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Arbeitsmärkte

Eine Untersuchung der Arbeitsmärkte ist unerlässlich, da diese für die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft - heute und in Zukunft - von ausschlaggebender Bedeutung sind. Die GD ECFIN ist für die Durchführung wirtschaftlicher Analysen und Bewertungen auf Mikro- und Makroebene sowie für die Bereitstellung von politischen Empfehlungen zu den EU-Arbeitsmärkten verantwortlich. Sie überwacht und analysiert Arbeitsmarkt- und Arbeitskostenentwicklungen, Arbeitssteuern und Reformen von Arbeitsmarktinstitutionen.

07/05/2009

Auf diese Weise liefert die GD ECFIN einen Beitrag zur Bewertung der Angemessenheit und Effektivität der EU-Politik zu Arbeitsmärkten und Sozialversicherungssystemen im Rahmen der multilateralen Überwachung im Zusammenhang mit der Strategie für Wachstum und Beschäftigung (Lissabon-Strategie).

Die Aktivitäten der GD ECFIN konzentrieren sich auf folgende Bereiche:

  • Arbeitsmarktfragen, einschließlich Löhne, Arbeitssteuern und finanzielle Arbeitsanreize (Steuer- und Sozialleistungssysteme)

  • Arbeitsmarktreformen mit Schwerpunkt auf der Bewertung der Gesamtauswirkungen von Reformen auf die makroökonomische Leistung, beispielsweise deren Auswirkung auf die Anpassungsfähigkeit und deren wahrscheinlicher Beitrag zur Anhebung des Arbeitskräfteeinsatzes sowie zur Verbesserung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit.

In beiden Bereichen besteht die Arbeit der GD ECFIN in der regelmäßigen Überwachung der Entwicklungen in allen Mitgliedstaaten sowie in der Bewertung dieser Entwicklungen. Die Generaldirektion verfasst ferner Ad-hoc-Studien und analysiert spezielle Themen als Beitrag zur Gestaltung der EU-politischen Diskussionen und Empfehlungen zur Arbeitsmarktpolitik.

Um effektive Rahmenbedingungen für die Überwachung der Arbeitsmärkte zu entwickeln, hat die GD ECFIN eine umfangreiche Datenbank (LABREF) angelegt, in der die wichtigsten Reformen, die seit 2000 umgesetzt wurden, beschrieben werden. Diese Datenbank wurde in Zusammenarbeit mit Experten aus den Mitgliedstaaten erstellt, die der Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt angehören, und dem Ausschuss für Wirtschaftspolitik unterstellt ist.

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