Worum geht es?

Immer mehr Schulkinder in der EU haben eine andere Muttersprache als die Unterrichtssprache. Ihr Anteil schwankt erheblich zwischen den Mitgliedstaaten: In Polen beträgt er lediglich 1 %, in Luxemburg 40 %.

Kinder mit Migrationshintergrund können den Schulalltag durch eine Vielzahl von Sprachen und Sprachkenntnissen bereichern und bieten damit auch ihren Schulkameraden und der Gesellschaft insgesamt einen potenziellen Vorteil. Wie die Schulen dieses sprachliche Potenzial nutzen können, ist daher eine vordringliche Frage.

Warum ist das notwendig?

Kinder mit Migrationshintergrund verfügen in der Regel über schlechtere Grundkenntnisse als ihre gleichaltrigen Klassenkameraden. Die Schulen müssen ihre Lehrmethoden anpassen und konstruktiv und positiv mit dem Sprachhintergrund dieser Kinder umgehen, um allen die Chance auf eine erfolgreiche Schullaufbahn zu geben.

Bisherige Maßnahmen

Die Europäische Kommission hat die Einrichtung eines Netzwerks zur Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund finanziert: Sirius. Dieses Netzwerk betreibt Forschung und Strategieentwicklung auf dem Gebiet des Sprachenlernens und hat ein einschlägiges Themendossier erstellt.

Die Europäische Kommission hat mit den Mitgliedstaaten zusammengearbeitet, um erfolgreiche Strategien für das Sprachenlernen in einem mehrsprachigen Umfeld zu ermitteln und den Austausch bewährter Verfahren in der Praxis zu erleichtern. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit und einer umfassenden Bestandsaufnahme der einschlägigen Literatur findet sich in dem Bericht Fremdsprachenunterricht und Sprachenlernen in vielsprachigen Schulklassen

български (bg) čeština (cs) dansk (da) Deutsch (de) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) .

Er wird mit den Mitgliedstaaten unter anderem im Zusammenhang mit der Reaktion des Bildungssektors auf die derzeitige Flüchtlingskrise unter Berücksichtigung der Pariser Erklärungpdf(501 kB)

Deutsch (de) English (en) français (fr) erörtert.

Nächste Schritte

Das Programm Erasmus+ bietet neue Möglichkeiten wie etwa die Erprobung politischer Maßnahmen und breit angelegte Partnerschaften zur Entwicklung neuer Strategien für den Fremdsprachenunterricht und das Sprachenlernen in vielsprachigen Schulklassen.

Gemeinsam mit dem Europarat und seinem Fremdsprachenzentrum wird die Kommission die Entwicklung und Verbreitung innovativer Methoden für den Sprachunterricht in vielsprachigen Schulklassen fördern.

Im Rahmen ihrer breiteren Strategie für die Lehrberufe

български (bg) čeština (cs) dansk (da) Deutsch (de) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) wird die Kommission Lehrkräfte vielsprachiger Schulklassen mit zusätzlichen Ressourcen unterstützen.