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EU-Rechtsvorschriften

In der EU gibt es derzeit 24 Amtssprachen. Gemäß der Sprachenpolitik der EU sollen die EU-Bürger

  • zum Aufbau der EU beitragen können,
  • darüber informiert werden, was die EU in ihrem Namen tut und
  • in einer Sprache, die sie verstehen, Zugang zum EU-Recht erhalten.

In der allerersten Rechtsvorschrift der EU, der Verordnung Nr. 1 von 1958pdf sind die Amtssprachen aufgeführt und wird ihre Verwendung geregelt. Mit dem Beitritt neuer Länder zur EU kamen neue Amtssprachen hinzu.

Auch im Gründungsvertrag der EU ist das Recht der Bürger verbrieft, sich in einer Amtssprache ihrer Wahl an die EU-Institutionen wenden zu können und eine Antwort in derselben Sprache zu erhalten.

Wer legt die Amtssprachen der EU fest?

Jedes Land entscheidet vor seinem EU-Beitritt, welche Sprache als EU-Amtssprache verwendet werden soll. Dabei werden nicht zwangsläufig alle Sprachen berücksichtigt, die in dem Land selbst offiziell anerkannt sind. Ein Land kann seine ursprüngliche Entscheidung später ändern, wenn alle anderen Mitgliedstaaten damit einverstanden sind.

Links zum Thema

 
Übersetzung und Mehrsprachigkeit (Anhang 1)