IMPORTANT LEGAL NOTICE
 

 Formation et qualification de gardiennes de jour & Mode de garde flexible ascii version

Luxembourg

 
DP Managing organisation : Confédération Caritas
Other national partners : AFP-Services
Administration de l'Emploi
Forum pour l'emploi asbl
Ministère de l'Education Nationale, de la Formation Profesionnelle et des Sports
Ministère de la Famille, de la Solidarité Sociale et de la Jeunesse
Pro-Actif asbl
EQUAL theme :Equal opportunities - Reconciling family and professional life 
Type of DP :Sectoral - Services 
DP Legal status :Non-profit making organisation 
DP identification :LU-3 
Application phase :Project ended 
Selection date :10-05-2002 
Last update :20-12-2004 
Monitoring: 2002  2003   

Rationale

Text available in

In Luxembourg herrscht zur Zeit ein Deficit bezüglich der Kinderbetreuungseinrichtungen. Einerseits sind diese wenig flexibel in Bezug auf die Öffnunggszeiten und somit ungeeignet für Personen, welche unangepasste Arbeitszeiten haben. Anderseits sind sie geographisch so gelegen, das manche Gebiete des Landes nicht ausreichend mit Kinderetreuungseinrichtungen abgedeckt sind. Diese Defizite erschweren den Zugang zum Arbeitsmarkt, vor allem für Frauen.
Daraus resultierend entwickelt sich ein paralleler Kinderbetreuungsmarkt : verschiedene Personen betreuen fremde Kindern bei sich zu Hause, woraus sich allerdings vielfältige Probleme ergeben. Die Qualität der Betreuung erweist sich oft als nicht ausreichend, ausserdem sind betreffende Personen meist nicht angemeldet, wodurch die typischen Nachteile der Schwarzarbeit zum tragen kommen. Die Folge dieser Entwicklung ist ein über das ganze Land verteiltes Netz unqualifizierter Betreuung. Selbst wenn es diese Frauen nicht an moralischen Werten und Willen fehlt, so ist dies doch bei der Betreuung fremder Kinder oft nicht ausreichend.
Weiterhin fehlt ein offizielles Netz von Tagesmüttern, welche sich mit ihrem Angeot der Kinderetreuung auch an private Betriebe wenden.
Im sozialen Sektor Luxemburgs sind die Arbeitskräfte (ErzieherInnen) relativ jung. Heterogene Gruppen, in Bezug auf Alter und Lebenserfahrung, wären eine interessante Mischung.

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Objective

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1 Ausbildung und Qualifizierung von Betreuerinnen
Die Qualifikation und Ausbildung betreffend müsste zunächst eine Analyse des Ist-Zustandes der Ausbildung und Qualifikation der Kinderbetreuung im In- und Ausland vorgenommen werden, um einen adäquaten Ausbildungsgang für Berufsrückkehrerinnen zu schaffen.
Die Auszubildenden sollen während ihrer Arbeitszeit (berufsegleitend) an einer Ausbildung teilnehmen können, die sie mit einem Zertificat ausstattet, welches ihnen die Kinderbetreuung erlaubt. Weiterhin soll dieses Zertificat ihnen den Zugang zu den anderen edukativen Berufsausbildungen eröffnen, welche das IEES anbietet (éducateur, éducateur gradué). Die Ausbildung richtet sie auch an die Tagesmütter, die bereits im Verzeichnis der Tagesmüttervermittlungen des Landes eingeschrieben sind. (EGCA-Services de placement familial, Croix Rouge Luxembourgeoise, Fir Ons Kanner, AFP-Services).
Die Umsetzung dieses Projektes erfordert die Freisetzung grosser Synergien. Aus diesem Grunde wurden Kontakte zu zahlreichen Entwicklungspartnern aufgenommen, um dem Projeckt den Weg zu bereiten. Dadurch wurden wir einerseits darin bestätigt, dass ein grosser Bedarf an einer Ausbildung besteht, anderseits konnte anhand des Interesses der partner die wahrscheinlichkeit und der Wille zur Konzeptumsetzung geprüft werden.

