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Euro-Währungsgebiet

„Euro-Währungsgebiet“ und „Euroraum“ sind die amtlichen Bezeichnungen für die Gruppe der EU-Länder, die den Euro als gemeinsame Währung eingeführt haben.

Die EU-Länder, die dem Euro-Währungsgebiet (oder kurz „Euroraum“) angehören, haben zwei Gemeinsamkeiten: den Euro als Währung und die einheitliche Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

Die wirtschaftspolitische Annäherung der Euro-Länder gewährleistet, dass die Wirtschaft des Euroraums reibungslos funktioniert und dass die teilnehmenden EU-Länder darin Wachstum und Wohlstand entfalten können.

Wirtschaftslage

Die Kommission veröffentlicht drei Mal jährlich – im Frühjahr (Mai), Herbst (November) und Winter (Februar) – gesamtwirtschaftliche Prognosen für die EU und ihre Mitgliedstaaten. Diese Prognosen werden von der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen (GD ECFIN) erstellt.

ECFIN-Veröffentlichungen

Haushaltsüberwachung

Bewertungen der Stabilitätsprogramme

Alle EU-Länder legen gemäß dem Stabilitäts- und Wachstumspakt Aktualisierungen ihrer mittelfristigen Haushaltspolitik vor.

Die Euro-Länder erstellen Stabilitätsprogramme, Länder außerhalb des Euroraums Konvergenzprogramme.

Der Rat nimmt zu dem Programm Stellung und verabschiedet im Rahmen des Europäischen Semesters länderspezifische Empfehlungen. Er stützt sich dabei auf die Bewertung des Programms durch die Kommission, die von der GD ECFIN vorbereitet wird.


Verfahren bei einem übermäßigen Haushaltsdefizit

Die korrektive Komponente des Stabilitäts- und Wachstumspakts (SWP) stellt mit dem Verfahren bei einem übermäßigen Defizit sicher, dass die Mitgliedstaaten angemessene politische Maßnahmen treffen, um übermäßige Defizite zu korrigieren.


Übersicht über die Haushaltsplanung

Wie im sogenannten Twopack (Zweierpaket) vorgesehen, übermitteln die Euro-Länder der Kommission jedes Jahr vor dem 15. Oktober und vor der Verabschiedung des Haushalts Haushaltsvorentwürfe.

Makroökonomische Überwachung

Verfahren bei einem makroökonomischen Ungleichgewicht

Das Verfahren bei einem makroökonomischen Ungleichgewicht ist ein Überwachungsmechanismus zur möglichst frühzeitigen Erkennung potenzieller Risiken sowie zum Verhindern oder Beheben schädlicher makroökonomischer Ungleichgewichte.

Ausgangspunkt des Verfahrens ist der Warnmechanismus-Bericht: Auf der Grundlage eines anhand bestimmter Indikatoren erstellten Scoreboards und einer ökonomischen Bewertung werden darin Länder und Problembereiche ermittelt, für die eine „eingehende Überprüfung“ als notwendig erachtet wird. Die Ergebnisse dieser Überprüfungen bestimmen das weitere Vorgehen.