Viele Studien haben gezeigt, dass ein Auslandsaufenthalt nicht nur zu einer Bereicherung der akademischen und beruflichen Bildung der Studenten beiträgt, sondern auch das Sprachenlernen verbessert und interkulturelle Kompetenzen und die Selbstsicherheit stärkt. Durch ihre Erfahrungen haben Studierende ein besseres Gespür dafür entwickelt, was es heißt, ein Bürger Europas zu sein. Darüber hinaus schätzen viele Arbeitgeber einen Auslandsaufenthalt, der zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Berufschancen beiträgt.
Der Austausch von Hochschulmitarbeitern hat vergleichbar günstige Auswirkungen, und zwar sowohl für die Teilnehmer als auch für entsendende und gastgebende Einrichtungen.
ERASMUS – Studenten berichten
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„Mir ist bewusst geworden, dass diese Erfahrung einen neuen Menschen aus mir gemacht hat und dass ich meine Heimat Europa, ja die ganze Welt, nie mehr so sehen konnte wie vorher.“
„ERASMUS ist für mich gleichbedeutend mit Chancen. Jede Gelegenheit, die sich mir bot, habe ich genutzt, und dafür bin ich ERASMUS dankbar.“
„Es stimmt wirklich – ERASMUS hilft dir, eine Menge über dich selbst zu erfahren."
„ERASMUS ist viel mehr als eine Lernerfahrung. Ich sehe die Welt mit neuen Augen, entdecke neue Gefühle und lerne Dinge, die nicht in Lehrbüchern stehen.“
„Wenn ich jetzt meine Erfahrungen mit einem gewissen Abstand betrachte, kann ich sagen, dass ich es bestimmt noch einmal machen würde, und dass dieses Semester trotz – oder vielleicht wegen – kleinerer Probleme mich persönlich gestärkt und noch begeisterungsfähiger gemacht hat!“
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Eine europäische Erfolgsgeschichte
Kaum ein anderes von der Europäischen Union aufgelegtes Programm kann ein derart starkes europaweites Echo aufweisen wie das ERASMUS-Programm. Die überwiegende Mehrheit europäischer Hochschulen nimmt an ERASMUS teil. Seit seiner Einführung im Jahr 1987 haben sich bereits mehr als 2,2 Millionen Studierende und 250 000 Hochschullehrer sowie ab 1997 auch andere Hochschulmitarbeiter beteiligt (auch diese Art des Austauschs wurde 2007 weiter ausgedehnt).
Das Jahresbudget liegt bei über 450 Millionen Euro, mehr als 4 000 Hochschuleinrichtungen in 33 Ländern nehmen teil, und weitere stehen auf der Warteliste.
ERASMUS-Aktionen unterstützen:
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Studierende:
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Hochschulen/Hochschulpersonal:
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Unternehmen:
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Auswirkung auf die Hochschulbildung
Oberstes Ziel des Programms ist die Schaffung eines Europäischen Hochschulraums und die Förderung von Innovation in allen Teilen Europas.
Über Austauschprogramme hinaus unterstützt ERASMUS Hochschuleinrichtungen bei der Zusammenarbeit durch Intensivprogramme, Netzwerke und multilaterale Projekte.
Dank all dieser Aktionen hat sich ERASMUS als Motor für die Modernisierung von Einrichtungen und Systemen der Hochschulbildung in Europa erwiesen – insbesondere der Bologna-Prozess hat von ERASMUS Anregungen erfahren.
ERASMUS wurde 2007 Teil des
Programms für lebenslanges Lernen der EU und deckte neue Bereiche ab wie Unternehmenspraktika für Studenten (bisher im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci), Fortbildung für Hochschulmitarbeiter sowie die Lehrtätigkeit von Personen aus der freien Wirtschaft.
Das Programm wird in den kommenden Jahren sein Angebot an Bildungsmöglichkeiten ausweiten mit der Zielmarke von drei Millionen ERASMUS-Studenten bis 2012.
Wie ERASMUS funktioniert:
Hochschuleinrichtungen, die sich an ERASMUS-Aktivitäten beteiligen möchten, müssen über eine
ERASMUS-Hochschulcharta verfügen. Mit der Charta soll die Programmqualität durch bestimmte Grundprinzipien gewährleistet werden.
Für die Gesamtumsetzung des ERASMUS-Programms ist die Europäische Kommission zuständig, für die Koordinierung der einzelnen Aktivitäten ihre
Generaldirektion Bildung und Kultur.
Sogenannte „dezentralisierte“ Aktionen zur Förderung der individuellen Mobilität werden von den
Nationalen Agenturen 
in den 33 Teilnehmerländern durchgeführt. „Zentralisierte“ Aktionen wie Netzwerke, multilaterale Projekte und die Verleihung der ERASMUS-Hochschulcharta werden von der
Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) verwaltet.