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Die GD ECFIN erstellt im Namen der Kommission verschiedene Wirtschaftsprognosen im Hinblick auf die betrachteten Länder und den Zeithorizont.
Makroökonomische Prognosen
Zweimal jährlich - im Frühjahr und im Herbst - erstellt die GD ECFIN kurzfristige makroökonomische Prognosen. Diese umfassenden Prognosen konzentrieren sich auf die Mitgliedstaaten, die Euro-Zone und die EU, schließen aber auch Vorhersagen für Beitrittsländer sowie nicht-EU-Länder ein.
Jede Prognose deckt einen Zeithorizont von mindestens zwei Jahren ab (wobei jeweils im Herbst ein weiteres Jahr ergänzt wird) und bezieht sich auf das laufende und das kommende Jahr. Im Rahmen des Prognoseprozesses werden insgesamt 180 Variablen betrachtet. Die Prognose ist das Ergebnis von mehreren Iterationsrunden.
Die Prognosen basieren nicht auf einem zentralisierten, ökonometrischen Modell, sondern resultieren aus Analysen der landesspezifischen Referate der GD ECFIN, die jeweils statistische Methoden in unterschiedlichem Ausmaß einsetzen. Die Prognosen werden auf gegenseitige Konsistenz überprüft, insbesondere im Hinblick auf die Handelsströme. Die Variablen der EU sowie der Euro-Zone entsprechen keiner direkten Prognose, sondern werden durch Kumulation der Prognosen für die einzelnen Mitgliedstaaten ermittelt.
Interim forecasts
With a view to updating the macro-economic forecasts, the European Commission produces so-called interim forecasts in between the spring and autumn forecasts, which have the following main characteristics: