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Der Euro dient nicht nur als Währung der Euro-Zone, sondern besitzt auch eine starke internationale Präsenz. Mit Hilfe von Währungen werden Wohlstandsgüter gewahrt, geschützt und zwischen Ländern, Organisationen und Einzelpersonen ausgetauscht. Bei einer globalen Währung wie dem Euro geschieht dies auf globaler Ebene. Seit der Einführung im Jahr 1999 hat sich der Euro als wichtige internationale Währung fest etabliert gleich hinter dem US-Dollar.
Innerhalb der Euro-Zone dient die gemeinsame Währung, der Euro, den Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen. Der Euro wird auch verwendet, um Wohlstand für die Zukunft in Form von Ersparnissen und Investitionen zu wahren und zu schaffen. Dank der Größe, Stabilität und Stärke der Wirtschaft in der Euro-Zone – der zweitgrößten Wirtschaft hinter den Vereinigten Staaten – wird der Euro auch über die Grenzen der Euro-Zone hinaus zunehmend attraktiver.
Öffentliche und private Sektoren in Drittländern erwerben und verwenden den Euro zu zahlreichen Zwecken, darunter zum Handel oder als Währungsreserven. Aus diesem Grund ist der Euro heute die zweitwichtigste internationale Währung nach dem US-Dollar.
Die weitverbreitete Verwendung des Euro im internationalen Finanz- und Währungssystem verdeutlicht seine globale Präsenz:
Der Status des Euro als globale Währung führt in Verbindung mit der Größe und dem wirtschaftlichen Gewicht der Euro-Zone dazu, dass führende internationale Wirtschaftsorganisationen wie IWF und G8 die Wirtschaft der Euro-Zone zunehmend als eine Einheit betrachten. Dies verleiht der Europäischen Union ein größeres Gewicht in der Welt.
Um aus dieser stärkeren Stellung Nutzen zu ziehen und einen effektiven Beitrag zur internationalen Finanzstabilität beizutragen, spricht die Euro-Zone in wichtigen Wirtschaftsforen immer mehr mit einer Stimme. Dies erfolgt durch enge Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten der Euro-Zone sowie der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Kommission im Rahmen internationaler Wirtschaftstreffen.
Verschiedene Drittländer und Regionen sind sogar noch enger an den Euro gekoppelt. Das hinter dem Euro stehende stabile Währungssystem macht den Euro für diese Länder zu einer attraktiven Ankerwährung, insbesondere für Länder mit speziellen institutionellen Vereinbarungen mit der EU, wie z. B. Handelsvorzugsverträgen. Durch die Kopplung ihrer Währung an den Euro eröffnen sie ihren nationalen Wirtschaften mehr Sicherheit und Stabilität.
Darüber hinaus ist der Euro auch in Drittländern und Nachbarregionen der Euro-Zone, beispielsweise in Südosteuropa, weit verbreitet, während andere Länder – Monaco, San Marino und Vatikanstadt – den Euro im Rahmen von speziellen Währungsvereinbarungen als offizielle Währung verwenden und innerhalb von bestimmten Mengenbeschränkungen eigene Euro-Münzen ausgeben dürfen.