Navigationsleiste

Die Finanz- und Wirtschaftskrise – Fakten und politische Maßnahmen

Die gegenwärtige Krise erfordert sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene ein gemeinsames Vorgehen. Die EU hat eine Reihe klarer Maßnahmen ergriffen, um an den Finanzmärkten Vertrauen, Stabilität und Nachhaltigkeit wiederherzustellen

Previous pageNext page

26. Januar 2009
Vereinbarung über Finanzhilfe für Lettland

Die Finanzhilfe beruht auf einer Entscheidung des ECOFIN-Rates vom 20. Januar 2009 über die Bereitstellung von Zahlungsbilanzbeihilfen von bis zu 3,1 Milliarden Euro an Lettland.  Am 26. Januar wurden eine Vereinbarung und ein Darlehensvertrag unterzeichnet, worin festgelegt ist, welche steuerlichen, finanziellen und strukturellen Reformen Voraussetzung für diese Finanzhilfe sind. 
>> EU stellt 3,1 Milliarden Euro Finanzbeihilfen für Lettland bereit [EN]

Vorschlag der Kommission für die Stärkung von Aufsichtsausschüssen und Gremien für die Standardsetzung in den Bereichen Rechnungslegung und -prüfung

Die Europäische Kommission hat zur Verstärkung des Aufsichtsrahmens für die EU-Finanzmärkte eine Reihe von Beschlüssen gefasst, die die Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden verbessern, für größere Konvergenz der Aufsichtspraktiken zwischen den Mitgliedstaaten sorgen und die Stabilität des Finanzsystems erhöhen sollen. In diesen Beschlüssen wird für den Wertpapier-, den Banken- und den Versicherungssektor ein klarerer Handlungsrahmen abgesteckt und ein effizienteres Beschlussverfahren festgelegt. Die Kommission schlug außerdem eine finanzielle Unterstützung für die Aufsichtsausschüsse und anderen wichtigen Stellen vor, die an der Standardsetzung in den Bereichen Rechnungslegung und -prüfung in der EU sowie auf internationaler Ebene beteiligt sind.

Der Vorschlag für finanzielle Unterstützung wird nun zur Prüfung an den Rat und das Europäische Parlament weitergeleitet.
>> Binnenmarkt: Ausschussstruktur im Bereich der Finanzdienstleistungen

19. Januar 2009
EU-Zwischenprognosen für 2009-2010

>Deutliche Konjunkturabschwächung, aber leichte Erholung noch vor Jahresende 2009.
„Die Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte, die Lockerung der Geldpolitik und die Konjunkturprogramme werden dafür sorgen, dass in diesem Jahr die Wirtschaft nicht ins Bodenlose abgleitet und die Voraussetzungen für eine schrittweise Erholung in der zweiten Jahreshälfte geschaffen werden. Jetzt geht es darum, dass diese Maßnahmen auch Wirkung entfalten: durch erleichterte Kreditvergabe zu vernünftigen Preisen und durch zügige Umsetzung der Konjunkturprogramme, um Investitionen und privaten Konsum rasch anzukurbeln. Um das Vertrauen wiederherzustellen, kommt es auch darauf an, dass sich die Mitgliedstaaten ausdrücklich dazu verpflichten, die Verschlechterung der öffentlichen Finanzen umzukehren, sobald wir wieder in normalen wirtschaftlichen Fahrwassern sind, um die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen mittel- bis langfristig zu gewährleisten“, erläuterte Joaquín Almunia, für Wirtschaft und Finanzen zuständiges Kommissionsmitglied.
>> Interim economic forecasts (EN)

Previous pageNext page

Key events

Weitere Extras

  • Druckversion 
  • Text verkleinern 
  • Text vergrößern