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Studierendenmobilität

Zeitraum

Studierende können für einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten zu Lern- oder Praktikumszwecken ins Ausland gehen. Dabei können sie Finanzhilfen für insgesamt bis zu zwölf Monaten pro Studiengang erhalten:

  • im Grundstudium (Bachelor oder gleichwertig) einschließlich Kurzstudiengängen (EQR-Stufen 5 und 6),
  • im Hauptstudium (Master oder gleichwertig – EQR-Stufe 7) und
  • im Promotionsstudium (Promotion oder EQR-Stufe 8).

Bei Absolventen, die ihr Studium erst vor Kurzem abgeschlossen haben, wird die Dauer eines Praktikumsauf den Höchstzeitraum von zwölf Monaten des Studiengangs angerechnet, in dem sie die Förderung des Praktikums beantragen.

Bedingungen

Studierende müssen an einer Hochschuleinrichtung eingeschrieben sein und ein Fach studieren, das mit einem anerkannten akademischen Grad (bis hin zur Promotion) abgeschlossen wird.

Die Mobilitätsmaßnahme erfolgt im Rahmen einer vor dem Austausch zwischen der entsendenden und aufnehmenden Einrichtung getroffenen „interinstitutionellen Vereinbarung“. Beide Einrichtungen müssen über eine Erasmus-Charta für die Hochschulbildungverfügen (sofern in einem Programmland angesiedelt).

Vorkehrungen

Vor der Abreise erhält die/der Studierende

  • eine von ihr/ihm selbst und der entsendenden Hochschuleinrichtung unterzeichnete Finanzhilfevereinbarung für die Mobilitätsphase;
  • eine „Lernvereinbarung“ mit dem zu absolvierenden Studienprogramm, der die/der Studierende, die entsendende und die aufnehmende Einrichtung zugestimmt haben;
  • die „Erasmus-Studierendencharta“, in der ihre/seine Rechte und Pflichten für den Studienaufenthalt im Ausland beschrieben sind.

Am Ende des Auslandsaufenthalts:

  • Die aufnehmende Einrichtung stellt der/dem Studierenden und der entsendenden Einrichtung einen Leistungsnachweis aus, in dem bestätigt wird, dass das vereinbarte Studienprogramm absolviert wurde, und die Lernergebnisse aufgeführt werden.
  • Die entsendende Einrichtung muss Aktivitäten, die während der Mobilitätsphase gemäß der Lernvereinbarung erfolgreich abgeschlossen wurden, akademisch voll anerkennen, auf der Basis von ECTS-Punkten oder einem vergleichbaren System. Die Mobilitätsphase sollte auch im Diplomzusatz vermerkt werden.
Finanzielle Unterstützung / Gebühren

Studierende können eine EU-Finanzhilfe als Beitrag zur Deckung der Reise- und Aufenthaltskosten in Zusammenhang mit ihrem Auslandsaufenthalt erhalten.

Studierende sind von Studien-, Registrierungs-, Prüfungs-, Labor- und Bibliotheksgebühren an der aufnehmenden Einrichtung befreit, unabhängig davon, ob sie eine Erasmus+-Finanzhilfe erhalten oder nicht.

Bei Studierenden, die eine nationale Finanzhilfe oder ein Darlehen erhalten, sollten die Zahlungen während des Auslandsaufenthaltes weiterlaufen.

Bewerbung

Interessierte Studierende wenden sich an das akademische Auslandsamt und/oder Erasmus+-Büro ihrer entsendenden Hochschule. Dort erhalten sie Informationen zu den Möglichkeiten für ein Auslandsstudium sowie zu den Modalitäten für die Bewerbung und die Beantragung einer EU-Finanzhilfe im Rahmen von Erasmus+.

Häufig gestellte Fragen

Bevor Sie sich mit weiterführenden Fragen an Ihre Einrichtung, Ihre nationale Agentur oder Ihr nationales Büro wenden, schauen Sie bitte erst unter den häufig gestellten Fragenpdf(276 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  nach.

Erfahrungsbericht

In diesem Video erzählt Brechje Schwachofer, Botschafterin der Niederlande in Zypern, wieso ihr Erasmus-Austausch auch für ihre jetzige Tätigkeit beim Auswärtigen Dienst der Niederlande wichtig war.

 

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