IMPORTANT LEGAL NOTICE
 

 Sozialgütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen ascii version

Austria

 
DP Managing organisation : Verband der sozialoekonomischen Betriebe d. Steiermark
Other national partners : Arbeitsmarktservice Österreich Bundesgeschäftsstelle
Bundesdachverband für soziale Unternehmen
DOWAS - Der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende
Netzwerk Niederösterreichischer Beschäftigungsprojekte
Plattform der sozialökonomischen Betriebe und Kurseinrichtungen in Salzburg
Sozialplattform Oberösterreich
Volkshilfe Beschäftigungsinitiativen
Wirtschaftskammer Österreich
Österreichischer Gewerkschaftsbund
EQUAL theme :Entrepreneurship - Social economy 
Type of DP :Sectoral - Services 
DP Legal status :Non-profit making organisation 
DP identification :AT-3-08/63 
Application phase :Approved for action 2 
Selection date :15-09-2002 
Last update :23-04-2003 
Monitoring: 2002  2003  2004  2005   

Rationale

Text available in

Social integration enterprises (and similar institutions) offer temporary as well as long-term jobs and run economic orientated enterprises to employ and to qualify long-term unemployed people. These people suffer under various difficulties and problems (long-term unemployment, health problems, depts, inprisonments, etc.).These enterprises act foremost as instruments of the job market and get financial support in order to integrate people into the first job market on a longer term. The social integration enterprises produce many and diverse results which must get along with the criteria of quality.

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Objective

Text available in

Quality critera in production and service as well as in support and qualification can be transported effectively to the public in the form of social labels. With a quality label the whole social economy gets empowered because the quality of the structure, of the processes and the whole concept becomes transparent and comparative.As an effective instrument social labels influence consumers and enterprises in the sense of spreading information about social, economic and ethic conditions as well as the efficient use of the supporting money. The standards which are linked to the social label are higher than the common practice in order to get a positive effect on the quality . As a benchmarking-instrument they enhance the quality and guarantee comparability.Social labels are effective if they make sense, if they are easily understandable, reliable and checkable. Public authorities guarantee through the acknowledgement of the social label appropriate financing, qualification as well as qualified support and make their contribution to the maintenance of basic social rights and quality criteria for people, whose chances to take part in the labour market and in society are threatened.
to do

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Innovation


Nature of the experimental activities to be implemented Rating
Guidance, counselling *
Integrated measures (pathway to integration) **
Employment creation and support ***
Training of teachers, trainers and staff *
Improvement of employment services, Recruitment structures **
Conception for training programs, certification ***
Anticipation of technical changes *
Work organisation, improvement of access to work places **
Guidance and social services ***
Awareness raising, information, publicity ***
Studies and analysis of discrimination features **

Type of innovation Rating
Process-oriented **
Goal-oriented *
Context oriented **

Text available in

Konzeptinnovation:
Soziale Integrationsunternehmen konzipieren in Kooperation mit ihren relevanten KooperationspartnerInnen partizipativ Qualitätskriterien und gewährleisten somit einerseits eigene hohe Motivation im Prozess, durchgehende Berücksichtigung aller relevanten Parameter der Entwicklungspartner und demokratisches Grundverständnis im Sinne von Konsensbildung und Rückkoppelung (=rollierende Planung).

Strukturinnovation:
Einbindung aller relevanten Kooperationspartner durch die Entwicklungspartnerschaft.

Prozessinnvovation:
Entwicklung einer partizipativen Methode, insofern Instrumente und Verfahren zur Erhebung von Standards in der sozialen Wirtschaft rollierend erhoben und validiert werden. Die Entwicklung des Gütesiegels generell ist für SÖB und BG und ähnliche arbeitsmarktpolitische Instrumente in Österreich innovativ, da derzeit keinerlei gemeinsame Qualitätsauszeichnungs-formen in diesem Bereich in Verwendung sind.

