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Wachsender globaler Wettbewerb, ein hoher Anteil gering qualifizierter Arbeitskräfte und die Alterung der Gesellschaft sind Herausforderungen, denen durch berufliche Aus- und Weiterbildung begegnet werden soll, um die Bürger auf die Gesellschaft von heute vorzubereiten und Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in Europa auch künftig zu gewährleisten.
Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsbildung tragen dazu bei, die für den Arbeitsmarkt notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen bereitzustellen. Daher sind sie ein wesentlicher Beitrag zum Arbeitsprogramm „Allgemeine und berufliche Bildung 2020“ der EU.
Die Europäische Kommission unternimmt zusammen mit den EU-Mitgliedstaaten und anderen Ländern Anstrengungen, das berufliche Bildungsangebot in ganz Europa zu verbessern. Der 2002 eingeleitete „Kopenhagen-Prozess“ ist Grundlage für die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung, an der 33 europäische Länder beteiligt sind.
Am 9. Juni 2010 stellte die Europäische Kommission ihre Pläne für die Zukunft der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den kommenden 10 Jahren in der Mitteilung "Ein neuer Impuls für die europäische Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Unterstützung der Strategie Europa 2020" vor.
Mehr zur der Mitteilung.
Im Dezember 2010 einigten sich die Teilnehmer des Kopenhagen-Prozesses in Brügge, Belgien, auf gemeinsame Ziele in der Berufsbildung für 2011-2020 sowie auf einen Aktionsplan für die kommenden vier Jahre mit konkreten Maßnahmen auf nationaler Ebene sowie die Unterstützung durch die Europäische Union. Diese Ziele und Maßnahmen sind im 'Bruges-Kommuniqué
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zusammengefasst.
In der Entwicklung befinden sich eine Reihe von Initiativen zur Förderung von Transparenz, Anerkennung und Qualität von Kompetenzen und Qualifikationen, die die Mobilität von Lernenden und Arbeitnehmern erleichtern werden. Dazu gehören der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR), Europass, das das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) und der Europäische Bezugsrahmen für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (EQAVET).
Mehr zu gemeinsamen europäischen Rahmen und Instrumenten in der Berufsbildung.
Die Qualität in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist eng mit der Qualität von Lehrern und Ausbildern, ihrer Erstausbildung und Weiterbildung verknüpft. Die Kommission bringt Fachleute aus verschiedenen Ländern zusammen, um bewährte Verfahren auszutauschen und die Reform nationaler Systeme zu unterstützen.
Näheres zum wechselseitigen Lernen in der Berufsbildung.
Lernende zur Teilnahme an beruflicher Aus- und Weiterbildung in unterschiedlichen Ländern zu ermutigen, zählt zu den prioritären Maßnahmen der EU und soll Einzelpersonen mehr Möglichkeiten und Erfahrungen bieten und zudem Effizienz und Innovation fördern.
Das Programm Leonardo da Vinci als Teil des Programms für lebenslanges Lernen finanziert eine breite Palette von Berufsbildungsmaßnahmen – von der Gelegenheit für Einzelpersonen, berufsbezogene Kenntnisse durch Auslandspraktika zu verbessern bis zu Kooperationsprojekten zwischen Bildungseinrichtungen verschiedener Länder.
Näheres zur Mobilität in der Berufsbildung.
Read more about Transnational Mobility Trends in Europe