IMPORTANT LEGAL NOTICE
 

 Kooperaionsverbund Integration ascii version

Germany

 
DP Managing organisation : EQUAL-Integrationsverbund in Südwestfalen gGmbH
Other national partners : Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Maerkischer Kreis e.V. Iserlohn
Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund
Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund
Integrative Sozialarbeit Iserlohn e.V.
Kettler-Cardijn-Werk e.V.
Kolping Bildungswerk Diözesanverband Paderborn e.V.
Kreis Olpe
MIRO GmbH
Verein für spastisch gelähmte und andere Behinderte Kreis Olpe e.V. Abteilung: F
EQUAL theme :Entrepreneurship - Social economy 
Type of DP :Sectoral - Specific discrimination and inequality problems 
DP Legal status :Non-profit making organisation 
DP identification :DE-EA-73476 
Application phase :Approved for action 2 
Selection date :17-05-2002 
Last update :20-08-2003 
Monitoring:  

Rationale

Text available in

Gemeinsames Ziel aller Partner ist es, zu einer gemeinsamen Sprache unter den beteiligten Institutionen zu kommen. Erreicht werden wird dies durch das Beschreibungsinstrument 'MELBA', dass bisher dazu dient, im Zusammenhang mit dem Diagnoseinventar IDA die Faehigkeiten von Behinderten bezueglich der Auswahl eines Arbeitsplatzes bzw. die Anforderungen des Arbeitsplatzes an eine Behinderten zu beschreiben. Hierbei werden Schluesselqualifikationen erhoben und in ein Begriffsystem gebracht. Dieses Begriffsystem wird die gemeinsame Sprache sein. In ihr werden in einem ersten Schritt die Geschaeftsfuehrer und Projektleiter qualifiziert, um in den beteiligten Unternehmen den Impuls von oben zu setzen.
In einem zweiten Schritt werden Mitarbeiter in der Anwendung dieses Instrumentariums geschult, um dies dann in der Arbeit mit den Klienten ein und umzusetzen.
Um die unternehmensuebergreifende Wirkung zu erzielen wird dann ein QM System fuer die Projektbeteiligten entwickelt, dass auf der Ebene der EP verbindliche Arbeit erlaubt und es weiterhin ermoeglicht, die Schnittstellen der beteiligten Partner zwischen den jeweiligen Projekten zu differenzieren.
Die Teilnehmer der Maßnahmen werden einem Assessment unterzogen, um ihre Faehigkeitsprofile moeglichst so zu erfassen, dass ihnen einen moeglichst großen Erfolg waehrend der durchzufuehrenden Maßnahmen zu ermoeglichen mit dem Ziel, dann auch einen leichteren Zugang auf den Arbeitsmarkt zu haben.

Es werden weiterhin Arbeitsplaetze durch Projektbeteiligte geschaffen, die mit den Personen besetzt werden, die die vorausgehende Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich durchlaufen haben.

Der Erfolg der Qualifizierungsmaßnahmen und das anschließende sichere Arbeitsangebot wird die Motivation der Teilnehmer an der Teilhabe dieser Qualifizierung zusaetzlich erhoehen, da die beteiligten Partner auf diese Art vermeiden wollen, dass der Eindruck entsteht, es handele sich bei den Qualifizierungen um reine 'Trainingsmaßnahmen' an deren Ende wieder die Arbeitslosigkeit steht.

Die beteiligten Institutionen sind daher bereit, im verlaufe des Projektes eigene Nischenarbeitsplaetze zu erkunden bzw. in neuen Arbeitsgebieten Arbeitsmoeglichkeiten aufzubauen. Ein Ziel wird sein der Aufbau einer Integrationsfirma.