Ergebnis/Produktinnovation
betrifft die transnationale Erstellung eines Gütesiegels. Für Betriebe, die Veränderungspotentiale in Richtung Gütesiegel aufweisen, stellt die Erreichung der Kriterien einen starken Motivationsfaktor zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Kontextorientierte Innovation:
Diese besteht in der Sensibilisierung für Qualität in den sozialen Integrationsbetrieben wie SÖB und BG mittels sichtbarer Auszeichnung der Betriebe in der Öffentlichkeit. Dies bewirkt gleichzeitig eine Anerkennung der dort geleisteten Arbeit – Imageverbesserung - und trägt damit auch zur Sicherung der Arbeitsplätze bei.

Durch die explizite Berücksichtigung antidiskriminierender Elemente bei der Definition des Gütesiegels wird ein aktives Zeichen in Bezug auf eine Bevölkerungsgruppe gesetzt, die aufgrund ihrer persönlichen oder gesellschaftlichen Stellung (Langzeitarbeitslosigkeit) von Ausgrenzung bedroht ist. Qualitätsentwicklung- und Qualitätsmanagement beinhaltet innovative Aspekte, da sie durch das System der Standards die einzelnen Betriebe bei ihrem internen Controlling unterstützt und damit automatisch zu einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung beiträgt.
Sozialökonomische Betriebe und Beschäftigungsgesellschaften sind Vorzeigeprojekte, die langfristig wirken wie auch in die Studien von L&R (vgl. dazu F. Lechner , Wien 2000, S. 53) und der IFA
(Lechner/Seiler/Stoppacher u.a., Graz 2000) belegen. Langzeitarbeitslosigkeit führt in die Armut und beschäftigungspolitische Maßnahmen allein reichen nicht aus um das zu verhindern; nur langfristige Integrationsmaßnahmen können der Ausgrenzung wirksam und längerfristig entgegentreten. Durch die adäquate Belohnung, die für die Sicherung des Lebensunterhaltes ausreicht und nicht aus dem Sozialsystem ausgrenzt, kann der Verarmung entgegengewirkt werden.
Die Verbesserung der Qualität der Arbeitsplätze insbesondere für Langzeitarbeitslose, führt auch zu einer gleichzeitigen Anerkennung der Leistung der Schlüsselarbeitskräfte.

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Budget Action 2

250 000 – 500 000 €

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Beneficiaries


Assistance to structures and systems and accompanying measures Rating
Gender discrimination ***
Support to entrepreneurship *
Discrimination and inequality in employment ***
Other discriminations **
Low qualification ***
Unemployment **

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Empowerment

 

 With beneficiaries

Participation
Participation in the project design
Participation in running and evaluating activities

Text available in

1. Als kontinuierlicher Prozess: Es muss ein ständiges Anliegen sein, Integrationsmaßnahmen für Menschen zu verbessern, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen und/oder persönlichen Situation vom Ausschluss an der vollen Teilhabe am Arbeitsmarkt bedroht sind. Dieses Projekt wird zum Empowerment der Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen beitragen, da die Transitarbeitskräftebefragungen ein wichtiger Teil der ständigen Verbesserung des Qualitätssystems in sozialökonomischen Betrieben bilden: Damit können
- Personalentwicklung
- Qualifizierung
- die für Transitarbeitskräfte förderliche Betriebsorganisation
an die veränderlichen Anforderungen angepasst werden kann. Auf diese Weise können die ehemals langzeitarbeitslosen Personen zur Verbesserung des Angebotes für ihre eigenen Zielgruppe beitragen.

2. Als transparenter Prozess: Standards, die transparent sind und somit Arbeit in der sozialen Wirtschaft (z.B. arbeitsrechtlich oder nachhaltig) vergleichbar machen, wirken der möglichen Diskriminierung der Zielgruppe entgegen.

3. Als partizipativer Prozess: Indem eine Vielzahl von Zielgruppen und KooperantInnen im Sinne der EP eingebunden wird und transnationaler Austausch stattfindet, wird Partizipation bei der Erarbeitung der Qualitätsgütesiegelkriterien gelebt.

