialgüte-siegel, haben sich die Aufgabe gestellt, dieses Modell zur Positionierung der Sozialwirtschaft zu entwickeln und in EQUAL II diese neue EP aufzustellen. Als Region wurde die Steiermark gewählt, da alle Organisationen hier regional tätig sind und so auch ihren persönlichen Beitrag zur nachhaltigen regionalen Entwicklung leisten können.
Gründe für EP PSPP
EQUAL bietet den einreichenden EP die Möglichkeit, auf experimentellen Wege neue Modelle zur Sicherung sozialer Systeme zu entwickeln. Mit dem hier vorgeschlagenen Modell sollen sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen in ihrer strategischen Entwicklung unterstützt werden, ihren arbeitsmarktpolitischen Auftrag besser erfüllen zu können.
Folgenden Themen sprechen für ein PSPP Modell:
Image der Sozialwirtschaft
Die Sozialwirtschaft ruht hinter einer Dornenhecke von Vorurteilen (Zitat Ditha Brickwell, Exchange Mart, März 2004 in Graz):
- weil sie subventioniert und
- menschenorientiert sei, würde sie
- selbstverständlich defizitär sein, also ein Dauerverbrauch öffentlicher Mittel.
Die sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen müssen für sich den hohen Rang erarbeiten, der ihnen zusteht. Die Einschätzung ihres Ranges bedeutet Imageverbesserung, Darstellung des Mehrwertes, Arbeit an partnerschaftlichen Modellen, etc. Die Ergebnisse sollen aber auch mit Zahlenwissen gemessen werden.
Strategischen Entwicklung der sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen
Sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen wird gerne ein
- Mangel an Management-Können,
- Mangel an Kostenbewusstsein und
- Liebe zur Kompliziertheit nachgesagt.
Das dritte System (Sektor,Sozialwirtschaft) ist aber ein Gefange-ner von Verfahrensregeln und Vorschriften von Politik und Ver-waltung. Es ist Gegenstand in den Händen von lokalen Hilfs-aktionen, Förderungen, komplexen Rettungsversuchen. Es besteht ein enger Zusam-menhang zur ...
Finanzierung der sozialwirtschaftlichen Unternehmen Sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen leben in öffentlich teilweise privater Partnerschaft; darin bewegen sie sich wie die Kugeln in der Flippermaschine (Zitat Ditha Brickwell, Exchange Mart, März 2004 in Graz). Sie werden zwischen Vergaberegeln hin- und her geschleudert, müssen die Bedingungen verschiedener Laufzeiten und verschiedener Zielsetzungen abfedern; das Management jongliert mit widersprüchlichen Zielparametern. Die Komplexität der Situation verbraucht Zeit und Kraft der Führungsspitze auf unproduktive Weise.
Sozialwirtschaftliche Unternehmen und Organisationen sind aber dann besonders erfolgreich, wenn sie neue Märkte, neue Technologien und neue Beschäftigungsquellen erschließen. Dazu brauchen sie Fördermittel und Entwicklungshilfen. Sie haben auch die Kapazität, teilmarktfähige Dienstleistungen auch im Interesse von privaten InvestorInnen zu entwickeln.
Position der Sozialwirtschaft im wirtschaftlichen Umfeld
Noch ist die Sozialwirtschaft kein anerkannter Wirtschaftssektor, obwohl sich aus ihr gerade im lokalwirtschaftlichen Umfeld sehr viele Vorteile lukrieren lassen:
- die Wertschöpfung durch die geförderten Arbeitsplätze am Ort, insbesondere die Verbesserung der Infrastruktur und der Umwelt,
- die Steuern und Abgaben, die durch die neuen Arbeitsplätze der öffentlichen Hand und den Versicherungssystemen zugeführt werden,
- die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern,
- die soziale Integrationsleistung,
- die Befriedigung von Bedürfnissen der Nachbarschaftshilfe,
- die Umwandlung von Bedürfnissen in Bedarf und damit
- die Erschließung neuer Beschäftigungsquellen (durch den Aufbau neuer Dienstleistungsbereiche) und dauerhafter neuer Arbeitsplätze.
Dazu kommen ersparte (Un-)Kosten:
- die Schäden durch Ausgrenzung und Gewalt in Verbindung mit Entfremdung,
- die Kosten von nicht Beschäftigungsfähigen.