Durch diese Taetigkeit soll in den beteiligten Regionen gleichzeitig eine zusaetzliche Alternative am Arbeitsmarkt aufgebaut werden, um das Versorgungssystem weiter auszubauen, ohne dass es dadurch zu einer weiteren Belastung des oeffentlichen Haushaltes kommt, da Arbeitsplaetze geschaffen werden, die die Staatsquote reduzieren helfen. Einerseits werden Sozialhilfeempfaenger Qualifiziert und durch die Schaffung von Arbeitsplaetzen aus der Sozialhilfe herausgefuehrt, andererseits werden Behinderte die Moeglichkeit erhalten, vermehrt selber zu arbeiten durch ein ausgebautes Assistenz Dienstleistungsnetz. Die Bezahlung in der Übergangszeit wird aufgrund gesetzlicher Vorgaben gesichert (durch die Modifikationen des SGB IX).

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Objective

Text available in

n.c.

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Innovation


Nature of the experimental activities to be implemented Rating
Training ***
Training on work place **
Work placement **
Job rotation and job sharing *
Employment aids (+ for self-employment) *
Integrated measures (pathway to integration) **
Employment creation and support ***
Training of teachers, trainers and staff ***
Improvement of employment services, Recruitment structures **
Conception for training programs, certification **
Anticipation of technical changes **
Work organisation, improvement of access to work places **
Guidance and social services **
Awareness raising, information, publicity ***
Studies and analysis of discrimination features **

Type of innovation Rating
Goal-oriented ****
Context oriented ****

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Budget Action 2

2 000 000 – 5 000 000 €

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Beneficiaries


Assistance to persons 
Unemployed  43.7%  52.1% 
Employed  1.7%  2.5% 
Others (without status, social beneficiaries...)  0.0%  0.0% 
  100.0% 
 
Migrants, ethnic minorities, …  8.7%  0.0% 
Asylum seekers  0.0%  0.0% 
Population not migrant and not asylum seeker  36.6%  54.7% 
  100.0%
 
Physical Impairment  2.1%  2.8% 
Mental Impairment  0.5%  0.5% 
Mental Illness  1.0%  0.8% 
Population not suffering from a disability  41.9%  50.4% 
  100.0% 
 
Substance abusers 0.0%  0.0% 
Homeless  0.0%  0.0% 
(Ex-)prisoners  0.0%  0.0% 
Other discriminated (religion, sexual orientation)  0.0%  0.0% 
Without such specific discriminations  45.3%  54.7% 
  100.0% 
 
< 25 year  5.7%  8.2% 
25 - 50 year  20.7%  27.6% 
> 50 year  19.0%  18.8% 
   100.0% 

Assistance to structures and systems and accompanying measures Rating
Asylum ***
Gender discrimination **
Support to entrepreneurship ****
Discrimination and inequality in employment ***
Other discriminations *
Racial discrimination **
Unemployment ****

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Empowerment

 

 With beneficiaries

Participation
Promoting individual empowerment

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Zielgruppen, die eingebunden werden sind
- Selbsthilfeinstitutionen (ein Partner kommt aus der Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen)
- Ausländerbeiräte, die bei der Umsetzung eingebunden werden
- (überwiegend) soziale Unternehmen, die sich einen neuen Markt mit neuen Arbeitsplätzen erschließen
- Sozialplaner, die die Kostenminimierung für den öffentlichen Haushalt nachhaltig verfolgen und auch in die Verwaltung hinein darstellen

Die Selbsthilfeinstitutionen sehen sich als aktiven Partner bei der Umsetzung von Alternativen, die die Handlungsmöglichkeiten der Behinderten deutlich verstärken und alternativen anbieten neben geschützten Arbeits- und Wohnbereichen. Gleiches gilt im Prinzip für die Ausländerbeiräte, die Alternativen am Arbeitsmarkt anstreben für ausländische Arbeitnehmer, die aufgrund der Migration nicht mehr in ihren ursprünglichen Berufen arbeiten können: diese sollen eine Möglichkeit der Integration erhalten die sich dadurch auszeichnet, dass ihre Mitglieder nicht aufgrund des Nicht Anerkennens von Berufsabschlüssen schon gezwungen werden in der ersten Generation überwiegend in Hilfstätigkeiten verdrängt zu werden.
Soziale Unternehmen suchen zunehmend Möglichkeiten der Minimierung von Personalkosten und sind andererseits durch gesetzliche Vorgaben zunehmend gezwungen, die lange Jahrzehnte geschaffenen (Heim-) Strukturen zu verlassen und sich dem Feld der offenen Hilfen aufgeschlossen zu zeigen. Dies führt bei den beteiligten Unternehmen zu der Ansicht, dass ein aktives Angehen dieses Feldes ihre Zukunftsaussichten auf dem Markt erhöht.
Die Sozialplaner der Kreise unterliegen zunehmend dem Zwang, auch im sozialen Bereich Einsparungen vorzunehmen. Sie sind daher nicht an Projekten interessiert, die hier keine positive Veränderung für die Haushalte bedeuten und aus dieser rolle heraus schon einerseits kritische - andererseits auch überzeugte Partner bei der Umsetzung der Projekte, wen diese den Erfolg unter ihrer Kontrolle erleben.