4. Als nachvollziehbarer Prozess: Sowohl für KundInnen als auch KooperantInnen werden Dienstleistungen nachvollziehbar und in Richtung Preis/Leistungsverhältnis vergleichbar. Die Nachvollziehbarkeit wird einen wesentlichen Teil des Gütesiegels bilden und somit wird sie auch in der regionalen Verankerung festgeschrieben festgeschrieben werden und damit überprüfbar gemacht.

 

 Between national partners

Text available in

In der Entwicklungspartnerschaft sind sowohl die Sozialpartner, die BGS-AMS sowie zahlreiche NGO´s (ca. 70) vertreten; diese Zusammensetzung der sektoralen Entwicklungspartner-schaft ermöglicht einen weiten Horizont sowohl regional als auch inhaltlich, der für die verschiedenen sozialen, organisatorischen und wirtschaftlichen Qualitätskriterienanforderungen unabdingbar ist. Die beteiligten PartnerInnen profitieren jeweils vom Informationsaustausch und der Entwicklung der Qualitätskriterien, indem sie einen Vergleichspool zur Positionierung der eigenen Aktivitäten erhalten.
In der Kerngruppe – der ExpertInnenarbeitsgruppe Sozialgütesiegel – werden die einzelnen Module bzw. Inhalte bearbeitet . Das dabei entstandene Wissen und die diesbezüglichen Informationen können durch die breitgefächerte Zusammensetzung der ExpertInnenarbeitsgruppe laufend diversifiziert und in das jeweilige Umfeld rückgemeldet werden. Der Informations-rückkoppelungsmechnismus wird auch in die andere Richtung durchlässig gestaltet werden; die in den verschiedenen Organisationen, Gremien und Beiräten zugänglich gemachten Informationen werden dort besprochen und bewertet und das Feedback wieder in die ExpertInnenarbeitsgruppe eingebracht.
Damit werden Synergieeffekte erzielt, die jeder einzelne Partner für sich kaum erreicht, da jeweils spezifische Interessen und Methoden eingesetzt werden.
Besonders für die Zielgruppe der Sozialökonomischen Betriebe führt die Entwicklung eines Sozialgütesiegels und das durch die Erhebung im Rahmen der Pilotprojekte entstandene Wissen im Zuge des Know-how-Transfers zu einer Erweiterung der langfristigen Handlungskompetenz und innovativen Erneuerung des Regelinstrumentariums.

Empowerment erfolgt sondern auch bei den AkteurInnen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (z.B. den 100 Sozialökonomischen Betrieben/Beschäftigungsmaßnahmen in Österreich mit mehr als 5000 Beschäftigten), insofern neue einheitliche Qualitätsstandards erprobt werden und langfristig zur Anwendung kommen.

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Transnationality

 

 Linguistic skills

  • English
  • italiano
  • français
  • español (castellano)

 Percentage of the budget for transnational activities

  • 6.0%

 Transnational Co-operation Partnerships

Transnational Co-operation Agreement DPs involved
296 OPERA IT IT-G-VEN-014
SE 18
UKgb 24

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Background

 

 Involvment in previous EU programmes

  • Two and more partners involved in A&E

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National Partners


Partner To be contacted for
Verband der sozialoekonomischen Betriebe d. Steiermark DP managing organisation
Transnational partnership
Arbeitsmarktservice Österreich Bundesgeschäftsstelle Evaluation
Bundesdachverband für soziale Unternehmen Design of the project
DOWAS - Der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende
Netzwerk Niederösterreichischer Beschäftigungsprojekte
Plattform der sozialökonomischen Betriebe und Kurseinrichtungen in Salzburg Co-ordination of experimental activities
Sozialplattform Oberösterreich Monitoring, data collection
Volkshilfe Beschäftigungsinitiativen
Wirtschaftskammer Österreich
Österreichischer Gewerkschaftsbund

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Agreement Summary

Text available in

The development partnership is a society of civil right. The detailed description of the co-operation within the development partnership is explained inside of the articles of association (GesbR “Sozialguetesiegel”). The Co-operation within the development partnership takes place in principle under the premise of an equal status of all deveopment partners. Find the detailed description of the decision-making processes in the articles of association.