Eine klare Positionierung der Sozialwirtschaft über ein klassisches Wirtschaftsmodell (PPP zum PSPP Modell) kann die Stellung dieser Wirtschaft deutlich vor Augen führen und festigen.
amp Gesamtziele und Gesamtstrategie der EP:
Im Rahmen der EP PSPP sollen neue Tätigkeitsfelder (Dienstleistungen) für die Sozialwirtschaft und ihre Begünstigten in einer PSP Partnerschaft erschlossen werden. Diese neuen Tätigkeitsfelder genügen folgenden Kriterien: Zum einem handelt es sich um Dienstleistungen, die vom Markt nicht bereitgestellt werden, es handelt sich um klare Nischenprodukte, die zwar im gesellschaftspolitischen Prozess und zum Nutzen aller PartnerInnen erwünscht, aber nicht marktfähig sind. Sie greifen ganz klar ein Thema auf, das nicht in einer Region singulär auftritt, sondern auch übertragbar auf andere Regionen/Städte ist. Diese Dienst-leistungen erfüllen eine präventive Funktion, denken für die Zukunft und antizipieren Probleme von morgen. Die Sozialwirtschaft tritt als klare Problemlöserin für regionale Anliegen auf und vereint private und öffentliche PartnerInnen.
Diese neuen Dienstleistungen der EP PSPP verlieren aber auch nicht den Vorteil für die Begünstigten und MultiplikatorInnen aus den Augen: Sie bieten entweder eine deutliche qualitativen Ver-besserung der Arbeitslätze, wie in Modul 2. Die geschaffenen Arbeitsplätze bieten nicht nur Beschäftigung, sondern heben auch durch diese Art der Beschäftigung Unterstützung des Umwelt- und Stadtentwicklungsgedankens - auch das Image des Beschäftigten selbst; er/sie arbeitet für eine gute Sache! Oder sie bieten in vorsorgender und kurativer Art eine Dienstleistung, die die (Re-)Integration der Zielpersonen unterstützt wie in Modul 3 und 4. In Modul 4 bietet die Schuldnerberatung Stmk. die Entwick-lung eines präventiven Finanzmanagement (statt Verschuldung) für Jugendliche, aber auch für ArbeitnehmerInnen und Arbeits-suchende über das PSPP Modell an. Ergänzend zu den Angeboten der Banken und Finanzierungsgesellschaften zur Vermögensberatung und einer bisher nachsorgenden Schuldenberatung durch die Sozialwirtschaft setzt diese Dienstleistung als Präventationstrategie beratend im Vorfeld einer Verschuldung an. Ebenso bietet das in Modul 3 der Chance b vorgeschlagene Modell präventiv arbeitsplatznahen Wohnen für Menschen mit Behinderungen an, um ihnen die Option zu arbeiten überhaupt erst zu ermöglichen.
Gemeinsam ist diesen operativen Modulen der Auf- (und Aus)bau einer PSPP Partnerschaft: Die Bereiche Öffentliche Hand, Privatwirtschaft und Sozialwirtschaft sollen im Sinne eines Public-Social-Private-Partnership abgestimmt, ausgebaut und optimiert werden, um für alle Betroffenen und Beteiligten Nutzen und Profit im Sinne einer nachhaltigen regionalen Entwicklung zu maximieren, insbesondere die Finanzierung der Sozialwirtschaft am regionalen Markt zu garantieren. Denn nur durch das Zusammenwirken der drei Kräfte ist es möglich, dass jede/r der drei PartnerInnen und die KonsumentInnen mit ?Gewinn? aussteigen, eine win-win-win Situation!