 

 Between national partners

N.C.

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Transnationality

 

 Percentage of the budget for transnational activities

  • 3.1%

 Transnational Co-operation Partnerships

Transnational Co-operation Agreement DPs involved
1147 Soci@l Network for Integration and Entrepreneurship Experiences IT IT-G-SIC-069
2583 Gender (Im)Balance NL 2001/EQH/0004

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Background

 

 Involvment in previous EU programmes

  • One partner involved in A&E

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National Partners


Partner To be contacted for
EQUAL-Integrationsverbund in Südwestfalen gGmbH Co-ordination of experimental activities
Design of the project
DP managing organisation
Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Maerkischer Kreis e.V. Iserlohn
Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund
Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund
Integrative Sozialarbeit Iserlohn e.V.
Kettler-Cardijn-Werk e.V.
Kolping Bildungswerk Diözesanverband Paderborn e.V. Evaluation
Monitoring, data collection
Kreis Olpe Transnational partnership
MIRO GmbH
Verein für spastisch gelähmte und andere Behinderte Kreis Olpe e.V. Abteilung: F

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Agreement Summary

Text available in

Informationen dazu sind direkt beim Projekttraeger erhaeltlich

Last update: 20-08-2003 dot Top


EQUAL-Integrationsverbund in Südwestfalen gGmbH

(EQUAL-plus)
Im Dohm 1
57462 Olpe
www.equal-plus.de

Tel:02761/944615
Fax:02761/9446 19
Email:

 
Responsibility in the DP: Co-ordination of experimental activities
Design of the project
DP managing organisation
Type of organisation:Organisation providing support and guidance for disadvantaged groups
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:16-05-2002 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Kraus Matthias 02761/944615 kcw_oe_kraus@yahoo.com Geschaeftsfuehrer

Last update: 20-08-2003 dot Top


Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Maerkischer Kreis e.V. Iserlohn

(BBZMK)
Handwerkerstraße 2
58638 Iserlohn
www.bbz-khmk.de

Tel:02371/958126
Fax:02371/9581 77
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Education / training organisation
Legal status:Without legal status
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:16-05-2002 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Linke Wolfgang 02371/958126 Linke@KH-BBZMK.de BBZ-Leiter

Last update: 20-08-2003 dot Top


Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund

(VA DO)
Rheinische Straße 173
44147 Dortmund

Tel:0231/9064437
Fax:0231/9064523
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Public authority (national, regional, local)
Legal status:Public organisation
Size:>250
NUTS code:
Date of joining / leaving:04-12-2002 / 30-09-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Köster Kai 0231/9064437 n.c.

Last update: 20-08-2003 dot Top


Bezirksregierung Münster - Versorgungsamt Dortmund

(VA DO)
Rheinische Straße 173
441417 Dortmund

Tel:0231/9064437
Fax:0231/9064523
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Public authority (national, regional, local)
Legal status:Public organisation
Size:>250
NUTS code:
Date of joining / leaving:04-12-2002 / 30-09-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Köster Kai 0231/9064437 kai.koester@vamt-do.nrw.de Abteilungsleiter

Last update: 20-08-2003 dot Top


Integrative Sozialarbeit Iserlohn e.V.