Development Partnership Agreement summaryGesellschaftsvertrag über die Gründung, den Aufbau und die Durchführung der Entwicklungspartnerschaft Sozialgütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen

Last update: 23-04-2003 dot Top


Verband der sozialoekonomischen Betriebe d. Steiermark

(SOEB Verband)
Salzamtsgasse 7/I
8010 Graz
www.soeb-stmk.at und www.soeb.at

Tel:+43 (316) 82 90 99
Fax:+43 (316) 82 90 99 - 4
Email:verband@soeb-stmk.at

 
Responsibility in the DP: DP managing organisation
Transnational partnership
Type of organisation:Other
Legal status:Union, Confederation...
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:18-12-2002 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Hacker Gerlinde +43 (316) 82 90 99 verband@soeb-stmk.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Arbeitsmarktservice Österreich Bundesgeschäftsstelle

(AMS Österreich)
Treustrasse 35-43
1200 Wien
www.ams.or.at

Tel:+43 (1) 331 78 - 621
Fax:+43 (1) 331 78 - 161
Email:franz.weinberger@001.ams.or.at

 
Responsibility in the DP: Evaluation
Type of organisation:Employment services
Legal status:Semi-public organisation
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:27-11-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Weinberger Franz +43 (1) 331 78 - 621 franz.weinberger@001.ams.or.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Bundesdachverband für soziale Unternehmen

(BDV)
Postfach 100
1071 Wien

Tel:+43 (1) 720 38 80
Fax:+43 (1) 720 38 80
Email:bdv@aon.at

 
Responsibility in the DP: Design of the project
Type of organisation:Other
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:14-11-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Eberl Waltraud +43 (1) 720 38 80 bdv@aon.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


DOWAS - Der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende

(DOWAS)
Kaiserstrasse 4/II
6900 Bregenz
www.dowas.at

Tel:+43 (5574) 463 82
Fax:+43 (5574) 463 82 - 3
Email:geschaeftsfuehrung@dowas.at

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Other
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:17-10-2002 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Bono Maria Laura +43 (5574) 463 82 geschaeftsfuehrung@dowas.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Netzwerk Niederösterreichischer Beschäftigungsprojekte

(NÖB)
Julius-Raab-Promenade 27/1/3
3100 St. Pölten

Tel:+43 (2742) 215 30
Fax:+43 (2742) 34358
Email:office@noeb.at

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Other
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:
Date of joining / leaving:17-10-2002 /

Text available in

Das Netzwerk Niederösterreichischer Beschäftigungsprojekte ist ein Dachverband von Sozialökonomischen Betrieben (SÖB) und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten (GBP) in Niederösterreich. 28 Mitgliedsorganisationen arbeiten besonders in Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Angebotes "Integration am Arbeitsmarkt durch Beschäftigung"

Das NÖB besteht seit 1996 und versteht sich als Interessensvertretung und Kommunikationsplattform für die Mitglieder.



Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Pernerstorfer Hermann +43 (2742) 215 30 office@noeb.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Plattform der sozialökonomischen Betriebe und Kurseinrichtungen in Salzburg

(PLF-Salzburg)
Münchner Bundesstrasse 4
5020 Salzburg

Tel:+43 (6245) 874 56
Fax:+43 (6245) 874 56 - 4
Email:plattform-sbg@gmx.at

 
Responsibility in the DP: Co-ordination of experimental activities
Type of organisation:Other
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:20-03-2002 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Pühringer Gertraud +43 (6245) 874 56 plattform-sbg@gmx.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Sozialplattform Oberösterreich

(Sozialplattform OÖ)
Weingartshofstrasse 38
4020 Linz
http://sozialplattform.nwy.at

Tel:+43 (732) 66 75 94
Fax:+43 (732) 66 75 94 - 4
Email:sozialplattform.ooe@netway.at

 
Responsibility in the DP: Monitoring, data collection
Type of organisation:Other
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:27-11-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Zauner Heinz +43 (732) 66 75 94 sozialplattform.ooe@netway.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Volkshilfe Beschäftigungsinitiativen

