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Jean Monnet – Möglichkeiten für Lehre und Forschung

Worum geht es?

Die Jean-Monnet-Aktivitäten ermöglichen es, an Hochschuleinrichtungen eine europäische Dimension einzuführen.

Programminhalte

Jean-Monnet-Lehrstühle sind Lehrstühle für Professoren/Professorinnen oder sonstige angesehene Hochschullehrer/-innen, die sich auf EU-Studien spezialisiert haben. Die Lehrstühle sind personengebunden, und die betreffende Lehrtätigkeit muss pro Studienjahr mindestens 90 Stunden umfassen. Zu dieser Lehrtätigkeit werden sowohl die Stunden gerechnet, die in Vorlesungen, Seminaren und Tutorien in unmittelbarem Kontakt mit den Studierenden verbracht werden, als auch entsprechende Leistungen im Rahmen von Fernunterricht, bei denen die Studierenden nicht persönlich betreut oder beaufsichtigt werden. Die Person gilt als Mentor/-in und Berater/-in der nächsten Generation von Lehrkräften und Forschern/Forscherinnen. Zusätzlich gibt sie künftigen Fachkräften vertiefte Beratung zum europäischen Aspekt bestimmter Themengebiete.

Jean-Monnet-Module sind kurze Lehrprogramme (oder Kurse) zu EU-Studien an Hochschuleinrichtungen. Jedes Modul umfasst pro Studienjahr eine Lehrtätigkeit von mindestens 40 Stunden (zu denselben Bedingungen wie für Jean-Monnet-Lehrstühle, siehe oben). Die Module können sich auf ein bestimmtes Teilgebiet des Bereichs EU-Studien konzentrieren oder multidisziplinär angelegt sein und daher die Mitarbeit mehrerer Lehrbeauftragter und Experten/Expertinnen erfordern.

Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren fungieren als Forschungs- und Wissenszentren im Zusammenhang mit EU-Themen. Die akademische Verantwortung für die Spitzenforschungszentren liegt jeweils beim Inhaber eines Jean-Monnet-Lehrstuhls. Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren bündeln das Wissen und die Kompetenz hochrangiger Experten/Expertinnen (u. a. Inhaber/-innen von Jean-Monnet-Lehrstühlen und Lehrbeauftragte von Jean-Monnet-Modulen) und sollen zur Entwicklung von Synergien zwischen den verschiedenen Disziplinen und Ressourcen im Bereich EU-Studien sowie zur Entwicklung gemeinsamer länderübergreifender Aktivitäten und struktureller Verbindungen mit Hochschuleinrichtungen in anderen Ländern beitragen. Außerdem gewährleisten die Spitzenforschungszentren die nötige Offenheit gegenüber der Zivilgesellschaft. Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren tragen erheblich dazu bei, Studierende aus normalerweise nicht mit EU-Themen befassten Fakultäten sowie politische Entscheidungsträger, Beamte, Organisationen der Zivilgesellschaft und die breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Wer kann teilnehmen?

Hochschullehrer/-innen und Forscher/-innen im Bereich EU-Studien und Hochschuleinrichtungen weltweit sind teilnahmeberechtigt. Die Bewerbung ist von einer Hochschuleinrichtung einzureichen, die in einem Programmland oder einem Partnerland ansässig ist. Hochschuleinrichtungen in Programmländern müssen über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen. Beteiligte Hochschuleinrichtungen aus Partnerländern benötigen diese nicht.

 

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