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Wirtschaftssituation der EU

Die Wirtschaftspolitik ist auf stetiges Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen in der EU ausgerichtet. Neben einer kurzfristigen Stabilisierung der Wirtschaft und einer mittelfristigen Steigerung des potenziellen Wachstums werden auch längerfristige Probleme, wie beispielsweise die Überalterung der Bevölkerung und die Globalisierung, angegangen.

Wirtschaftspolitiken werden sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene vorgeschlagen und umgesetzt. Allerdings unterliegt die Wirtschaftspolitik hauptsächlich der nationalen Verantwortung, auch wenn im Vertrag erklärt wird, dass diese "als Angelegenheit von gemeinsamem Interesse" betrachtet und innerhalb des Rates koordiniert werden sollte. Eine Gruppe von Mitgliedstaaten haben die Integration ihrer Wirtschaften durch Übernahme der gemeinsamen Währung, die nun von mehr als der Hälfte der EU-Bürger verwendet wird, noch weiter ausgebaut.

Die Koordinierung der Wirtschaftspolitiken erfolgt durch Überwachung der konjunkturellen Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten und der EU auf der Grundlage der verschiedenen Berichte, die von der GD ECFIN im Namen der Kommission verfasst werden. Diese multilaterale Überwachung beinhaltet auch die Kontrolle, dass die Wirtschaftspolitiken dem von der EU aufgestellten Fahrplan für Wachstum und Beschäftigung im so genannten 'Integrierten Richtlinienpaket' entsprechen.

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