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Produktmärkte

Gut funktionierende Produktmärkte spielen eine wesentliche Rolle im Hinblick auf die Steigerung des Wirtschaftswachstums und Beschäftigungsniveaus, die zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen für EU-Bürger erforderlich sind.

Die Produktmärkte decken Waren und Dienstleistungen ab, die von Menschen und Unternehmen verkauft und gekauft werden, beispielsweise Lebensmittel aus Supermärkten, Büromaterial für eine Regierungsstelle oder Ersatzteile für eine Werkstatt. Gut funktionierende Produktmärkte sind ein Garant dafür, dass EU-Verbraucher von niedrigeren Preisen und einem größeren Waren- und Dienstleistungsangebot profitieren. Gewährleistet wird dies durch einen verstärkten Wettbewerb, der die Unternehmen dazu bringt, ihre Produktionskosten zu reduzieren, ihre Produktionsleistung zu erhöhen und ihre Preise zu senken. Außerdem begünstigen solche gut funktionierenden Produktmärkte den Einstieg neuer Unternehmen, die neue Produkte oder Marken auf den Markt bringen, und erhöhen den Anreiz für alle Firmen im Hinblick auf Innovationen und das Angebot neuer Waren und Dienstleistungen.

Ein stärkerer Wettbewerb führt ferner dazu, dass die Effizienz der Ressourcenzuteilung verbessert wird und Unternehmen angespornt werden, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität zu steigern. Darüber hinaus profitieren die Unternehmen, da eine größere Auswahl an Lieferanten und Händlern gefördert wird und somit sichergestellt ist, dass sie ihre Rohstoffe zu geringeren Kosten einkaufen können.

Besser integrierte Märkte eröffnen den Unternehmen den Zugang zu einem insgesamt erheblich größeren Markt im Vergleich zum eigenen inländischen Markt und somit verbesserte Expansionsmöglichkeiten. Von stärkerem Wettbewerb geprägte und besser integrierte Produktmärkte können auch zur Erhöhung der Anpassungsgeschwindigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturschocks beitragen, sodass die Auswirkungen solcher Schocks auf Wachstum und Beschäftigung begrenzt werden.

Bessere Ausbildung und Qualifikation, Investitionen in F&E sowie Innovationsanreize bilden die Schlüsselbereiche der Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung und stellen somit kritische Aspekte im Hinblick auf eine Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft dar. In diesen Bereichen zielt die Arbeit der GD ECFIN auf eine bessere Integration der Ausbildungs-, F&E- und Innovationspolitik in den breiteren Wirtschaftsrahmen ab.

Rolle der GD ECFIN


Die GD ECFIN analysiert und überwacht das Funktionieren der Produktmärkte in drei voneinander unabhängigen Bereichen:

  • Wettbewerb
  • Marktintegration
  • Investitionen in F&E und Innovation.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen Entwicklungen im Hinblick auf Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit untersucht und Probleme beim Funktionieren der Märkte identifiziert werden.

Die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und des Produktivitätsanstiegs steht ganz oben auf der Agenda der Kommission, da dies die grundlegende Voraussetzung dafür bildet, dass die EU-Wirtschaft den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und einer zunehmend globalisierten Welt, in der der technologische Fortschritt immer schneller voranschreitet, angemessen begegnet.

Die GD ECFIN überwacht die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft und der verschiedenen Mitgliedstaaten, analysiert deren Leistung im Hinblick auf Produktivität, Innovation, Preise und Kosten, Handel und ausländische Direktinvestitionen und untersucht, welche Reformen entscheidende Auswirkungen haben.

Weitere Extras

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