(VHBI)
Zollergasse 8/4
1070 Wien
www.vhbi.at

Tel:+43 (1) 408 32 32
Fax:+43 (1) 408 51 44
Email:susanna.speckmayer@vhbi.at

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Organisation providing support and guidance for disadvantaged groups
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:
Date of joining / leaving:27-11-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Speckmayr Susanna +43 (1) 408 32 32 susanna.speckmayer@vhbi.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Wirtschaftskammer Österreich

(WKÖ)
Wiedner Hauptstrasse 63
1045 Wien
www.wko.at

Tel:+43 (1) 501 05 - 4284
Fax:+43 (1) 501 05 - 3588
Email:maria.kaun@wko.at

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Chamber of commerce/industry/crafts
Legal status:Union, Confederation...
Size:Staff 50-250
NUTS code:
Date of joining / leaving:17-10-2002 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Kaun Maria +43 (1) 501 05 - 4284 maria.kaun@wko.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top


Österreichischer Gewerkschaftsbund

(ÖGB)
Hohenstaufengasse 10-12
1010 Wien
www.oegb.at

Tel:+43 (1) 534 44 - 128
Fax:+43 (1) 534 44 - 597
Email:elisabeth.mitter@oegb.or.at

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Trade Union
Legal status:Union, Confederation...
Size:>250
NUTS code:
Date of joining / leaving:26-02-2003 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Mitter Elisabeth +43 (1) 534 44-128 elisabeth.mitter@oegb.or.at Ansprechperson

Last update: 23-04-2003 dot Top



 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
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Sozialguetesiegel fuer Soziale Integrationsunternehmen

Rationale

Text available in

Soziale Integrationsunternehmen sind soziale Unternehmen, die mittels Beschäftigung und Qualifizierung eine Ausgrenzung von langzeitarbeitslosen Menschen bekämpfen. Sie unterstützen die berufliche und soziale Integration durch Beschäftigung, Betreuung und Qualifizierung als Brücke für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Sie bieten zeitlich befristete und Dauer- Arbeitsplätze an und betreiben wirtschaftlich orientierte Unternehmen. Unter soziale Integrationsunternehmen verstehen wir vor allem Sozialökonomische Betriebe (SÖB), Beschäftigungsgesellschaften (BG) und ähnliche Beschäftigungsprojekte, die überwiegend als arbeitsmarktpolitische Instrumente agieren und dementsprechende Förderungen für die vereinbarten Leistungen zur längerfristigen Integration von langzeitarbeitlosen Menschen in den 1. Arbeitsmarkt erhalten. Es sind Mindesterfordernisse für SÖB und BG in den Fördervereinbarungen definiert: wesentliches Kriterium ist die Beschäftigung, Betreuung und Qualifizierung von arbeitsmarktförderungsrelevanten Zielgruppen.

Die ca. 100 Sozialen Integrationsbetriebe als Kooperationspartner von AMS, Sozialpartner, Gebietskörperschaften, der Wirtschaft u.a. benötigen einen Mindestbedarf an Fachkräften (pädagogisch, sozial, fachlich und wirtschaftlich), nehmen Aufgaben der öffentlichen Hand wahr und erfüllen für alle Ansprechgruppen Leistungen. Diese müssen Qualitätskriterien entsprechen, die soziale, organisatorische und wirtschaftliche Standards gewährleisten.

