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Europäische Ausbildungsallianz

Worum geht es?

Die Europäische Ausbildungsallianz, die gemeinsam von den Generaldirektionen „Bildung und Kultur“ und „Beschäftigung, Soziales und Integration“ koordiniert wird, wurde in der Absicht geschaffen, Behörden, Unternehmen, Sozialpartner, Berufsbildungsträger, Jugendorganisationen und andere wichtige Akteure zusammenzuführen, um Ausbildungsprogramme und -initiativen in ganz Europa zu fördern.

Die drei Schwerpunkte der Allianz sind:

  1. Reform der Ausbildungssysteme
  2. Verdeutlichung der Vorteile von Berufsausbildungen
  3. Intelligenter Einsatz von Finanzmitteln und Ressourcen

Die Allianz wird zwar von der Europäischen Kommission verwaltet, doch hängt ihr Erfolg vom Engagement der teilnehmenden Partner ab, das vor allem im Rahmen des Netzes von Botschaftern und durch Zusagen der Interessenträger zum Tragen kommt.

Sinn und Zweck der Allianz

Lehrstellen und Ausbildung am Arbeitsplatz erleichtern den Übergang von der allgemeinen und beruflichen Bildung zur Arbeitswelt. Es ist erwiesene Tatsache, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Ländern mit einem soliden Berufsbildungssystem niedriger als in Ländern ist, die keine solchen Systeme haben. Die Allianz will durch Verbesserung von Qualität und Angebot der Berufsausbildung die Beschäftigung von Jugendlichen fördern, die Ziele der Jugendgarantie voranbringen und gleichzeitig das Ungleichgewicht zwischen dem Angebot an Qualifikationen und der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt verringern.

Die Beschäftigung von Auszubildenden ist eine für die Unternehmen in der Regel gewinnbringende Investition, sei es schon während der Ausbildung oder unmittelbar danach durch die Beschäftigung umfassend ausgebildeter Mitarbeiter/-innen. Die Auszubildenden und Praktikanten wiederum erhalten die Möglichkeit, wertvolle berufliche Fertigkeiten im Berufsumfeld zu erwerben, wodurch in der Zukunft ein höheres Ausmaß an Beschäftigungsfähigkeit sichergestellt wird. Langfristig tragen Programme wie diese mit hoher Wahrscheinlichkeit zu höheren Steuereinnahmen, niedrigeren Sozialleistungsausgaben und einem hohen Maß an sozialer Eingliederung bei.

Bisherige Maßnahmen

Die Allianz hat die EU-Länder und Interessenträger mobilisiert, bilaterale und nationale Abkommen, Initiativen und Kooperationsmechanismen auf den Weg gebracht, die Reform von Berufsausbildungssystemen unterstützt und die Vorteile der Berufsausbildung verdeutlicht. Ferner hat sie durch Studien und Dialoge an der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen mitgewirkt.

Die Allianz wurde im Juli 2013 mit einer gemeinsamen Erklärungpdf(218 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  der europäischen Sozialpartner (EGB, BusinessEurope, UEAPME und CEEP), der Europäischen Kommission und des Vorsitzes des EU-Rates) ins Leben gerufen. Es folgten eine Erklärung des EU-Rates und Zusagen einzelner EU-Länder.

Außerdem wurden eine Reihe von bilateralen Kooperationsabkommen geschlossen. Deutschland unterstützt Griechenland, Italien, Lettland, die Slowakei und Spanien bei der Reform der beruflichen Aus- und Fortbildung. Rumänien arbeitet mit Österreich, Deutschland und Finnland bei der Schaffung eines hochwertigen Lehrstellenangebots zusammen. Ferner bestehen bilaterale Abkommen zwischen anderen Interessenträgern wie Handels-, Industrie- und Handwerkskammern.

Finanzierung

Die Allianz wird durch verschiedene Finanzierungsformen, Ressourcen und Netze unterstützt:

Broschüre über Finanzierungsmöglichkeiten für Berufsausbildungsprojektepdf(2.09 Mb) Übersetzung für diesen Link wählen 

Zusagen der EU-Länder

Im Anschluss an die Erklärung des EU-Rates zur Europäischen Ausbildungsallianz vom 15. Oktober 2013pdf haben 21 EU-Länder konkrete Zusagen für weitere Schritte zur Verbesserung von Qualität, Umfang und Angebot von Ausbildungsplätzen gemacht:

Alle Zusagen werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Zusagen

Die Allianz begrüßt Kommentare und Zusagen von Akteuren in ganz Europa, die bereit sind, zur Verbesserung von Angebot, Qualität und/oder Attraktivität der Berufsausbildung beizutragen.