2. Um besser auf Probleme sowohl der geografischen Lagen (regionaler Mangel an Kinder betreuungseinrichtungen) als durch struktureller Natur (Öffnungszeiten, Alterbeschränkungen, Notfallsituationen) reagieren zu können, sollte zunächst eine Erhebung zwecks Definition der regionalen Bedürfnisse durchgeführt werden.
Mit diesen Informationen als Basis, werden drei mögliche Pools von Lösungsmöglichkeiten ins Auge gefasst :
-Know-How und Erfahrung von Tagesmüttern, welche bei den offiziellen Diensten registriert sind.
-Private Firmen, welche Interesse zeigen, ihrem Personnal Betreuungsmöglichkeiten anzubieten.
-Neue Strukturen : Wir schlagen die Inbetriebnahme von Betreuungseinrichtungen für Kinder ohne Übernachtung vor, (Krippen, Kindergarten, siehe Memorial ANR. 7 vom 8.02.1999) in denen professionnelles Personal areit, welches einerseits aus dem klassischem Erziehungsbereich kommt (ErzieherInnen, SozialpädagogInnen > oftmals sehr jung), anderseits erfahrene (>ältere) Menschen, welche parallel an einer speziellen Ausildung diesbezüglich teilnehmen (siehe Kapitel Ausbildung).
Merkmale dieser neuen Strukturen der Betreuung werden sein :
Dezentralisierung im Bezug auf das Land Luxembourg (Erhebung durchzuführen)
Flexibilltät im Bezug auf die Öffnungszeiten und auf die Bedürfnisse der Eltern
Das Personal dieser Einrichtungen wird sich aus Berufsrückehrerinnen (femmes rentrantes) -an oben genannter Ausbildung teilnehmend- und aus Erziehern zusammensetzen, wobei die erstgenannten eng bei den Kindern bleiben werden, die Erzieher und Sozialpädagogen eher als "Task-Force2 für das qualitative Know-How sorgen werden. In jedem Fall wird sich Betreuung konform der grossherzoglichen Regelungen (Mémorial A-N°7 du 8 février 1999) verhalten.
3. Zielgruppe
Das Konzept FOGAflex ist auf Arbeitsuchende, respektive Berufrückkehrerinnen ausgerichtet. Die Hauptziele sind die Bereitstellung qualitativer Betreuung an Eltern mit Kindern zwischen 0 und 4 Jahren und gleichen Teil die staatlich anerkannte Ausbildung der Betreuerinnen, welche in diesen Einrichtungen arbeiten. Auf der einen Seite profitieren also die Eltem (hauptsächlich die Mütter), die nun wieder auf den Arbeitsmarkt zurückkehren können, auf der anderen Seite profitieren die auszubildenden Betreuerinnen (Berufrückkehrerinnen), welche ein Chance auf eine qualifizierte, berufsbegleîtende Ausbildung haben. Sie können auf den ersten Arbeitsmarkt zurückkehren. Der Kern des Projektes stellt also auf zwei verschiedenen Ebenen die Eingliederung auf den ersten Arbeitsmarkt dar:

1.. Möglichkeit, seine Kinder in professionelle Obhut zu geben, um somit in die Arbeit zurückzukehren

2.. Eingliederung in den Arbeitsmarkt von Berufrückehrerinnen, welche an ein Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung teilnehmen möchten

Die sich daraus ergebende zirkuläre Dynamik sollte eine durchschlagende Wirkung auf verschiedenen Niveaus haben. Zu nennen wären die sinkenden Quoten an Schwarzarbeit, sowie eine Erhöhung des Ausbildungsniveaus und verbesserte Zugangsmöglichkeiten zu anderen sozialen Berufsgängen, sowie:

- Verbesserung der Qualitât der Betreuung (bei Tagesmüttern), Verminderung der nichtqualifizierten Kinderbetreuung

- Erhöhung der Flexibilität: Anpassung an zeitliche Bedürfnisse der Eltern (und Firmen)

- Staatlich anerkannte Ausbildung für Berufsrückkehrerinnen und andere motivierte Personen mit der Aussicht auf eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt

- Qualitätssteigerung der Einrichtungen durch heterogenes Personal

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Innovation


Nature of the experimental activities to be implemented Rating
Training ****
Training on work place ****
Work placement ****
Integrated measures (pathway to integration) ****
Employment creation and support ****
Studies and analysis of discrimination features ***

Type of innovation Rating
Process-oriented ***
Goal-oriented ****
Context oriented ****

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- flexible und dezentralisierte Strukturen :

+Flexibilität: diese Strukturen werden abends und am Wochenende funktionieren

+Geografisch angepasst : diese Strukturen werden genau an die regionalen Mangelsituationen angepasst.