Letztendlich soll eine nachhaltige Positionierung der Sozialwirtschaft im regionalen Umfeld erreicht werden. In Korrespondenz zu den Grundzielen der EP ergibt sich so als übergeordnetes Gleichstellungsziel: Sozialwirtschaft aufwerten. Alle Aktivitäten, die den Wert dieses gesellschaftlich wertvollen, aber schlecht bewerteten Bereiches Sozialwirtschaft erhöhen, führen zu mehr Gleichstellung. Die Sozialwirtschaft soll jene Anerkennung finden, die das Agieren als zentrale PartnerIn im nachhaltigen regionalen Wirtschaftsgeschehen zuläßt. Das PSPP Modell signalisiert zum einem genau diese Position der Sozialwirtschaft, gleichwertig zwischen Public und Private zu sein; zum anderen kann auch das Bestreben nach CSR (corporate social responsibility) diese sozialwirtschaftlichen Unternehmen als attraktive PartnerInnen für die Privatwirtschaft bestätigen. Das Engagement dieser sozialwirtschaftlichen Unternehmen trifft genau den richtigen Punkt im Zusammenhang von betrieblichen Handeln und sozialem Engagement. Nicht unwichtig ist auch die Rolle, die die Sozialwirtschaft als für die Zusammenarbeit und Umsetzung von Paktprojekten im territorialen Beschäftigungspakt annehmen kann. Die in PSPP erarbeiteten Beispiele sollen exemplarisch diese Optionen aufzeigen.
Beschreibung der Umsetzung der Gesamtstrategie und der operationellen Gesamtziele:
Umsetzung der Gesamtstrategie
Die Grundlage für eine gute Umsetzung der Gesamtstrategie liefert die Aufstellung der Entwicklungspartnerschaft: Die EP PSPP vereint 19 PartnerInnen aus den Bereichen öffentliche Hand/SozialpartnerInnen als strategische PartnerInnen, sowie sozialwirtschaftliche, private Unternehmen und die Fachhochschule Joanneum als operative PartnerInnen.:
- Die Anzahl der PartnerInnen der EP PSPP hat sich gegenüber dem Antrag nur um zwei operative PartnerInnen erhöht. Potentielle und notwendige weitere PartnerInnen werden als kooptierte Mitglieder in das Netzwerk PSPP aufgenommen
- Das Zusammenspiel der PartnerInnen wird über eine Geschäftsordnung und bilaterale Verträge geregelt.
Die ARGE Müllvermeidung Förderprogramm-Management GmbH übernimmt die Finanzverantwortung (FCO) und das Büro DI Andrea Grabher die Gesamtkoordination (GKO). Beide AkteurInnen bringen Erfahrungen aus EQUAL I sowie Adapt und Employment mit.
Das PSPP Strategieteam (StraT) besteht aus GKO, FCO und den ModulkoordinatorInnen von Modul 1 und Modul 5. Das Team ent-wickelt in Aktion 1 den roten Faden für die Arbeit der EP PSPP, moderiert in A2 das inhaltliche Controlling mit Feedback und Evaluation und erfüllt gegenüber dem Netzwerk PSPP, ganz beson-ders gegenüber den strategischen PartnerInnen, die Informationspflicht.
Die PSPP Managementgruppe (MaG) besteht aus den zentralen operativen AkteurInnen und arbeitet wie ein Vorstand. Diese Gruppe steuert die Arbeit in Modul 1 und 5, stellt dabei die Ver-bindung zur Arbeit und Entwicklung in den operativen Modulen her, aber auch zur transnationalen Arbeit und den Aktivitäten in Aktion 3.
Modulkoordinationsstellen (MK) sind die verantwortlichen Träger der einzelnen operativen Module dieser Vereinbarung.
Die GenderTeam (GeT) ist zuständig für die Beratung bei der Implementierung des gender mainstreaming in allen Organen, Inhalten und Prozessen der EP.
Die PSP-Partnerschaften entstehen als Produkte in den einzelnen operativen Modulen (2,3,4) und Vereinen public, private und social PartnerInnen, die gemeinsam neue Dienstleistungen im Interesse der Zivilgesellschaft für sozialwirtschaftliche Unternehmen entwickeln.
Die Darstellung der Rollen und konkreten Mitarbeit der PartnerInnen, insbesondere der strategischen - erfolgt in der Geschäftsordnung.
Im Zentrum der EP stehen die sozialwirtschaftlichen Unternehmen, die sich im regionalen nachhaltigen Entwicklungsprozess als PartnerInnen für gemeinnützige Aufgaben in einem PSPP Modell anbieten. Im lokalen Umfeld werden dann in den operativen Modulen die PSP Partnerschaften anlass- und situationsbezogen aufgestellt.
Neben den EntwicklungspartnerInnen steht die EP PSPP allen Institutionen und Personen, die an der Themenstellung interessiert sind, in der Aktion 3 über das Netzwerk PSPP zur Mitarbeit offen.
