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Steuerung und Finanzierung

Worum geht es?

Die Art und Weise, wie Hochschulsysteme organisiert, gesteuert und finanziert werden, hat erhebliche Auswirkungen auf ihre Wirksamkeit insgesamt. Daher wird in der Europa-2020-Strategie der EU betont:

Wo liegt das Problem?

Während sich das Ausgabenniveau zwischen den EU-Ländern erheblich unterscheidet, sind die Investitionen in den Hochschulbereich in Europa insgesamt gesehen zu gering: 1,3 % des BIP im Durchschnitt, gegenüber 2,7 % in den USA und 1,5 % in Japan. Der derzeitige Zwang zur Haushaltskonsolidierung hat auch die öffentlichen Investitionen zusätzlich unter Druck gesetzt. Daher ist von entscheidender Bedeutung, dass sich die Investitionen optimal auszahlen.

Diese Herausforderungen erfordern mehr Flexibilität: Autonome Bildungseinrichtungen können sich leichter spezialisieren, indem sie die Lehr- und Forschungsleistung verbessern und Exzellenz fördern. Doch oft schränken rechtliche, finanzielle und administrative Hürden die Freiheit der Hochschulen ein, Strategien und Strukturen selbst zu bestimmen und sich von ihren Mitbewerbern abzuheben.

Bisherige Maßnahmen

Über die Forschungsförderung und politische Zusammenarbeit unterstützt die Kommission die EU-Länder bei der Entwicklung wirksamer Steuerungs- und Finanzierungsmodelle im Hochschulbereich.

Die Länder-Workshops, die im Rahmen der offenen Koordinierungsmethode im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung organisiert werden, konzentrieren sich auf Fragen wie institutionelle Steuerung und leistungsbezogene Finanzierung.

 

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