+Dieser Teil des Projektes wird aus den Kenntnissen und Fähigkeiten der einzelnen Entwicklungspartner, die im Betreuungsbereich tätig sind profitieren.

- Vermischung des Know-Hows :

Das Personal wird den Vorteil der Vermischung von professionellen Erziehern und Sozialpädagogen mît erfahrenen Frauen in Bezug auf Kinderbetreuung haben. (Massnahme zur Arbeitsbeschaffung).

Charakteristisch wird sein die Vermengung von

1 Qualität (Erzieher, Sozialpädagogen) : die mobile « Task-Force » garantiert Professionalität und Flexibilität mit

2 Lebenserfahrung (Berufrückkehrerinnen)

Dieser Teil des Projektes (Rückkehr ins Arbeitsleben) wird auf die Fähigkeiten von Pro Actif und dem Forum pour l'emploi.

- Berücksichtigung der Bedürfnisse von mittleren Betrieben :
Dieser Teil des Projektes wird auf die Fähigkeiten des Familienservices aufbauen.

- Staatlich anerkannte Ausbildung :

Das System der parallelen Ausbildung der Berufrückkehrerinnen (Tagesmütter) bietet die Möglichkeit der späteren Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, alsauch die Möglichkeit der weiteren Ausbildung im sozialen Sektor.

Dieser Teil des Projektes profitiert von den Fähigkeiten der EP (Entwicklungspartner, PDD (fr)) Fir ons Kanner (FOK) - Vermittlung von Kinderbetreuung - , welche schon jetzt den bei ihnen registrierten Tagesmüttern eine Ausbildung anbieten und dem Dienst Aide-familial. Ausserdem ist die Zusammenarbeit mit dem LEES, bzw. dem Erziehungsministerium (Ministères de l'Education Nationale et de la Famille) unerlässlich.

Die Einbeziehung so verschiedener Partner (privat + staatlîch) soll die Umsetzung der gesamten Projektes erleichtern, das Pool an Kenntnissen und Fähigkeiten der EP erweitern und letztendlich das Mainstreaming garantieren.

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Budget Action 2

1 000 000 – 1 500 000 €

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Beneficiaries


Assistance to persons 
Unemployed  0.0%  80.0% 
Employed  0.0%  20.0% 
Others (without status, social beneficiaries...)  0.0%  0.0% 
  100.0% 
 
Migrants, ethnic minorities, …  0.0%  0.0% 
Asylum seekers  0.0%  0.0% 
Population not migrant and not asylum seeker  0.0%  100.0% 
  100.0%
 
Physical Impairment  0.0%  0.0% 
Mental Impairment  0.0%  0.0% 
Mental Illness  0.0%  0.0% 
Population not suffering from a disability  0.0%  100.0% 
  100.0% 
 
Substance abusers 0.0%  0.0% 
Homeless  0.0%  0.0% 
(Ex-)prisoners  0.0%  0.0% 
Other discriminated (religion, sexual orientation)  0.0%  0.0% 
Without such specific discriminations  0.0%  100.0% 
  100.0% 
 
< 25 year  0.0%  10.0% 
25 - 50 year  0.0%  90.0% 
> 50 year  0.0%  0.0% 
   100.0% 

Assistance to structures and systems and accompanying measures Rating
Gender discrimination **
Support to entrepreneurship ****
Discrimination and inequality in employment **
Other discriminations ***
Age ***
Low qualification ****
Unemployment ****

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Empowerment

 

 With beneficiaries

Participation
Promoting individual empowerment
Developing collective responsibility and capacity for action
Participation in running and evaluating activities
Changing attitudes and behavior of key actors

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Angebot der flexiblen, professionellen Betreuung für Eltern mit Kindern zwischen 0 und 4 Jahren, sowie zur gleichen Zeit Ausbildungsangebot zur qualifizierten, anerkannten Kinderbetreuerln, welche in diesen Einrichtungen arbeiten werden.

