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Die Europäische Integration erklären: 20 Jahre weltweite Förderung von EU-Studien in der Welt

Mit der diesjährigen Jean-Monnet-Konferenz wird das 20 jährige Bestehen des Programms Jean Monnet und der Beitrag akademischer Studien für den europäischen Integrationsprozess und für ein besseres Wissen über die EU in der Welt gewürdigt. Professoren für EU-Studien, die durch das Jean-Monnet-Programm unterstützt werden, bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, die sie bei der Wissensvermittlung über Europa gesammelt haben, um eine Debatte zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern der Zivilgesellschaft aus der gesamten Welt über aktuelle Fragen der EU-Politik – einschließlich der konstitutionellen Entwicklung der EU, des derzeitigen Wirtschaftsabschwungs und des Euro – zu bereichern.
Die Jean-Monnet-Konferenz 2009 findet am 7. und 8. September in Brüssel statt. Sie trägt den Titel „20 years of support to European Integration Studies: From the Jean Monnet Action to the Jean Monnet Programme“ . Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der EU­-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel' , werden an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Seit 1989 hat die EU Studien zur europäischen Integration weltweit durch Aktionen gefördert, die heute unter dem Jean-Monnet-Programm zusammengefasst sind. Das Programm unterstützt Professoren des Fachbereichs europäische Integrationsfragen in Universitäten aus 62 Ländern auf fünf Kontinenten und erreicht so jährlich eine Viertel Million Studierende.

Präsident Barroso erklärte: „Die Daseinsberechtigung der Europäischen Union besteht darin, das Selbstvertrauen und die Selbstbestimmung der Europäer zu stärken, ihre Rechte zu schützen und den sozialen Fortschritt zu unterstützen. Im Zeitalter der Globalisierung stellt die EU für die Europäer bei ihrem Unterfangen für die Gestaltung einer besseren Zukunft einen wirklichen Mehrwert dar und ermöglicht es ihnen, die Welt zu gestalten, in der wir mit einem sicheren Gefühl leben. Nach jahrzehntelanger Erfahrung in der transnationalen Zusammenarbeit ist die EU ein natürlicher Prüfstand für die Globalisierung und ein Musterbeispiel für Global Governance. Jean Monnet meinte, die Gemeinschaft selbst sei lediglich ein weiterer Schritt zu den Organisationsformen der künftigen Welt. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Jean-Monnet-Programm ein wichtiges Instrument zur Analyse und Förderung unseres europäischen Modells transnationaler Zusammenarbeit in Europa und in der Welt.

Kommissar Figel' unterstrich, dass „das Jean-Monnet-Netz eine einzigartige Bündelung von Spitzenforschung und Fachwissen in europäischer Integration darstellt. Seine Professoren und Hochschulexperten sind Fachleute von Weltrang, die eine wichtige Rolle spielen, Europa den Bürgern inner- und außerhalb Europas zu erklären.

Auf der diesjährigen Jean-Monnet-Konferenz stellen Professoren aus allen fünf Kontinenten Überlegungen über ihre Erfahrungen der vergangenen zwanzig Jahre in Forschung und Lehre von EU-Studien in ihren Ländern sowie über die Auswirkungen der EU-Studien auf die Beziehungen zwischen ihren Heimatländern und der EU an.


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