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The financial and economic crisis - a chronological overview - September 2009

Die gegenwärtige Krise erfordert sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene ein gemeinsames Vorgehen. Die EU hat eine Reihe klarer Maßnahmen ergriffen, um an den Finanzmärkten Vertrauen, Stabilität und Nachhaltigkeit wiederherzustellen

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24.–25. September 2009
G-20-Gipfel

Die G-20-Regierungschefs verpflichteten sich zu vollem politischem Einsatz, bis eine langfristige Erholung der Wirtschaft und neue Arbeitsplätze gewährleistet sind.Weiterhin verpflichteten sie sich zur Entwicklung gemeinsamer, koordinierter Ausstiegsstrategien, wobei die konkreten politischen Maßnahmen den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Mitgliedstaaten anzupassen sind.
Mit der Schaffung eines Rahmens für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum setzten die Staats- und Regierungschefs ein Signal für einen neuen, gemeinsamen Prozess mit gemeinsamen Zielen, um ihre nationalen Rahmenvorgaben mithilfe des IWF zu koordinieren.
Hinsichtlich verbindlicher Regeln für die Boni von leitenden Bankangestellten genehmigten die Staats- und Regierungschefs die Durchführungsstandards des Rates für Finanzmarktstabilität (Financial Stability Board FSB), mit denen die Vergütung an die Schaffung langfristiger Werte ohne übertriebene Risiken gebunden werden soll.
>> Leaders' statement: The Pittsburgh summit (Erklärung der Staats- und Regierungschefs: Gipfel von Pittsburgh)
pdf
>> Präsident Barroso. Stellungnahme zu den Ergebnissen des G-20-Gipfelspdf
>> G20 Summit, Pittsburgh

25. September 2009
Bericht der Kommission über die Wirtschaftskrise in Europa

In dem Bericht heißt es, in jüngster Zeit seien Anzeichen der Besserung auftraten, eine vollständige Erholung sei jedoch unsicher, und es müssten neue strategische Herausforderungen bewältigt werden.
>> Wirtschaft und Finanzen. Die Kommission veröffentlicht einen Bericht über die Wirtschaftskrise in Europa

23. September 2009
Paket zur Finanzaufsicht.Vorschlag für einen Europäischen Ausschuss für Systemrisiken.Verordnung über die Aufsicht im Banken-, Versicherungs- und Wertpapiersektor 


Mit den Legislativvorschlägen der Kommission wird das erste EU-weite Aufsichtssystem geschaffen.Durch Einrichtung eines Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) und eines Europäischen Systems für die Finanzaufsicht (ESFS) will die Kommission die Schwächen und Mängel der derzeitigen Aufsichtsstrukturen in Europa sowohl auf Makro- als auch auf Mikroaufsichtsebene beheben.
>> Wirtschaft und Finanzen. Neue Legislativvorschläge zur Stärkung der Finanzaufsicht in Europa
>> Binnenmarkt. Aufsicht über den Finanzsektor – Struktur der Ausschüsse

17. September 2009
Informelle Tagung des Europäischen Rates

Die EU-Staats- und Regierungschefs bestimmten ihre Position für den G-20-Gipfel in Pittsburgh mit einer Liste von 28 konkreten Forderungen.
Zu diesen Forderungen gehört die Weiterführung koordinierter politischer Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltigen Wachstums und zur Vorbeugung weiterer Finanzkrisen.Das Übereinkommen zur Formulierung von Ausstiegsstrategien für die Anreize wurde mit der Forderung verbunden, diese erst dann durchzuführen, wenn die wirtschaftliche Erholung gewährleistet ist.
Ferner wurde eine stärkere weltweite makroökonomische Koordinierung mit dem IWF in zentraler Rolle gefordert, außerdem mehr Handelsliberalisierung, eine weltweite Finanzmarktreform, weltweite Aufsicht auf Makroebene und rechtsverbindliche Regeln für die Boni von leitenden Bankangestellten. Derartige variable Gehaltszahlungen sollten sich verstärkt an vernünftigem Risikomanagement und langfristiger Leistung orientieren.

Außerdem brachten die Staats- und Regierungschefs ihren Wunsch zum Ausdruck, den Internationalen Währungsfonds und andere Finanzinstitutionen zu stärken.
>> Agreed language of the EU Heads of State or Governmentpdf Übersetzung für diesen Link wählen  (EN, Gemeinsame Argumente der Staats- und Regierungschefs der EU)

14. September 2009
EU-Zwischenprognose für die Wirtschaft

Die Kommission veröffentlichte ihre letzte Zwischenprognose für die Wirtschaft am 14. September 2009.Dieser Prognose zufolge sind Anzeichen einer wirtschaftlichen Erstarkung sichtbar, vor allem aufgrund starker strategischer Eingriffe, doch die Nachhaltigkeit dieser Erholung muss sich erst noch erweisen.

Die Kommission sieht Anzeichen für eine baldige wirtschaftliche Erholung.Befürchtungen über eine langfristige und tiefe Rezession schwinden.Das Bruttoinlandsprodukt wird vermutlich in der zweiten Jahreshälfte positive Werte erreichen.Insgesamt jedoch bleiben die Prognosen für 2009 unverändert schlecht, da die früheren Schätzungen für 2008 und das erste Quartal von 2009 nach unten korrigiert werden mussten.Sowohl in der EU als auch in der Eurozone wird das BIP voraussichtlich um 4 % sinken.
>> Wirtschaft und Finanzen. EU-Zwischenbericht: Ein Ende der Rezession ist in Sicht, doch die Unsicherheit bleibt

4.–5. September 2009
G-20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in London

Im Vorfeld des Pittsburgh-Gipfels prüften die Minister und Notenbankchefs die Fortschritte bei der Umsetzung des weltweiten Plans zur wirtschaftlichen Erholung und Reform und einigten sich auf weitere Maßnahmen zur Gewährleistung nachhaltigen Wachstums und zur Schaffung eines stabileren internationalen Finanzsystems.
>> Mitteilung vom 5. September 2009 (EN)

3. September 2009
Europäische Zentralbank (EZB) senkt erneut die Leitzinsen

Der EZB-Rat beschloss, dass die Zinssätze auf Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Zinssätze auf die Einlagefazilität und die Spitzenrefinanzierungsfazilität unverändert je 1 %, 1,75 % bzw. 0,25 % betragen werden.
>> EZB.Geldpolitische Beschlüsse

1.–2. September 2009
Treffen der Finanzminister – Euro-Gruppe – Europäischer Rat „Wirtschaft und Finanzen“


Die Sitzungen wurden vereinbart, um das Treffen der G-20-Finanzminister vorzubereiten, das am 4. und 5. September stattfand und seinerseits als Vorbereitung für den G-20-Gipfel in Pittsburgh am 24. und 25. September diente.

Der Hauptzweck der Sitzung in Pittsburgh sollte darin bestehen, die Fortschritte bei der Umsetzung der auf dem Gipfel von London am 2. April 2009 getroffenen Verpflichtungen zu überprüfen, vor allem hinsichtlich der Reform der Finanzmarktregulierung.Die G-20 sollten ferner die makroökonomische Situation und das künftige weltweite Wachstumsmodell im Lichte der Ursachen und Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise diskutieren.
>> Memo IP/09/369.Vorbereitung der Eurogruppe und des informellen Rates der Wirtschafts- und Finanzminister, Brüssel, 2. September 2009 (EN) Übersetzung für diesen Link wählen 

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