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Grundtvig: Praktisches Lernen für Erwachsene

Das Grundtvig-Programm konzentriert sich auf die Lehr- und Lernbedürfnisse von Lernenden in der Erwachsenenbildung, von Teilnehmern und Teilnehmerinnen alternativer Bildungsangebote sowie auf die Einrichtungen, die diese Leistungen erbringen. Es soll zur Entwicklung des Bereichs Erwachsenenbildung beitragen und mehr Menschen ermöglichen, Lernerfahrungen zu sammeln, vor allem in anderen europäischen Ländern.

Das im Jahr 2000 ins Leben gerufene Grundtvig-Programm zielt darauf ab, Erwachsenen mehr Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten zu bieten, ihre persönliche Entwicklung zu fördern und ihre Beschäftigungsaussichten zu verbessern. Es trägt außerdem dazu bei, Probleme im Zusammenhang mit der Alterung der Bevölkerung in Europa zu bewältigen.

Das Programm richtet sich nicht nur an Lehrerende, Kursleiter/-innen, allgemein an das Bildungspersonal und in diesem Bereich tätige Einrichtungen, sondern auch an Lernende in der Erwachsenbildung. Hierzu zählen einschlägige Verbände, Beratungsorganisationen, Informationsdienste, politische Entscheidungsgremien sowie NRO, Unternehmen, Freiwilligengruppen und Forschungszentren.

Das Grundtvig-Programm fördert eine ganze Reihe von Aktivitäten, vor allem solche, die in der Erwachsenenbildung tätige Lehrkräfte dabei unterstützen, Lernerfahrungen im Ausland zu sammeln, an Austauschprojekten teilzunehmen und von sonstigen beruflichen Erfahrungen zu profitieren. Zu den weiteren groß angelegten Initiativen zählen zum Beispiel Netzwerke und Partnerschaften zwischen Organisationen in verschiedenen Ländern.

Hier erfahren Sie mehr zum Programmangebot.


Ziele

Spezifische Ziele des Grundtvig-Programms sind:

  • Steigerung der Anzahl der Teilnehmer an der Erwachsenenbildung auf 25 000 bis 2013 sowie Verbesserung der Qualität ihrer Erfahrung, ob zu Hause oder im Ausland;
  • Verbesserung der Bedingungen für Mobilität, sodass bis 2013 mindestens 7 000 Menschen pro Jahr von Erwachsenenbildung im Ausland profitieren können;
  • Verbesserung der Qualität und des Umfangs der Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung;
  • Entwicklung innovativer Verfahren für die Erwachsenenbildung und deren Verwaltung sowie Förderung ihrer breiten Umsetzung;
  • Ermöglichung des Zugangs zur Erwachsenenbildung für Menschen am Rande der Gesellschaft, insbesondere Älteren sowie Menschen, die ihren Bildungsweg ohne Grundqualifikationen abgebrochen haben;
  • Unterstützung innovativer IKT-basierter Bildungsinhalte, Dienste und Verfahren.