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Die gegenwärtige Krise erfordert sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene ein gemeinsames Vorgehen. Die EU hat eine Reihe klarer Maßnahmen ergriffen, um an den Finanzmärkten Vertrauen, Stabilität und Nachhaltigkeit wiederherzustellen
25. Februar 2009
Mitteilung der Kommission über den Umgang mit wertgeminderten Vermögenswerten
im Bankensektor der Europäischen Union
Der gemeinsame Ansatz der EU betreffend Rettungsmaßnahmen der Mitgliedstaaten
für wertgeminderte Vermögenswerte von Banken (z. B. mit zweitklassigen
US-Hypotheken unterlegte Wertpapiere) gewährleistet, dass vorhersehbare
Verluste offengelegt und angemessen verwaltet werden, damit die Banken wieder
ihre normale Rolle als Kreditgeber in der Wirtschaft wahrnehmen können.
Die Kommission zeigt mehrere Möglichkeiten auf, unter anderem den Erwerb von
Vermögenswerten sowie Versicherungslösungen. Sie erläutert die haushaltsmäßigen
und rechtlichen Auswirkungen solcher Rettungsmaßnahmen und legt die geltenden
Regelungen für staatliche Beihilfen dar.
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte in diesem Zusammenhang:
"Wir haben bereits wichtige Schritte eingeleitet, um durch Rettungs- und
Rekapitalisierungsmaßnahmen für Banken die Finanzstabilität zu gewährleisten.
Jetzt benötigen wir Transparenz: Die wertgeminderten Aktiva müssen offengelegt
und korrekt bewertet werden, damit die Bilanzen bereinigt werden können und die
eigentliche Ursache der Vertrauenskrise angegangen wird".
>> Wettbewerb.
Sektorspezifische Rechtsvorschriften
>> Pressemitteilung IP/09/322.
Kommission veröffentlicht Leitfaden für Umgang mit Risikoaktiva im
EU-Bankensektor
>>
Häufig gestellte Fragen zum Umgang mit Risikoaktiva im
EU-Bankensektor
>>
Pressekonferenz mit Frau Kroes, Herrn Almunia (Wirtschaft und Finanzen) und
Herrn McCreevy (Binnenmarkt und Dienstleistungen)
Erste Empfehlungen der de Larosière-Gruppe für grenzübergreifende
Finanzaufsicht
Der Bericht geht zunächst auf die Ursachen der Finanzkrise, ihren komplexen
Charakter und die Verflechtung mehrerer Faktoren ein, die die Krise verschärft
haben. Im zweiten Kapitel (Politik und regulative Korrektur) greift die Gruppe
Prioritätsbereiche heraus, in denen regulative Änderungen geboten sind. Im
dritten Kapitel werden einige ehrgeizige Reformen beleuchtet, die die EU im
Aufsichtsbereich durchführen sollte. Im letzten Kapitel über globale
Korrekturen werden einige Änderungen beschrieben, die auf internationaler Ebene
erforderlich sind, um derart große Krisen in Zukunft zu vermeiden.
Unter anderem wird vorgeschlagen, das Finanzstabilitätsforum (FSF) zu
beauftragen, die internationalen Finanzregelungen in enger Abstimmung mit dem
IWF einander anzugleichen. Die Gruppe befürwortet die baldige Einrichtung
globaler Kollegien der Aufsichtsbehörden, wobei das FSF das am besten geeignete
Verfahren bestimmen sollte.
Pressekonferenz.
José Manuel Barroso, Präsident der Kommission und Jacques de Larosière,
Vorsitzender der hochrangigen Expertengruppe für Finanzaufsicht in der
EU
>> Bericht der hochrangigen Gruppe für Finanzaufsicht in der EU
[633 KB]
(EN)
>> Zusammenfassung
des de Larosière-Berichts
(EN)
>> José Manuel Durão Barroso, Präsident der Europäischen Kommission.
