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Makroökonomischer Dialog

Der makroökonomische Dialog, der vom Europäischen Rat von Köln im Juni 1999 ins Leben gerufen wurde, leistet einen Beitrag zur Ausrichtung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der EU an Wachstum und Stabilität. Er bietet hochrangigen Vertretern von Rat, Kommission, Europäischer Zentralbank und Sozialpartnern ein Forum für den Gedankenaustausch.

Grundanliegen des makroökonomischen Dialogs ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen maßgeblichen Interessenvertretern und Entscheidungsträgern der makroökonomischen Politik einerseits und den für die Lohnfindung Verantwortlichen andererseits (Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern) zu fördern.

Eine bessere Abstimmung zwischen Lohnentwicklungen und Instrumenten der Geld- und Steuerpolitik soll zu inflationsfreiem Wachstum beitragen.

Der makroökonomische Dialog wird zweimal jährlich veranstaltet und findet auf zwei Ebenen statt – der politischen und der fachlichen. Der politische Dialog wird von einem Vertreter des Landes organisiert, das die EU-Präsidentschaft innehat. Im Vorfeld wird eine Fachbesprechung abgehalten. Den Rahmen dafür gibt der Ausschuss für Wirtschaftspolitik vor, während die GD Wirtschaft und Finanzen das Sekretariat sicherstellt.

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