Die Begünstigten des Projektes profitieren demnach auf zweierlei Niveau:

1 . durch die Möglichkeit, ihre Kinder flexibel und dezentralisiert betreuen zu lassen, haben Eltem die Chance, wieder auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Die gilt auch fùr Zeiten, zu denen ein ,normaler" Kindergarten oder Hort nicht geöffnet hat, z.B. früh morgens oder abends. > Erweiterung des elterlîchen Spielraumes bei der Arbeitssuche

2. Stärkung des Ausbildungsniveaus von Berufrückkehrerinnen durch Qualifizierung zur anerkannten Kinderbetreuerin, danach ist ein Übergang auf den Arbeitsmarkt in den Einrichtungen möglich (siehe quantitative Ziele).

 

 Between national partners

Text available in

Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Partner îst Vorraussetzung für den Erfolg des Projektes, wobei folgende Innovationen des Projektes als Stärkung einzelner Partner angesehen werden:

1.. flexible und dezentralisierte Kinderbetreuung

2. Vermischung des Know-Hows, sowie Schaffung neuer Kommunikationswege zwischen den Partner, dadurch evtl. Stärkung angrenzender Bereiche bei den Partnern durch Vernetzung (Synergieeffekt)

3. Bedarfslage von privaten Firmen (fr.: PME) wird berücksichtigt

4. staatlich anerkannte Ausbildung: Kompetenzerweiterung der Ausbildungsinstitutionen

Durch die Zusammenarbeit der EP wird sowohl das soziale als auch das wirtschaftliche Netz gestârkt.

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Transnationality

 

 Linguistic skills

  • français
  • Deutsch
  • English

 Percentage of the budget for transnational activities

  • 5.0%

 Transnational Co-operation Partnerships

Transnational Co-operation Agreement DPs involved
2203 Accueil de l'enfance BEfr 27
FR NAT-2001-10781

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Background

 

 Involvment in previous EU programmes

  • One partner involved in A&E

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National Partners


Partner To be contacted for
Confédération Caritas Co-ordination of experimental activities
Design of the project
DP managing organisation
Evaluation
Monitoring, data collection
Transnational partnership
AFP-Services
Administration de l'Emploi
Forum pour l'emploi asbl
Ministère de l'Education Nationale, de la Formation Profesionnelle et des Sports
Ministère de la Famille, de la Solidarité Sociale et de la Jeunesse
Pro-Actif asbl

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Agreement Summary

Text available in

Ausbildung und Qualifizierung von Kinderbetreuungspersonal und
Flexible und dezentralisierte Kinderbetreuungseinrichtungen- FOGAFlex
___________
Zusammenfassung der Entwicklungspartnerschaft


In Luxembourg herrscht zur Zeit ein grosser Bedarf an Kinderbetreuung. Einerseits sind diese wenig flexibel in Bezug auf die Öffnunggszeiten und somit wenig geeignet für Personen, welche unangepasste Arbeitszeiten haben. Anderseits sind sie geographisch so gelegen, das manche Gebiete des Landes nicht ausreichend mit Kinderetreuungseinrichtungen abgedeckt sind. Diese Strukturmerkmale erschweren den Zugang zum Arbeitsmarkt, vor allem für Frauen.


Daraus resultierend entwickelt sich ein paralleler Kinderbetreuungsmarkt : verschiedene Personen betreuen fremde Kindern bei sich zu Hause. Die Folge ist ein über das ganze Land verteiltes Netz unqualifizierter Betreuung (private Tagesmutter). Selbst wenn es diese Frauen nicht an moralischen Werten und Willen fehlt, so ist dies doch bei der Betreuung fremder Kinder oft nicht ausreichend.

Der Projekt FOGAflex verfolgt zwei Hauptziele: Ausbildung und Qualifizierung von Betreuerinnen sowie die Eröffnung neue Kinderbetreuungsstrukturen.