Gütesiegel im allgemeinen dienen als
- Benchmarkinginstrument
- Instrument zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung durch Überprüfung der Zertifizierung
- Öffentliche Anerkennung, somit Aufwertung von Arbeit und Produkten
- Motivation, die erreichte Qualität beizubehalten

Für soziale Integrationsunternehmen ergeben sich im speziellen folgende Ziele:
Als wirksames Instrument beeinflussen Sozialgütesiegel VerbraucherInnen und Unternehmen im Sinne der Verbreitung von Informationen über „soziale, wirtschaftliche und ethische“ Bedingungen als auch über den effizienten Einsatz von Fördergeldern. Die mit den Gütesiegeln verbundenen Standards sind höher als die gängige Praxis, um einen positiven qualitätsverbessernden Effekt zu bewirken. Effektiv sind Gütesiegel, die sinnvoll, klar, vertrauenswürdig, tragfähig und überprüfbar sind.
Sie beschreiben Qualitätskriterien in der Produktion/Dienstleistung wie auch in Betreuung, Ausbildung und Qualifizierung. Als Benchmarking-Instrument heben sie die Qualität und gewährleisten Vergleichbarkeit. Langfristiges Ziel ist die Erstellung eines österreichischen Sozialgütesiegels für soziale Integrationsbetrieb orientiert an europäischen Standards.

Öffentliche Gebietskörperschaften gewährleisten durch Anerkennung des Sozialgütesiegels eine entsprechende Finanzierung, Qualifizierung sowie qualitätsvolle Betreuung und leisten ihren Beitrag zur Erhaltung von sozialen Grundrechten und Qualitätskriterien für Menschen, deren Chancengleichheit an der Teilhabe am Arbeitsmarkt und der Gesellschaft bedroht ist.

Die Entstehungsgeschichte der Idee zum Sozialgütesiegel für soziale Integrationsbetriebe hat sich aus einem Arbeitskreis zu den SÖB-Richtlinien ergeben.
Sowohl von Seiten der Fördergeber als auch von Seiten der SÖB ergab sich die dringende Notwendigkeit, transparente Kennzahlen bzw. vergleichbare Überprüfungskriterien zu entwickeln.

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Objective

Text available in

amp Gesamtziele und Gesamtstrategie der EP:
Arbeit in sozialen Integrationsbetrieben wird ausgezeichnet.
Die Entwicklung eines Sozialgütesiegels beruht auf Partnerschaften und Transparenz. Strategisch sind diese Partnerschaften durch die geographische Streuung flexibel genug, um sich an Regionen und Wirtschaftsbereiche, in denen soziale Integrationsbetriebe tätig sind, anzupassen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg, da praktische Erfahrungen ausgetauscht, der Status quo erhoben und gegenseitige Unterstützung in der Kommunikation möglich wird. In der Implementierung ermöglichen die Partnerschaften größtmögliche Akzeptanz der Bewertungskriterien.
Die Erarbeitung eines Gütesiegels ermöglicht eine Ausrichtung an anerkannten Standards und ganzheitlich orientierte Entwicklungsperspektiven für jeden einzelnen Betrieb, und zwar

+ erstmals und somit innovativ durch die Einbindung der Sozialpartner, des AMS, der Ministerien und weiterer relevanter Akteure (Landes- und Regionalbeiräte...)

Dadurch wird die Einhaltung der innovativen Standards für die KooperantInnen auf der Bundes- und Landesebene, für die Regionalbeiräte und die Bundesministerien im besonderen für das BMWA und für die Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen gewährleistet.
Auch für die Länder und Gemeinden ist dies von Interesse, da auch sie sowohl generell als auch als Teil der Fördergeber Interesse daran haben, dass langzeitarbeitslose Personen beschäftigt und langfristig integriert werden.
Durch das Qualitätssiegel werden die Sozialökonomische Betriebe (SÖB), Beschäftigungsgesellschaften (BG) und ähnliche Einrichtungen gestärkt, indem die Qualität der Struktur, der Prozesse und der Gesamtkonzeption transparent und vergleichbar wird.
Die MitarbeiterInnen sozialer Integrationsbetriebe sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Arbeitsbedingungen ausgewogen, sowie sozial und ethisch vertretbar sind und die Würde des Menschen geachtet wird bzw. auf die persönlichen Bedürfnisse eingegangen und die Existenzsicherung durch geleistete Arbeit gewährleistet ist. Das bedeutet für die MitarbeiterInnen (insbesondere für die ehemaligen arbeitslosen Personen) Rechtssicherheit. Sie können vertrauen, dass ihr persönliches Potential genutzt und sie eine ihren Anforderungen entsprechende Qualifikation erhalten. Es wird in allen Bereichen der Umsetzung auf die geschlechtersensible Perspektive besonderer Wert gelegt werden; d.h. es wird besonders darauf geachtet, dass die Zugangs- und Teilhabechancen von Männer und Frauen in den SÖB und BG auf allen Ebenen sichergestellt ist.
Für EndkundInnen und KooperantInnen gewährleistet das Gütesiegel kurz- und langfristig die Einhaltung sozialer, ökonomischer und wirtschaftlicher Standards, den ressourcenbewussten Umgang mit Rohstoffen und Strategien gegen soziale Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Arbeit in sozialen Integrationsunternehmen als Teil der Sozialwirtschaft und somit auch die ArbeitnehmerInnen erfahren dadurch eine generelle soziale Aufwertung. Die Einhaltung der arbeits- und sozialrechtlichen Standards werden damit ebenso sichergestellt.