Vertrauensaufbau durch Netzwerkbildungen: Grundlage für die geplanten PSP-Partnerschaften ist ein Näher Rücken sowie besseres Kennenlernen und Vertrauen zwischen den PSP PartnerInnen. Das Produkt, eine neue Dienstleistung der Sozialwirtschaft angeboten über eine PSP-Partnerschaft, der operativen Module, wird durch eine bessere Vernetzung der Akteure, auch im Vorfeld, vorbereitet. So lernen sich potentielle PartnerInnen besser kennen, und die Sozialwirtschaft kann sich in diesem Umfeld profilieren. In Modul 2 wird eine innerstädtisches PSP-Partnerschaft mit den interessierten privaten und öffentlichen PartnerInnen aufgebaut, in Modul 3 wird eine Modulberatungsgruppe als PSPP Partnerschaft aufgebaut, aber auch parallel dazu eine Entwicklungszelle mit der betroffenen Zielgruppe und deren Angehörigen, und in Modul 4 übernehmen die PSP PartnerInnen gemeinsam mit Betroffenen die Entwicklung des Produktes in der PSP-Partnerschaft zum präventiven Finanzmangement. Besonderer Wert wurde in diesem Zusammenhang auch auf die Auswahl der neuen Dienstleistungen im PSPP Modell gelegt: diese greifen ganz unterschiedliche Themen auf, treffen aber sehr scharf die Bedürfnisse der potentiellen öffentlichen und privaten PartnerInnen in diesem Themenbereich und erleichtern so den Zugang zu den PartnerInnen sowie den Vertrauensaufbau.
Auch die noch nicht als PartnerInnen in der EP verankerten privaten PartnerInnen werden durch die Bildung von PSPP Partnerschaften verbindlich, aber auch mitbestimmend, an die Zielsetzungen der EP PSPP gebunden.
Inhaltlich Kohärenz der Module bis zur Verbreitungsstrategie
Sämtliche Module sind aufeinander abgestimmt bzw. hängen inhaltlich eng zusammen, sie erfüllen die Vorgaben der Gesamtstrategie und sollen ein harmonischen abgestimmtes Ergebnis liefern:
Das Modul 1 PSPP Modellentwicklung gibt einerseits Vorgaben zur Modellentwicklung, sammelt die operativen und theoretischen Erfahrungen ein und bewertet letztendlich das neue Modell in der Umsetzung. Es involviert die wichtigen strategischen PartnerInnen und bereitet alle Ergebnisse für die Verbreitung in Aktion 3 auf. Die Rolle der Sozialwirtschaft ist dabei eine intermediäre, vermittelnde, zwischen den beiden P ist ein S als ModeratorIn, IntermediatorIn!
Die operativen Module 2-4 setzen durch die Errichtung von PSP Partnerschaften zur Umsetzung einer neuen Dienstleistung praktische Beispiele, schaffen innovative Finanzierungs- und Strukturmodelle und positionieren sozialwirtschaftliche Unternehmen in der nachhaltigen regionalen Wirtschaft. Es werden relevante regionale Themen für einen funktionierenden regionalen Arbeitsmarkt aufgegriffen, auch im Sinne der Zielgruppenpersonen sozialwirtschaftlicher Unternehmen, und PSPP-mäßig strategisch entwickelt und für eine Umsetzung vorbereitet. Die ModulkoordinatorInnen und PartnerInnen in den operativen Modulen bringen ihre Expertise in Modul 1 ein und erhalten aus Modul 5 Unterstützungsleistungen für ihre Professionalisierung. Im Modul 5 PSPP Management werden begleitend auch die Voraus-setzungen im Management (und bei den MitarbeiterInnen) zur Übernahme dieser neuen Rolle der Sozialwirtschaft geschaffen. Der Aufbau und die Umsetzung eines PSPP Modells verlangt besondere Fähigkeiten des Managements aber auch eine verbesserte Darstellung der umfassenden Leistungen (Nachhaltigkeitsreporting) - auch unter den Aspekten der Gleichstellungsziele.