Akteure, die an einer Zusage interessiert sind werden gebeten, das Anmeldeformulardoc(39 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  für eine Zusage auszufüllen und an die Allianz unter dieser Adresse zu schicken: eafa@ec.europa.eu.

Bisherige Kommentare und Zusagen:

Unternehmen

Handels-, Industrie- und Handwerkskammern

Sozialpartner

Berufliche Aus- und Fortbildungsträger

Andere

Botschafterinnen und Botschafter

Es handelt sich um ein Netz von Fachleuten der Branche, die bereit sind, Wissen und Erfahrungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auszutauschen und sie bei der Schaffung von hochwertigen Lehrstellen in Europa zu unterstützen.

Für Ihre Bewerbung als Botschafter/-in füllen Sie bitte das Formulardoc(41 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  aus und schicken es an die Allianz. Auch für eine Kontaktaufnahme mit einer Botschafterin/einem Botschafter füllen Sie bitte das Formulardoc(44 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  aus und schicken es an die Allianz.

Liste der Botschafter/-innen

UnternehmenBrancheLandSprachenNiveau
AequorLandwirtschaft, Gartenbau, Lebensmittelindustrie, natürliche UmweltNiederlandeNiederländisch,
Englisch,
Deutsch

I
II
III

Apprenticeships 4, EnglandbranchenübergreifendVereinigtes KönigreichEnglischI
II
III
Deutsche TelekomIKT-TechnologieDeutschlandEnglisch
Deutsch
I
II
emh-GruppeSozialer Wohnungsbau

Vereinigtes Königreich

EnglischI
II
III
Employment Pathways Community Interest CompanyAlle Branchen

England
Wales

EnglischI
II
III
GI-GruppeBeschäftigung und Einstellung, Einzel- und Großhandel, Metallindustrie, FertigungItalien
Vereinigtes Königreich
Italienisch
Englisch
I
II
III
KONEAufzugindustrieItalienItalienisch
Englisch
I
II
Morrison Utility ServicesEnergy & UtilitiesEnglandEnglishII
NestléLebensmittelindustrie, Fertigung, Verwaltung, Verkauf, Marketing, Finanzen, Technik, Forschung und EntwicklungEU-Mitgliedstaaten
EFTA-Länder
EU-Kandidatenländer
Alle gängigen
EU-Sprachen
I
PhilipsMetall, Fertigungs- und VerarbeitungsindustrieNiederlandeNiederländisch
Englisch
I
II
ProActive Training & Skills Services LtdKunst, digitale und kreative Medien, Beherbergungs- und Verpflegungsdienste, VerlagswesenVereinigtes Königreich
Belgien
Niederlande
EnglischI
II
III
REPSOLEnergieSpanienSpanisch
Englisch
I
SAPIT-WirtschaftDeutschland
Schweiz
Deutsch
Englisch
II
SiemensEnergieeffizienz, industrielle Produktivität, intelligente Infrastrukturen, GesundheitswesenÖsterreich
Spanien
Vereinigtes Königreich
Ungarn
Portugal
Deutschland
viele
EU-Sprachen
I
II
III
Skills CFAUnternehmensverwaltung, Personalwesen, ManagementVereinigtes Königreich
Frankreich
Deutschland
Englisch
Deutsch
I
II
III
SonaeEinzelhandelPortugalPortugiesisch
Englisch
II
III
Telecom ItaliaTelekommunikationItalienItalienisch
Englisch
I
II

Beteiligungsgrad. Niveau 1: Förderung, Reden und Interviews. Niveau 2: Expertenberatung via E-Mail, Telefon oder am Arbeitsplatz. Niveau 3: Projektberatung bei der Entwicklung neuer Berufsbildungsprogramme.

Die Kommission ist nicht verantwortlich für die Tätigkeiten der Botschafter/-innen

 

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