Einleitende Bemerkungen zum de Larosière-Bericht
EU hilft im Kampf gegen die Krise in der Automobilindustrie
Die EG-Kommission vertritt in ihrer Mitteilung über
Maßnahmen zur Bewältigung der Krise in der europäischen Automobilindustrie
(KOM(2009)104 endg.) einen offensiven Ansatz zur Unterstützung der Industrie
bei ihren Bemühungen, die Krise zu überstehen, ihre Folgen abzumildern und die
langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern.
Ausgehend vom Europäischen Konjunkturprogramm vom 26. November 2008 schlägt die
Kommission verschiedene Maßnahmen vor, um den Zugang zu Finanzmitteln zu
verbessern, die Regelungen für staatliche Beihilfen in der aktuellen Notlage
genauer festzulegen und die Nachfrage für Neufahrzeuge durch abgestimmte
einzelstaatliche Maßnahmen anzukurbeln. Ferner empfiehlt die Kommission, die
Sozialkosten zu minimieren, qualifizierte Arbeitskräfte weiter zu beschäftigen
und den fairen Wettbewerb in offenen Märkten zu fördern.
Flankierend zu den gemeinsamen Krisenbekämpfungsmaßnahmen schlägt die
Kommission eine neue Partnerschaft mit Industrie, Gewerkschaften und den
Mitgliedstaaten im Rahmen des Prozesses CARS 21 vor.
>> Pressemitteilung IP/09/318
EU hilft im Kampf gegen die Krise im Automobilsektor
Kommission bewertet weitere vier Stabilitäts- und Konvergenzprogramme
Die Kommission hat Empfehlungen für Standpunkte des Rates zu diesen Programmen
angenommen, über die ─ zusammen mit den Empfehlungen von vergangener Woche zu
einer ersten Gruppe von 17 EU-Mitgliedstaaten ─ auf der Tagung des Rates
"Wirtschaft und Finanzen" am 10. März beraten wird.
>> Bewertung weiterer vier Stabilitäts- und Konvergenzprogramme
(EN)
18. Februar 2009
Kommission bewertet Stabilitäts- und Konvergenzprogramme
Auf der Grundlage ihrer Bewertung gab die Kommission Empfehlungen für
Stellungnahmen des Rates zu Programmen ab, die auf dem ECOFIN-Treffen vom 10.
März zur Diskussion stehen.
>> Bewertung von 17 Stabilitäts- und Konvergenzprogrammen
13.–14. Februar 2009
Treffen der G-7-Finanzminister in Rom
Die Ressortchefs bekräftigten ihre gemeinsamen Anstrengungen für die
Förderung von Wachstum und Beschäftigung weltweit sowie für die Stärkung der
Finanzwirtschaft und sprachen sich zugleich gegen Protektionismus aus.
>> Kommuniqué
der G-7 Finanzminister
9.–10. Februar 2009
Treffen von Finanzministern – Euro-Gruppe und ECOFIN
Der Rat prüfte die Umsetzung des EU-Plans zur Wiederankurbelung der
Wirtschaft, der im Dezember vom Europäischen Rat als Reaktion auf die globale
Finanz- und Wirtschaftskrise verabschiedet worden war. Auf seiner
Frühjahrstagung am 19. und 20. März 2009 wird der Europäische Rat die
Fortschritte bei der Umsetzung des Konjunkturplans bewerten.
>> Treffen der Finanzminister - Eurogruppe und ECOFIN
(EN)
3. Februar 2009
EU gewährt Lettland eine Finanzhilfe der Gemeinschaft in Höhe von 3,1
Milliarden Euro
Die erste Tranche von 1 Milliarde Euro wird voraussichtlich im März 2009
bereitgestellt. Diese Hilfe ist Teil der gebündelten internationalen
Finanzhilfe von insgesamt 7,5 Milliarden Euro zugunsten von Lettland für
die Zeit bis zum ersten Quartal 2011. Sie ist kurzfristig für die Überbrückung
von Liquiditätsengpässen und mittelfristig für die ordnungsgemäße Sanierung der
Zahlungsbilanz bestimmt.
>> Vereinbarung
(EN)
Artikel von Kommissar Almunia
>> Wall Stree Journal.
Solve the toxic asset problem
(EN)