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Förderung der Erwachsenenbildung

Was tut die Kommission?

Die Kommission arbeitet bei der Umsetzung der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung mit 32 Ländern zusammen. In der Agenda wird betont, wie wichtig es ist, die Beteiligung an Erwachsenenbildung aller Art (formales, nicht formales und informelles Lernen) zu erhöhen, und zwar sowohl zum Erwerb neuer Qualifikationen als auch für eine aktive Bürgerbeteiligung oder zur persönlichen Entwicklung und Entfaltung.

So lenkt die Kommission beispielsweise ein Netz nationaler Koordinatorenpdf(126 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  , die die Erwachsenenbildung in ihren Ländern fördern, politische Empfehlungen geben, Unterstützung leisten und bewährte Verfahren zusammentragen und weitergeben. Die Kommission arbeitet auch mit einer Reihe europäischer Vereinigungen, Netze und Arbeitnehmerorganisationen zusammen, um Erwachsenenbildung zu fördern.

Wo liegt das Problem?

Mehr Erwachsenenbildung kann dazu beitragen, dass Europa die Wirtschaftskrise bewältigt, der Bedarf an neuen Kompetenzen gedeckt wird und die alternde Erwerbsbevölkerung produktiv bleibt. Lernen ist auch für soziale Integration und aktive Bürgerbeteiligung von entscheidender Bedeutung. Heutzutage können sich die Menschen nicht mehr darauf verlassen, dass die in der Schule erworbenen Kompetenzen bis zum Ende ihres Arbeitslebens ausreichen.

Die Beteiligung an Erwachsenenbildung variiert erheblich zwischen den EU-Ländern: zwischen 1,4 % und 31,6 % (Zahlen aus dem Jahr 2012), wobei die Zahlen insgesamt stagnieren. Vor allem bei gering qualifizierten und älteren Erwachsenen ist die Beteiligung besonders niedrig. Durch Maßnahmen auf europäischer Ebene wird das Wissen über erfolgreiche Strategien verbreitet, Unterstützung geleistet und ein besserer Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern ermöglicht.

Bisherige Maßnahmen?

Um die Erwachsenenbildung zu fördern,

  • haben sich die EU-Länder zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 15 % der Erwachsenen zwischen 25 und 64 Jahren teilnehmen. 2012 lag die durchschnittliche Beteiligung bei 9 %, und nur fünf EU-Länder hatten den Zielwert erreicht;
  • veröffentlicht die Kommission Indikatoren und Daten zur derzeitigen Lage in den Mitgliedstaaten sowie Berichte über die Fortschritte bei der Umsetzung von Strategien und schlägt neue Maßnahmen vor;
  • erleichtert die Kommission den Austausch bewährter Verfahren und das kollegiale Lernen (Peer Learning) im Rahmen des Arbeitsprogramms „Allgemeine und berufliche Bildung 2020“. Zudem wurden für begrenzte Zeit Arbeitsgruppen und Netzwerke zu bestimmten Themen eingerichtet;
  • hat die Kommission Studien in Auftrag gegeben, die Fakten und Daten für eine wirksamere Politik liefern sollen.
 

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