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Die Modernisierungsagenda für die Hochschulbildung

Angesichts der eng miteinander verbundenen Rollen, die Hochschulen in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation spielen, ist die Modernisierung des europäischen Hochschulwesens in einer zunehmend globalen und wissensbasierten Wirtschaft von ausschlaggebender Bedeutung.

Wenn Europa in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation nicht an globaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen soll, müssen nationale Hochschulsysteme in der Lage sein, auf die Anforderungen der wissensbasierten Wirtschaft wirksam zu reagieren.

Europa 2020, die Wachstumsstrategie der EU für das kommende Jahrzehnt, hebt Hochschulbildung als einen zentralen Politikbereich hervor, bei dem die Zusammenarbeit zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten positive Ergebnisse für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung erzielen kann. In diesem Zusammenhang einigten sich die Mitgliedstaaten ein Ziel, dass bis 2020 40% der jungen Europäer (im Alter 30-34) einen Hochschulabschluss oder gleichwertige Qualifikation erreichen sollen.

Um die Reformen der Mitgliedstaten zu unterstutzen und die Ziele von Europa 2020 zu erreichen, hat die Kommission in September 2011 eine neue Agenda für die Modernisierung von Europas Hochschulsystemen veröffentlicht.

Die vorrangigen Reformbereiche sind:

  • Mehr Hochschulabsolventen
  • Verbesserung der Qualität und Relevanz von Studienprogrammen und Forscherausbildung an den Hochschulen um die Absolventen mit dem Wissen und den zentralen übertragbaren Kompetenzen auszustatten, die sie benötigen, um erfolgreich einen hochqualifizierten Beruf ausüben zu können
  • Stärkung des Wissendreiecks, das Verbindungen zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft herstellt
  • Die Schaffung wirksamer Lenkungs- und Finanzierungsmechanismen für die Exzellenzförderung.


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