1 Ausbildung und Qualifizierung von Betreuerinnen:

Die Auszubildenden sollen während ihrer Arbeitszeit (berufsegleitend) an einer Ausbildung teilnehmen können, die sie mit einem Zertificat ausstattet, welches ihnen die Kinderbetreuung erlaubt. Weiterhin soll dieses Zertificat ihnen den Zugang zu den anderen edukativen Berufsausbildungen eröffnen.

2. Eröffnung neuer Strukturen der Kinderbetreuung:

Merkmale dieser neuen Strukturen der Betreuung werden sein : Dezentralisierung im Bezug auf das Land Luxembourg (anhand einer im Oktober 2002 durchgeführten Befragung der Bevölkerung der Region Nordstad), Flexibilität im Bezug auf die Öffnungszeiten und auf die Bedürfnisse der Eltern. Die Eltern beteiligen sich and der Enscheidungsfindung bezüglich der Öffnungseiten (Empowerment).

Die am Projekt beteiligten Partner:

1) Nationale Entwicklungspartnerschaft:

Confédération Caritas Luxembourg (Tête de liste)

Administration de l’Emploi du Luxembourg
AFP-Services
Forum pour l’Emploi
Institut d’Etudes Educatives et Sociales
Ministère de la famille, de la Solidarité sociale et de la Jeunesse
Ministère de l’Education Nationale - Service de la formation professionnelle
ProActif

2) Transnationale Entwicklungspartnerschaft :

Accueil de l’enfance (Befr-27).
Travailler et être parents en milieu rural : un défi à l’espace et au temps (FR-NAT-2001-10781)

Last update: 20-12-2004 dot Top


Confédération Caritas


BP 1721
L-1017 Luxembourg

Tel:+352 40 21 31 240
Fax:+352 40 21 31 209
Email:

 
Responsibility in the DP: Co-ordination of experimental activities
Design of the project
DP managing organisation
Evaluation
Monitoring, data collection
Transnational partnership
Type of organisation:Social economy enterprise
Legal status:Union, Confederation...
Size:Staff 50-250
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Text available in

organisation caritative



Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Achten Manuel +352 40 21 31 240 manuel.achten@caritas.lu manager
Kauffmann Thomas +352 40 21 31 241 thomas.kauffmann@caritas.lu coordination

Last update: 20-12-2004 dot Top


AFP-Services


3, rue du Curé
L-1368 Luxembourg

Tel:+352 46 00 04
Fax:+352 47 00 59
Email:info@afp-services.lu

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Social economy enterprise
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:21-10-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Deepen Marco +352 46 00 04 mdeepen@afp-services.lu coordination
Gansemer Jutta +352 46 00 05 jgansemer@afp-services.lu information

Last update: 20-12-2004 dot Top


Administration de l'Emploi

(ADEM)
10, rue Bender
L-1229 Luxembourg

Tel:+352 478 5300
Fax:
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Employment services
Legal status:Public organisation
Size:Staff 50-250
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Schlösser Pierre 478 5312 pierre.schloesser@adem.etat.lu attache de direction premier en rang

Last update: 20-12-2004 dot Top


Forum pour l'emploi asbl


20, rte d'Ettelbruck
L-9230 Diekirch

Tel:+352 8048851
Fax:
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Employment services
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff < 10
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Kaes Aly 80 48 851 kaesaly@pt.lu President
Wagner Gaby 80 48 851 gwagner@fpe.lu coordination

Last update: 20-12-2004 dot Top


Ministère de l'Education Nationale, de la Formation Profesionnelle et des Sports

(MENFPS)
29, rue Aldringen
L-1118 Luxembourg

Tel:+352 478 5100
Fax:+352 478 5113
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Education / training organisation
Legal status:Public organisation
Size:>250
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Metz Tilly IEES
Prüssen Paul IEES
Schirtz Nathalie 478 5235 schirtz@men.lu chargee de mission, service de la formation professionnelle
Schroeder Aly 478 5235 Directeur, service de la formation professionnelle
Welschbillig Henri Directeur de l'Institut d'Etudes Educatives et Sociales IEES