( isi)
Gartenstr. 3
58636 Iserlohn
www.isi-iserlohn.de( in Vorbereitung)

Tel:02371/24781
Fax:02371/247 81
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Organisation providing support and guidance for disadvantaged groups
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:01-09-2001 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Schumacher-Lojak Ingrid 02371/24781 ingrid.schumacher.isi@gmx.de Geschaefts-fuehrerin

Last update: 20-08-2003 dot Top


Kettler-Cardijn-Werk e.V.

(Kettler)
Hochstr. 26
57399 Kirchhundem-Rahrbach

Tel:02716/40650
Fax:n.c.
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Organisation providing support and guidance for disadvantaged groups
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:16-05-2002 / 30-06-2003

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Kahmann Herr 02716/40650 n.c.

Last update: 20-08-2003 dot Top


Kolping Bildungswerk Diözesanverband Paderborn e.V.

(KBW Paderborn)
Im Dörener Feld 11
33100 Paderborn
www.kolping.de

Tel:05251/15560
Fax:05251/155666
Email:

 
Responsibility in the DP: Evaluation
Monitoring, data collection
Type of organisation:Social economy enterprise
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:01-01-2003 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Esken Dietmar 05251/15560 tatico@tatico.de Referent

Last update: 20-08-2003 dot Top


Kreis Olpe

(n.c.)
Danziger Str. 2
57462 Olpe

Tel:02761/81332
Fax:02761/9450 333 2
Email:

 
Responsibility in the DP: Transnational partnership
Type of organisation:Social services
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:16-05-2002 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Hoffmann Friedhelm 02761/81332 fr_hoffmann@kreis-olpe.de Gesundheits- und Psychiatrie-koordinator

Last update: 20-08-2003 dot Top


MIRO GmbH

(MELBA, MIRO)
Gießener Str. 9
35423 Lich
www.miro-gmbh.de

Tel:06404-650642
Fax:06404/650643
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Enterprise
Legal status:Without legal status
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:16-05-2002 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Kleffmann Anke 06404-650642 kleffmann@melba.de Geschaefts- fuehrerin

Last update: 20-08-2003 dot Top


Verein für spastisch gelähmte und andere Behinderte Kreis Olpe e.V. Abteilung: F

(FED)
Auf der Forth 2
57462 Olpe
www.fed-kreisolpe.de

Tel:02761/943741
Fax:02761/9437 42
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Organisation providing support and guidance for disadvantaged groups
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:19-12-2002 / 30-06-2005

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Garske Thorsten 02761/943741 info@fed-kreis-olpe.de Geschaefts- fuehrer

Last update: 20-08-2003 dot Top



 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
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Kooperaionsverbund Integration

Rationale

Text available in

Gründe für die Etablierung der EP:

Ausgangsgrund für die Aktivitäten, eine EP zusammenzustellen, waren die ersten Veröffentlichungen über das neue EU-Programm, dessen Dauer von über 3 Jahren und den ersten Darstellungen über die Höhe der Ausschreibungssumme, die zum damaligen Zeitpunkt (etwa Oktober/November 2000) noch etwa 4 Mal so hoch war wie letztendlich zum Zeitpunkt der Interessensbekundung.

Es kam zur Gründung einer EP im Kreis Olpe - und wie sich kurz darauf herausstellte, ebenfalls zu einer EP im Nachbarkreis. Diese Erkenntnis und die Einschätzung, dass 2 EP's in benachbarten, fast identischen Regionen wohl kaum jeder einen Zuschlag bekommen würde, führte dazu, dass von politischer Ebene darauf hingewirkt wurde, dass die beiden EP's sich einigen, wer den Antrag einreicht und sich gegebenenfalls zusammenschließen.

Während die EP im Kreis Olpe den Schwerpunkt 'Arbeit mit Behinderten' gewählt hatte, war im Kreis Siegen eine Partnerschaft entstanden, die zusammenarbeitete mit Institutionen aus dem Märkischen Kreis und die den Schwerpunkt 'Arbeit mit Migranten' hatten.

Das gemeinsame Konzept wurde daraufhin überarbeitet und verdichtet zu der Überschrift 'Arbeit mit Menschen mit Handicaps'.
Weiterhin wurde in dieser Phase der Schwerpunkt der EP verlagert vom Politikfeld 'Qualifizierung' zum Politikfeld 'Unternehmertum' mit dem Schwerpunkt 'Sozialwirtschaft'.