Die wesentliche Zielgruppe der sozialen Integrationsunternehmen mit denen wir uns beschäftigen bilden die SÖB und ähnliche Einrichtungen; diese sind wie bereits erwähnt, schon länger anerkannte arbeitsmarktpolitisch relevante Einrichtungen. Deshalb beschäftigen wir uns in 1. Linie mit arbeitsmarktpolitisch relevanten Einrichtungen.
Der Austausch von Informationen und die Zusammenarbeit ist über das Netzwerk Sozialwirtschaft im Rahmen der Aktion 3 regelmäßig geplant.
Beschreibung der Umsetzung der Gesamtstrategie und der operationellen Gesamtziele:
Strategische/generelle Ziele:
Grundsätzlich geht es um die Sicherung und Verbesserung der Qualität in den . Derzeit gibt es wenig Möglichkeiten der Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen sozialökonomischen Betriebe (SÖB), Beschäftigungsgesellschaften (BG) und ähnliche Einrichtungen und dementsprechend fehlt es oft auch an Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Dies sind aber wesentliche Merkmale von Qualität.
Da die Arbeit in den SÖB und BG derzeit noch wenig vergleichbar ist, kann man nicht über die Qualität der dort geleisteten Arbeit entscheiden, weder im positiven noch im negativen Sinne. Wo aber Kriterien zur Einschätzung der geleisteten Arbeit fehlen, kann man auch die Effizienz nicht einschätzen und rationell an der Verbesserung der eigenen Leistung arbeiten.

Um die derzeitig fehlende Vergleichbarkeit und Standardisierung der Arbeit in den sozialen Integrationsbetrieben zu erreichen, sollen Kriterien zur Erhebung von Qualitätsstandards erarbeitet, implementiert und in einem Pilotversuch ausgetestet werden.
Anhand der so gewonnenen praktischen Erfahrungen und durch die begleitende Evaluierung, die ein besonderes Augenmerk auf die Sensibilität des Leistungsmessungsinstrumentariums legen soll, kann die Einrichtung einer Gütesiegelkommission in Angriff genommen werden. In allen Bereichen der Umsetzung wird auf die geschlechtersensible Perspektive besonderer Wert gelegt werden.
Es wird parallel an der bewusstseinsbildenden und richtlinienkonforme Verankerung der Qualitätsstandards im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Verankerung in den Richtlinien der Fördergeber gearbeitet.
Ziel der dualen Zielsetzung der Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung ist die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit der umfassenden Qualifizierung von Menschen in den sozialen Integrationsbetrieben für FördergeberInnen, KundInnen und Partnereinrichtungen.

