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Erasmus Mundus: Mehr Stipendien für die Länder des arabischen Frühlings

Die Europäische Kommission hat die Anzahl der Bildungs- und Lehrstipendien, die für junge Menschen und Universitätsbedienstete aus Ländern des „Arabischen Frühling“ in Nordafrika und im Nahen Osten zur Verfügung stehen, mehr als verdoppelt.

Im Rahmen von Erasmus Mundus, der internationalen Version des Erasmus-Programms der Europäischen Kommission für den Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal, werden zusätzlich zu den bereits für 2011-2012 geplanten 525 Stipendien Mittel für weitere 559 Stipendien für Länder im südlichen Mittelmeerraum zur Verfügung gestellt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden einen Teil ihres Studiums, eine Forschungs- oder Lehrphase in der Europäischen Union absolvieren können. Die Kommission erhöht ihre Finanzhilfemittel, um Einzelpersonen, die zur Stärkung der Demokratie in der Region beitragen können, Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Diese Initiative ist Teil der strategischen Antwort der EU auf den „Arabischen Frühling“.

"Es freut mich sehr, dass die Kommission die Finanzmittel für junge Menschen und Lehrkräfte erhöht, die an der Spitze des Demokratisierungsprozesses in den südlichen Mittelmeerländern gestanden sind. Dies ist ein klares Signal unseres Engagements für ihre Sache", erklärte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.


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