Auf den Erkenntnissen in den Modulen baut dann die so wichtige Mainstreaming Arbeit, Verbreitung der Ergebnisse, aber auch Öffentlichkeits- und Bewusstseinsarbeit für alle diese Aktivitäten in Aktion 3 auf.
In der transnationalen Partnerschaft wird das Know how zur PSPP Modellentwicklung für eine parallele Entwicklung in den PartnerInnenländer aufbereitet, aber auch im Umkehrschluß versucht, über transnationale Arbeitsgruppen die nationalen Ergebnisse der PartnerInnen in unserem Land zu entwickeln. Folgende operationelle Teilziele unterstützen die strategischen Zielsetzungen:
- Entwicklung, Institutionalisierung, Professionalisierung und Absicherung des PSP Partnership Modells: Dabei soll gezeigt werden, unter welchen Bedingungen man von einem dritten Markt sprechen kann und unter welchen Bedingungen er wie funktion-iert und finanziert werden kann (mod 1): Definitionen, Sprach-regelungen, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, Modellentwicklung, Rollenklärungen, Nachhaltigkeiten, Kernkompeten-en, etc.
- Begleitende betriebs- und volkswirtschaftliche Bewertung der Aktivitäten zum Nachweis der Rentabilität, des social profits (mod 1, mod 5)
- Strategische und strukturelle Verankerung des PSPP Modells am regionalen Markt . Dazu sollen vor allem auch bereits vorhandenen Strukturen Pakte mit einbezogen werden. (mod 1,2,3,4)
- Aus- und Aufbau von good practices für dieses PSPPartnership Modell in ausgewählten steirischen Regionen (mod 2-4) auf Initiative sozialwirtschaftlicher Unternehmen und Organisationen: Dabei soll gezeigt werden, dass diese die besseren Problemlöser sind!
- Entwicklung eines idealtypischen Modells - PSPP für einen standardisierten Strategie- und Visions-Prozesses für sozialwirtschaftliche Unternehmen und OrganisationenDieser Prozess, welcher letztlich in einer messbaren Erhöhung der Professionalität münden soll, hat ebenso den Anforderungen an die vorgestellte Qualität, Nachhaltigkeit und Verantwortlichkeit zu entsprechen und soll auf die jeweiligen Rahmenbedingungen in Unternehmen und Organisationen im Bereich PSPP adapierbar sein. (mod 5)
Die EP PSPP begründet keine eigene Rechtsform; die Finanzverantwortung wird durch die "ARGE Müllvermeidung Förderprogramm-Management GmbH" wahrgenommen. Zwischen finanzverantwortlicher Organisation und jeder in der EP operativ tätigen Organisation (Mittelfluss) wird eine bilaterale Fördervereinbarung geschlossen. Darin ist festgehalten, dass Auszahlungen an die Partnerorganisationen nur nach erfolgter monatlicher Abrechnung und Prüfung auf Konformität der vorgelegten Belege und Beleggrundlagen (ESF-Kriterien bzw. sonstiger der finanziell verantwortlichen Partnerin im Rahmen des Fördervertrags überbundener Kriterien) und nur zu jenen Anteilen erfolgen, wie sie die finanziell verantwortliche Partnerin ihrerseits durch den Fördergeber erhält. Dadurch wird sichergestellt, dass eine Vorfinanzierung von erbrachten Aufgaben für alle PartnerInnen (einschließlich der finanziell verantwortlichen Partnerin) nur im Ausmaß des Anteils der jeweiligen Organisation an der operativen Umsetzung der EP zu erbringen ist. Weiters ist festgehalten, dass die operativ tätigen PartnerInnen jeweils nur in ihrem eigenen Namen auftreten (niemals im Namen der EP) und jeweils für ihren Fördermittelanteil haften. Durch den Einsatz einer internetfähigen Abrechnungsdatenbank (Erfassung der Belege, Beleggrundlagen und Arbeitszeiten) ist gewährleistet, dass Zahlungen an die PartnerInnen rasch durchgeführt werden können.
Zwischen finanzverantwortlicher Organisation und strategischen PartnerInnen wird eine PartnerInnenvereinbarung abgeschlossen, in der nochmals die Zusammenarbeit in der EP geregelt und ein Haftungsausschluss formuliert ist.
Rationale | Objective | Innovation | Budget | Beneficiaries | Empowerment | Transnationality | Background | National Partners
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