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Zusammenarbeit mit Unternehmen

Worum geht es?

Die Systeme für die berufliche Aus- und Weiterbildung reagieren durch Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts.

Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten sollen Qualifikationsdefizite abbauen, indem sie branchenspezifische Bedürfnisse des Arbeitsmarkts und die Nachfrage nach einem oder mehreren Berufsprofilen ermitteln und/oder die Reaktionsfähigkeit der Systeme der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf diese Bedürfnisse verbessern.

Programminhalte

Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten sind transnationale Projekte, in denen bestehender und aufkommender Qualifikationsbedarf in einem Wirtschaftszweig bestimmt oder formuliert und/oder dieser Bedarf in Lehrpläne umgesetzt wird.

Dabei geht es vor allem um digitale Fertigkeiten, da diese in allen Berufsprofilen auf dem gesamten Arbeitsmarkt immer wichtiger werden.

Auch der Übergang zur Kreislaufwirtschaft muss durch Änderungen der Qualifikationen und der nationalen Bildungs- und Ausbildungslehrpläne unterstützt werden, um den drängenden Bedarf an umweltbezogenen Kompetenzen zu decken.

Projekte zur Verwirklichung dieser Ziele können sich für eines der folgenden Lose bewerben:

Los 1: Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten für die Bestimmung von Qualifikationsbedarf werden auf Branchenebene herausfinden, wo genau Bedarf und Lücken bestehen. Die Lücken können durch Bereitstellung von Schulungen ausgeglichen werden, die sowohl im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung (Los 2) als auch in anderen Ausbildungsformen stattfinden können.

Los 2: Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten zur Gestaltung und Bereitstellung beruflicher Aus- und Weiterbildung arbeiten gemeinsame Bildungsinhalte für eine oder mehrere ähnliche Berufsfelder in einer Branche und Lehr- und Ausbildungsmethoden aus. Besonderes Augenmerk gilt dem Lernen am Arbeitsplatz, bei dem die Auszubildenden die für den Arbeitsmarkt erforderlichen Fertigkeiten erwerben. Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten (Los 2) sind zur Anwendung EU-weiter Instrumente und Tools wie EQR, ECVET und EQAVET erforderlich.

Wer kann teilnehmen?

In der Regel zielen die Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten auf die Zusammenarbeit zwischen Organisationen, die in Programmländern ihren Sitz haben. Doch auch Organisationen aus Partnerländern können in eine solche Allianz als Partner (nicht als Antragsteller) einbezogen werden, sofern ihr Beitrag einen Mehrwert für das Projekt liefert.

Folgende Akteure kommen in Frage:

  • Sozialpartner, Kammern, Berufs- oder Branchenverbände

  • Branchenräte für Qualifikationen

  • Berufsbildungsanbieter und ihre Verbände

  • Arbeitsämter

  • Unternehmen

  • Behörden

  • Wirtschaftsentwicklungs- und Forschungsagenturen

  • Organisationen für die Laufbahn- und Berufsberatung

Antragstellung

Jedes Jahr wird eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Anträge sind an die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) zu richten.

 

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