Last update: 20-12-2004 dot Top


Ministère de la Famille, de la Solidarité Sociale et de la Jeunesse


12-14 avenue Emile Reuter
L-2919 Luxembourg

Tel:+352 478 1
Fax:+352 478 86570
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Public authority (national, regional, local)
Legal status:Public organisation
Size:Staff 50-250
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Jaeger Pierre 478 6528 pierre.jaeger@fm.etat.lu Premier conseiller de Gouvernement
Welter Thierry 478 6579 thierry.welter@fm.etat.lu Attache de gouvernement

Last update: 20-12-2004 dot Top


Pro-Actif asbl


BP 3072
L-1030 Luxembourg

Tel:+352 49942450503
Fax:
Email:

 
Responsibility in the DP:
Type of organisation:Social economy enterprise
Legal status:Non-profit private organisation (including NGO...)
Size:Staff 10-50
NUTS code:LUXEMBOURG (GRAND-DUCHE)
Date of joining / leaving:12-10-2001 /

Text available in

Reinsertion de demandeur d'emploi difficilement plaçable.



Contact person(s)

Name First name Phone E-mail Responsibility
Estgen Anne Pro Actif
Schadeck Robert +352 49 94 24 50 50 1 rschadeck@proactif.lu Administrateur delegue

Last update: 20-12-2004 dot Top



 
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
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Formation et qualification de gardiennes de jour & Mode de garde flexible

Rationale

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Il y a un manque manifeste de structures de garde pour enfants dans le pays. D’une part, elles sont souvent peu flexibles, c’est-à-dire que leurs horaires sont inadaptés à certaines catégories de personnes qui ont des heures de travail décalées. D’autre part, elles sont géographiquement situées de telle façon que certaines régions du pays sont dépourvues de structures de garde. Tout ceci rend l’accès au marché du travail parfois difficile pour les parents, surtout pour les femmes.
Par ailleurs, il se développe un marché de garde parallèle : certaines personnes gardent des enfants à domicile et les problèmes en résultants sont multiples. La qualité de la garde notamment peut s’avérer défaillante, sans oublier que souvent les gardiennes ne sont pas déclarées et peuvent donc subir les conséquences néfastes classiques du travail au noir. Ceci constitue un réseau de garde non qualifié qui ne cesse de s’étendre à travers le pays. Même si ces femmes possèdent de véritables vertus humaines, cela ne suffit pas toujours pour assurer la qualité requise en matière de garde d’enfants.
D’autre part, il manque un réseau officiel d’assistantes maternelles s’adressant plus spécifiquement aux besoins des salariés de PME en ce qui concerne des alternatives plus ponctuelles de garde d’enfants.
Dans le secteur social, la main d’œuvre qualifiée (éducateurs) est relativement jeune. Il serait intéressant de pouvoir disposer d’équipes socio-éducatives plus hétéroclites, surtout au niveau de l’âge et de l’expérience de vie.