Operationelle/konkrete Ziele:
1) Aufbauend auf der Analyse vorhandener Daten (EU-Haushaltslinie-Projekt: Ist-Analyse der Sozialen Integrationsbetriebe bis Mai 2002 – siehe Anhang: Ausdruck der internationalen online –Fragebogenerhebung über die Bedeutsamkeit verschiedener erarbeiteter Aspekte für soziale Integrationsbetriebe und Partnerorganisationen in Kooperation mit den Partnerländern Belgien, Spanien und Deutschland; das Ergebnis wird im Mai 2002 im Rahmen einer internationalen Tagung in Graz präsentiert) (Digital NUR unter http://soeb.at/_down/preview-de.pdf) und ergänzender Datensammlung und –auswertung erfolgt eine Kriteriendefinition von Standards in der Sozialwirtschaft im Rahmen der Arbeitsgruppe Sozialgütesiegel.
2) Die Daten transnationaler Partner werden komplementär herangezogen und somit sekundär Schaffung eines internationalen Datenpools per IKT zu sozialen, wirtschaftlichen und ethischen und geschlechtersensiblen Bedingungen der Arbeit im sozialökonomischen Bereich mit den speziellen arbeitsmarktpolitisch relevanten Zielgruppen (besonders langzeitarbeitslose Personen, WiedereinsteigerInnen, Haftentlassene etc.).
3) Erstellung des Kriterienkataloges unter Einbeziehung von ExpertenInneninputs. Pilotdurchführung einer Gütesiegelerhebung bei sozialen Integrationsbetrieben in verschiedenen Bundesländern. Durchführung ergänzender Veränderungen mit Sozialpartnern und den Partnern der Fachebenen insbesondere AMS, und im weiteren mit Experten aus dem universitären Bereich.
4) Erstellung und Operationalisierung von Nachweiskriterien, z.B. sollen konkrete Vorlagen für die Durchführung der Erst- und Wiederbewertung entsprechend der einzelnen Aspekte, also differenzierte Erhebungskriterien pro Bereich festgelegt werden. (vgl dazu Online-Fragebogen im Anhang). Auf Basis des Kriterienkataloges wird eine Art Prüfkatalog inklusive Definitionen und Durchführungsregelungen im Rahme des ExpertInnenarbeitskreises Sozialgütesiegel ausgearbeitet.
5) Festlegung der nationalen Gütesiegelkriterien und umfassende Information sowohl in den einzelnen Bundesländern als auch national. Der laufende Austausch mit internationalen Partnern im Rahmen der transnationalen Partnerschaft in Form von Meetings und Studienreisen sowie im Rahmen von ENSIE (European Network of Social Integration Enterprises) finden laufende Diskussionen zur Verbesserung der Qualität in der Sozialwirtschaft statt und werden immer wieder diesbezügliche Projekte geplant und durchgeführt sowie im Sinne von best-practise zur Verfügung gestellt; dieses Wissen kann in die Entwicklung der Gütesiegelkriterien einfließen..
6) Einrichtung einer Zertifizierungskommission; in dieser Kommission sollten auch die wesentlichen Kooperationspartner wie AMS, Sozialpartner, Finanz- und Wirtschafts-ministerium sowie NGOs vertreten sein sowie weitere ExpertInnen aus dem universitären bzw. wissenschaftlichen Bereich.
7) Vergabeprozess des „Sozialgütesiegels für Soziale Integrationsunternehmen“. Veröffentlichung im Rahmen einer internationalen Konferenz zum Thema: Qualität in der sozialen Wirtschaft.
Operationelle Ziele der Aktion 3 sind einzelne PR-Maßnahmen und die Konferenzen, die die Verbreitung der Arbeitsergebnisse der Entwicklungspartnerschaft Sozialgütesiegel sicherstellen soll. Es sollen auch Publikationen über die Qualitätskriterien erstellt werden, um die Distribution der Ergebnisse auch im Rahmen der transnationalen Partnerschaft zu ermöglichen

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Agreement Summary

Text available in

Die Entwicklungspartnerschaft ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die detaillierte Beschreibung der Zusammenarbeit der PartnerInnen der Entwicklungspartnerschaft ist der Gesellschaftsvertrag (GesbR „Sozialgütesiegel“).
Die Zusammenarbeit der GesellschafterInnen der EP erfolgt grundsätzlich unter der Prämisse der Gleichrangigkeit der GesellschafterInnen.
Detaillierte Beschreibung der Entscheidungsprozesse im Gesellschaftsvertrag.

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