Der Monitor für die allgemeine und berufliche Bildung (Education and Training Monitor) ist eine jährliche Veröffentlichung, die die Entwicklung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in der EU erfasst. Er trägt den Zielen des strategischen Rahmens der EU für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020), der Gesamtstrategie der Kommission für Wachstum und Beschäftigung (Europa 2020) und dem Europäischen Semester, also dem Zyklus für die wirtschaftspolitische Koordinierung, Rechnung.

Der Monitor veranschaulicht die Fortschritte der EU und der einzelnen EU-Länder in Bezug auf

  • die Ziele der Strategie Europa 2020 für Schulabbrecher- und Hochschulabschlussquoten;
  • die Benchmarks im Abschnitt Bildung und Ausbildung der Strategie 2020, und zwar für frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Erwachsenenbildung, unterdurchschnittliche Grundfertigkeiten sowie Beschäftigungsfähigkeit von jungen Hochschulabsolventen/-innen;
  • bereichsübergreifende prioritäre Angelegenheiten wie die Finanzierung von Bildung und die berufliche Weiterbildung von Lehrkräften.

Durch internationale Vergleiche und Länderanalysen gibt der Monitor Anstöße zur Debatte über vorrangige Bildungs- und Ausbildungsthemen, trägt zur Debatte über nationale Bildungsreformen bei und stellt eine zuverlässige und aktuelle Informationsquelle für wechselseitiges Lernen zwischen den EU-Mitgliedstaaten (Peer-Learning) dar.

Der Monitor beruht auf einer Fülle von quantitativen und qualitativen Quellen, darunter Eurostat-Daten, OECD-Studien und -Erhebungen, einer vom Eurydice-Netz durchgeführten Analyse der Bildungssysteme, einer quantitativen Analyse von Umfragedaten sowie wissenschaftlichen Netzen.

Monitor für die allgemeine und berufliche Bildung 2016

Flaggen ©Alhovik

Fragen

Wenn Sie Fragen zur Ausgabe 2016 des Monitors für die allgemeine und berufliche Bildung haben oder Daten zu den Tabellen und Abbildungen anfordern möchten, wenden Sie sich bitte an eac-monitor@ec.europa.eu.

Folgen Sie uns auf Twitter: @EUErasmusplus und #ETMonitor