Navigationsleiste

Faktengestützte Politik im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung

Worum geht es?

Eine solide Faktengrundlage und zuverlässige Analysen sind grundlegende Voraussetzungen für fundierte politische Diskussionen und Entwicklungen im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Um zu gewährleisten, dass diesem Grundsatz bei der Umsetzung des strategischen Rahmens Rechnung getragen wird, stützt sich die Kommission insbesondere auf Benchmarks und Schlüsselindikatoren, Studien, internationale Erhebungen und Sekundäranalysen.

Die europäischen Benchmarks geben Ziele vor, die bis 2020 in folgenden Bereichen erreicht werden sollen:

  • frühe Schulabgänger
  • Hochschulabschlüsse
  • Grundfertigkeiten
  • frühkindliche Bildung
  • lebenslanges Lernen
  • Übergang in den Arbeitsmarkt
  • Mobilität zwischen Ländern

Ferner werden Schlüsselindikatoren zur Beobachtung von Fortschritten in verschiedenen anderen prioritären Bereichen verwendet, für die es derzeit keine Benchmarks gibt, darunter Sprachen, Qualifikationen von Erwachsenen, Lehrkräfte, Investitionen in allgemeine und berufliche Bildung, IKT in der Bildung, Unternehmergeist in der Bildung und Berufsbildung.

Was tut die Kommission?

Im jährlichen Anzeiger für die allgemeine und berufliche Bildung berichtet die Kommission über die Fortschritte im Hinblick auf die ET2020-Benchmarks und ‑Schlüsselindikatoren, einschließlich des Europa-2020-Kernziels für diesen Bereich. Der Anzeiger gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bildungssysteme in ganz Europa. Dazu gehören auch 28 länderspezifische Berichte und ein Online-Tool zur Visualisierung der Daten.

Um den politischen Dialog zu neuen und sich abzeichnenden Fragen zwischen den EU-Ländern zu erleichtern, führt die Kommission Studien durch und stützt sich auf Analysen, Prognosen und Informationen auf Systemebene von anderen Organisationen, Agenturen und Kommissionsdienststellen.

Ferner arbeitet die Kommission mit EURYDICE, Cedefop und der Gemeinsamen Forschungsstelle zusammen, um ihr Wissen über die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung auszubauen.

Bisherige Maßnahmen

Die Kommission hat mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Qualifikationen getroffen. Die Durchführung internationaler Studien ist dabei einer der Hauptbereiche von gemeinsamem Interesse. 2013 haben die Kommission und die OECD die Ergebnisse zweier Kompetenzmessungen veröffentlicht: die internationale Schulleistungsstudie (PISA) und die Erhebung über die Kompetenzen von Erwachsenen (PIAAC).

Die Zusammenarbeit mit der OECD umfasst auch Kompetenzstrategien, unternehmerische Einrichtungen und die Effizienz von Schulsystemen.

Nächste Schritte
 

How can we help?