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Strategischer Rahmen – allgemeine und berufliche Bildung 2020

Rolle der EU in der allgemeinen und beruflichen Bildung

Jedes EU-Land ist selbst für seine Bildungs- und Ausbildungssysteme verantwortlich. Rolle der EU-Politik ist es, nationale Maßnahmen zu unterstützen und bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen zu helfen, beispielsweise im Zusammenhang mit alternden Gesellschaften, Qualifikationsdefiziten der Arbeitnehmer und dem globalen Wettbewerb. „Allgemeine und berufliche Bildung 2020“ (ET 2020) ist der Rahmen für die Zusammenarbeit in diesem Bereich.

ET 2020 ist ein Forum für den Austausch bewährter Verfahren, für gegenseitiges Lernen sowie für die Sammlung und Verbreitung von Informationen und Daten über erfolgreiche Maßnahmen. Die Länder erhalten hier Rat und Unterstützung für politische Reformen.

Um die erfolgreiche Umsetzung von ET 2020 zu gewährleisten, entwickeln Arbeitsgruppen, die aus von den EU-Ländern benannten Experten und anderen wichtigen Interessenträgern bestehen, gemeinsame Instrumente und politische Leitlinien auf EU-Ebene.

Über Erasmus+ werden Finanzmittel für strategische Unterstützung, innovative Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Lernen und Bildung auf allen Ebenen und für alle Altersgruppen bereitgestellt.

Im Rahmen von ET 2020 haben die EU-Länder 2009 vier gemeinsame Ziele zur Bewältigung der Herausforderungen in den Aus- und Weiterbildungssystemen bis 2020 festgelegt:

Für den Bildungsbereich hat die EU folgende Zielvorgaben festgelegt, die bis 2020 erreicht werden sollen:

Bisherige Maßnahmen

Im Jahr 2014 haben die Kommission und die EU-Länder eine Bestandsaufnahme durchgeführt, um die seit dem gemeinsamen Bericht von 2012 erzielten Fortschritte zu bewerten und die künftigen Schwerpunkte für die Zusammenarbeit im Bildungsbereich auf europäischer Ebene vorzubereiten.

Eingegangene Beiträge:

  • ET 2020 – nationale Berichte
  • ET 2020 – unabhängige Bewertung durch den Auftragnehmer Ecorys
  • jährliches Forum für allgemeine und berufliche Bildung und Jugend (9./10. Oktober 2014)
  • Beiträge von Interessenträgern

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bestandsaufnahme hat die Kommission sechs neue Prioritäten für 2016–2020 vorgeschlagen. Der gemeinsame Bericht der Kommission und der Mitgliedstaaten wurde im November 2015 auf der Ratstagung der Bildungsminister verabschiedet.

Nächste Schritte

Die Fortschritte im Hinblick auf die EU-Zielvorgaben werden jährlich im Anzeiger für die allgemeine und berufliche Bildung bewertet.

Die Europäische Kommission und der Rat der Europäischen Union haben sich auf gemeinsame Prioritäten im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung für 2020 geeinigt. Nun wird es vorrangig um die wirksame Umsetzung dieser Prioritäten gehen, insbesondere im Rahmen der ET-2020-Arbeitsgruppen.

 

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