Während der Erarbeitung der Interessensbekundung kam es dann zu Auseinandersetzungen im politischen Feld, die dazu führten, dass die Institutionen aus dem Kreis Siegen die Partnerschaft verließen. So stellte sich speziell das Arbeitsamt Siegen gegen die Einreichung einer Interessensbekundung.

Besondere Schwerpunkte neben der Arbeit mit diesen Zielgruppen waren der Versuch, die Situation für die Menschen mit Handicaps in der Region - die bekannt war und sich dadurch auszeichnete, dass es ein Trägermonopol gab, war, die Strukturen in der Region weiter auszubauen und ein breiter gefächertes Angebot zu entwickeln. Die vorhandenen großen Träger in den Regionen zeichneten sich dadurch aus, dass sie nicht mit einander Kooperierten, sondern sich gegeneinander abschotteten in dem Versuch, sich Pfründe langfristig zu sichern. Die Situation beispielsweise für die Behinderten war so, dass eine Heimstruktur aufgebaut war, dass es eine WfbM gab. Alle Versuche, Strukturen darüber hinaus aufzubauen, waren nur rudimentär entwickelt.

Weiterhin zeigte sich in der praktischen Arbeit, dass es zwischen den unterschiedlichen Anbietern keine 'gemeinsame' Sprache gab; es existierten verschiedene Systeme nebeneinander, die kaum miteinander kommunizierten - selbst wenn die Mitarbeiter dieser Institutionen auf den unteren Ebenen versuchten regelmäßig miteinander zu arbeiten. Auf dieser Ebene jedoch gab es unterschiedliche Instrumente, mit denen Beurteilungen oder Diagnostiken durchgeführt wurden.

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Objective

Text available in

Zielgruppen, die eingebunden werden sind
- Selbsthilfeinstitutionen (ein Partner kommt aus der Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen)
- Ausländerbeiräte, die bei der Umsetzung eingebunden werden
- (überwiegend) soziale Unternehmen, die sich einen neuen Markt mit neuen Arbeitsplätzen erschließen
- Sozialplaner, die die Kostenminimierung für den öffentlichen Haushalt nachhaltig verfolgen und auch in die Verwaltung hinein darstellen

Die Selbsthilfeinstitutionen sehen sich als aktiven Partner bei der Umsetzung von Alternativen, die die Handlungsmöglichkeiten der Behinderten deutlich verstärken und alternativen anbieten neben geschützten Arbeits- und Wohnbereichen. Gleiches gilt im Prinzip für die Ausländerbeiräte, die Alternativen am Arbeitsmarkt anstreben für ausländische Arbeitnehmer, die aufgrund der Migration nicht mehr in ihren ursprünglichen Berufen arbeiten können: diese sollen eine Möglichkeit der Integration erhalten die sich dadurch auszeichnet, dass ihre Mitglieder nicht aufgrund des Nicht Anerkennens von Berufsabschlüssen schon gezwungen werden in der ersten Generation überwiegend in Hilfstätigkeiten verdrängt zu werden.
Soziale Unternehmen suchen zunehmend Möglichkeiten der Minimierung von Personalkosten und sind andererseits durch gesetzliche Vorgaben zunehmend gezwungen, die lange Jahrzehnte geschaffenen (Heim-) Strukturen zu verlassen und sich dem Feld der offenen Hilfen aufgeschlossen zu zeigen. Dies führt bei den beteiligten Unternehmen zu der Ansicht, dass ein aktives Angehen dieses Feldes ihre Zukunftsaussichten auf dem Markt erhöht.
Die Sozialplaner der Kreise unterliegen zunehmend dem Zwang, auch im sozialen Bereich Einsparungen vorzunehmen. Sie sind daher nicht an Projekten interessiert, die hier keine positive Veränderung für die Haushalte bedeuten und aus dieser rolle heraus schon einerseits kritische - andererseits auch überzeugte Partner bei der Umsetzung der Projekte, wen diese den Erfolg unter ihrer Kontrolle erleben.

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