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Objective

Text available in

En ce qui concerne la qualification et la formation des gardiennes, la première chose à réaliser est un état des lieux de l’offre de formation et de qualification proposée au Luxembourg et à l’étranger. L’idée étant de proposer une formation qualifiante et adéquate aux femmes rentrantes et aux personnes désirant réorienter leur vie professionnelle.
Ces personnes à former suivront pendant leurs heures de travail, une formation leur conférant une certification de base pour être gardienne. Ce premier certificat leur permettrait, si elles le désiraient par la suite, d’accéder à la formation d’éducateur ou d’éducateur gradué dispensée par l’IEES. Cette même formation s’adresse également aux gardiennes de jour suivies par les services de placement familial et de gardiennage agrées (EGCA-service de placement familial, Croix Rouge Luxembourgeoise, Fir Ons Kanner, AFP-Services).
C’est un projet de grande envergure et des partenaires sont indispensables pour sa réalisation concrète. En ce sens, de nombreux contacts ont déjà été pris dans le but de trouver des partenaires mais aussi pour savoir comment ce projet est accueilli dans les milieux concernés. Ces différentes prises de contacts nous ont confirmé l’intérêt d’un tel projet et en même temps, nous ont permis d’en connaître concrètement la faisabilité.
Pour mieux répondre aux problèmes liés à la localisation des structures de garde et à la rigidité de leurs horaires, il faudra dans un premier temps mener une étude définissant les besoins de garde d’un point de vue géographique et établissant les besoins au niveau des horaires et besoins ponctuels de garde (maladie, rendez-vous professionnels…).
Une fois les besoins ciblés, trois ressources seront prises en considération pour résoudre les problèmes de garde d’enfants auxquels certains parents doivent faire face :
1. Le savoir-faire et l’expérience des gardiennes de jour suivies par les services de placement familial et de gardiennage agréés.
2. Les entreprises privées, au sens où elles seront intéressées par proposer des possibilités de garde à leurs personnels.
3. De nouvelles structures de garde d’enfants.
Dans ce cadre, nous proposons la mise en place de structures d’accueil sans hébergement pour enfants (crèches, foyers de jour) décentralisées et flexibles avec du personnel provenant d’une part du réseau classique qualifié (éducateurs, éducateurs gradués, souvent assez jeunes) et d’autre part de personnes ayant une expérience dans le domaine de la garde d’enfants et (souvent plus âgées) qui seront formées parallèlement à ce métier (cfr volet formation).
Concrètement, il y aurait donc de nouvelles structures de garde d’enfants (dans le projet présent 5 ou 3) qui seraient :
· décentralisées par rapport à Luxembourg (étude à mener pour localiser les besoins au niveau géographique) ;
· flexibles par rapport aux horaires des parents (à établir également selon les besoins – en soirée, le dimanche…).
Le personnel de ces structures sera constitué de « femmes rentrantes » et d’éducateurs. Les premières resteront sur le terrain avec les enfants (que ce soit dans la structure même ou à leur propre domicile), tandis que les éducateurs et éducateurs gradués formeront une « Task Force ambulatoire » qui assurera un apport plus qualitatif au savoir-faire pratique des femmes rentrantes. Toutefois, l’effectif du personnel encadrant sera conforme au Règlement grand-ducal du 28 janvier 1999 relatif aux gestionnaires de structures d’accueil sans hébergement pour enfants actuellement en vigueur (Mémorial A-N°7 du 8 février 1999).

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Innovation

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Elément(s) novateur(s):
· Structure flexible et décentralisée : ce mode de garde d’enfants allie :
- Flexibilité : la structure sera adaptée aux besoins des parents et pourra fonctionner en nocturne et pendant les week-ends ;
- Adaptation géographique : les structures seront idéalement implantées dans les zones géographiques où elles manquent le plus actuellement.
Ce volet du projet profite de l’expérience pratique des partenaires du projet dans le domaine de la garde d’enfants.
· Mixité des savoir-faire : le staff de ces structures aura l’avantage d’inclure des professionnels diplômés (éducateurs) et des femmes expérimentées dans le domaine de garde d’enfants (ceci constitue une mesure de mise au travail). Cette caractéristique novatrice de mixité permet d’assurer :
- la qualité (éducateurs, éducateurs gradués) : la « Task Force ambulatoire » atteste de la qualité de ce système de garde (FLEX) et de par son caractère ambulatoire permet de répondre aux besoins de flexibilité ;
- l’expérience de vie (femmes rentrantes) : ces femmes mettent leur savoir-faire à disposition des enfants tout en étant encadrée.
Pour le volet mise au travail, c’est l’expérience de Pro Actif et de Forum pour l’Emploi qui va être précieuse.
· Prise en compte des besoins et des moyens des entreprises privées, PME
Pour le volet du travail avec les PME, c’est l’expérience de Familien-Services sera précieuse.
· Formation agréée par l’Etat
Le système de formation parallèle des femmes rentrantes, respectivement des gardiennes leur offre une réelle possibilité de réinsertion dans le marché du travail, respectivement un accès à une formation reconnue par l’Etat.
Dans ce cadre, l’action bénéficiera des savoirs des foyers de jour pour enfants, du service aide-familiale et de l’asbl Fir ons Kanner (service de gardiennage et de placement familial) qui organise déjà des formations pour leurs gardiennes de jour. Il va de soi que la collaboration de l’IEES, respectivement des Ministères de l’Education Nationale et de la Famille est indispensable à ce niveau.

