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Das laufende Programm Leonardo da Vinci (2007-2013) ist Nachfolger der vorangegangenen Programmgenerationen.
Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Phase, wurde das zweite Programm Leonardo da Vinci im Zeitraum von 2000 bis 2006 durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die allgemeine Zielsetzung der Europäischen Kommission, ein „Europa des Wissens“ zu schaffen.
Die Schwerpunkte des Programms sahen die Verbesserung der Fertigkeiten und Beschäftigungsaussichten insbesondere von jungen Menschen durch berufliche Weiterbildung vor, die qualitative Verbesserung der Berufsausbildung und des Zugangs zu ihr für Menschen in allen Abschnitten ihrer beruflichen Laufbahn, sowie die Förderung von Innovation und unternehmerischer Initiative.
Die Aktivitäten umfassten Mobilitätsprojekte für Bildungsaufenthalte im Ausland, Pilotprojekte zur Unterstützung der Entwicklung des Bereichs Berufsbildung, Projekte zur Förderung von Spracherwerb und kultureller Kompetenz, sowie Netzwerke und Informationsaktivitäten.
Von den im Rahmen des Programms finanzierten 21 000 Projekten entfiel der überwiegende Teil auf Mobilitätsprojekte (19 307) mit insgesamt 367 000 Praktikumsaufenthalten von Einzelpersonen. Der Haushalt hatte ein Volumen von 1 450 Mio. EUR.
Teilnahmeberechtigt waren 31 Länder: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Österreich, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.
Ziel des ersten Leonardo-Programms von 1995 bis 1999 war die Entwicklung von Maßnahmen und innovativen Aktionen im Bereich der Berufsbildung in den EU-Mitgliedstaaten.
Mit dem Programm sollte dem Bedarf an neuen Fertigkeiten infolge großer gesellschaftlicher Veränderungen und der Beschäftigungssituation in Europa entsprochen werden. Durch Aktionen wurden internationale Partnerschaften unter Einbeziehung unterschiedlicher Organisationen gefördert.
Das Programm war mit einem Haushalt von 620 Mio. EWE ausgestattet und stand damals den 15 Mitgliedstaaten offen (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien und dem Vereinigten Königreich) sowie den drei Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (Norwegen, Liechtenstein und Island), und danach stufenweise auch Estland, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern.
In dieser Programmphase konnten im Rahmen früherer Aktionen entwickelte Initiativen vorangetrieben werden, darunter COMETT, PETRA, FORCE, LINGUA und EUROTECNET.
Beschluss des Rates zur Gründung des ersten Leonardo da Vinci-Programms: (Amtsblatt L 340, Dezember 1994) ![]()
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Abschlussbericht zu Leonardo da Vinci (1995-1999)