C’est tout un secteur du social et des PME qui est impliqué dans ce projet, c’est une mise en réseau des compétences et des expériences. Ceci essentiellement dans le but d’assurer la continuité de telles initiatives. Par l’engagement de plusieurs partenaires et de leurs actions concertées, c’est le mainstreaming qui est visé, encouragé et rendu possible.

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Agreement Summary

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Le Luxembourg manque de structures de garde pour enfants. D’une part, elles sont souvent peu flexibles, c’est-à-dire que leurs horaires sont peu adaptables à certaines catégories de personnes qui ont des heures de travail décalées. D’autre part, elles sont géographiquement situées de telle façon que certaines régions du pays sont dépourvues de structures de garde. Tout ceci rend l’accès au marché du travail parfois difficile pour les parents, surtout pour les femmes.
En conséquence, il se développe un marché de garde parallèle : certaines personnes gardent des enfants à domicile. Cela constitue un réseau de garde non qualifié qui ne cesse de s’étendre à travers le pays. Même si ces femmes possèdent de véritables vertus humaines, cela ne suffit pas toujours pour assurer la qualité requise en matière de garde d’enfants.
Le projet FOGAflex a deux axes principaux : la formation de gardiennes de jour et la création de mode de garde innovateur.
Formation des gardiennes
Les personnes à former suivront pendant leurs heures de travail une formation leur conférant une certification de base pour être gardienne. Par la suite ces personnes pourraient poursuivre des formations supérieures.
Mode de garde
FOGAflex créera de nouvelles structures de garde d’enfants qui seront :
décentralisées par rapport à Luxembourg- Ville et flexibles par rapport aux horaires des parents (à établir également selon les besoins – en soirée, le dimanche…). Ces derniers seront impliqués dans la prise de décision concernant les horaires d’ouverture des structures (empowerment direct)

Les partenaires impliqués dans ce projet sont les suivants :

Partenariat de Développement :

Confédération Caritas Luxembourg (Tête de liste)

Administration de l’Emploi du Luxembourg
AFP-Services
Forum pour l’Emploi
Institut d’Etudes Educatives et Sociales
Ministère de la famille, de la Solidarité sociale et de la Jeunesse
Ministère de l’Education Nationale - Service de la formation professionnelle
ProActif

Partenariat de Coopération Transnationale :

Accueil de l’enfance (Befr-27)
Travailler et être parents en milieu rural : un défi à l’espace et au temps (FR-NAT-2001-10781)

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Empowerment

 With beneficiaries

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Offrir des possibilités de garde flexibles de qualité aux parents de jeunes enfants (O à 4 ans) et, en même temps de proposer des formations de qualité et reconnues aux gardiennes d'enfants faisant partie du staff des structures de garde.
Donc à travers l'essence même du projet, on constate l'intérêt de celui-ci pour les bénéficiaires. Ces derniers sont visés par les deux niveaux du projet :
- premier niveau : par la possibilité de faire garder leurs enfants lors de démarches d'accès au marché du travail, respectivement ensuite pendant les heures de travail (même si les horaires de travail sont hors normes puisque le mode de garde est flexible, selon les besoins) ;
- second niveau : par la mise au travail et la formation qualifiantes dans le domaine de la garde d'enfants.

Ainsi, les parents de jeunes enfants, notamment les femmes, sont à nouveau disponibles pour entrer sur le marché de l'emploi et en même temps, les gardiennes bénéficient d'une formation qualifiante et sont donc dotés de bons acquis pour évoluer dans le marché du travail.

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Empowerment

 Between national partners

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L'implication de nombreux partenaires est primordiale pour la réalisation du projet. Essentiellement de par la nature novatrice de celui-ci

· Structure flexible et décentralisée

· Mixité des savoir-faire

· Prise en compte des besoins et des moyens des entreprises privées, PME

· Formation agréée par l'Etat

C'est tout un secteur du social et des PME qui est impliqué dans ce projet, c'est une mise en réseau des compétences et des expériences. Par l'engagement de plusieurs partenaires et de leurs actions concertées, c'est le secteur de la garde d'enfants qui va être amélioré.

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